Pressemitteilung der EKHN, Nr. 2 / 2007
Soforthilfe und Spendenbitte für Notleidende in Indonesien und Somalia
EKHN stellt 20.000 Euro und Spendenkonto bereit
Darmstadt, 5. Januar 2007. Angesichts der Not leidenden Bevölkerung in Indonesien und Somalia hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) der Diakonie Katastrophenhilfe jeweils 10.000,-- € für Soforthilfemaßnahmen für die Opfer von Überflutung in Indonesien und die Opfer von Krieg und Naturkatastrophen in Somalia zur Verfügung gestellt. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit ihren jeweiligen örtlichen Partnern bereits vor Ort im Hilfseinsatz. Die EKHN bittet um weitere Spenden und hat dafür ein eigenes Spendekonto eingerichtet:
Spendenkonto:
Gesamtkirchenkasse der EKHN
Evangelische Kreditgenossenschaft Frankfurt
Konto-Nr. 4 100 000
BLZ 500 605 00
Stichwort „Somalia“ oder „Indonesien“ oder allgemein „Diakonie Katastrophenhilfe“
Die Bevölkerung Somalias, die seit Jahren in schwierigen politischen Verhältnissen lebt, wurde zusätzlich von zahlreichen Naturkatastrophen heimgesucht. Nach der schweren Dürre Anfang 2006 überfluteten im Oktober starke Regenfälle Teile des Landes. Zusammen mit der somalischen Partnerorganisation DBG (Daryeel Bulsho Guud) werden dort Lebensmittel und Plastikplanen für provisorische Unterkünfte für 20.000 Menschen verteilt. Auch die überfüllten Krankenhäuser in Mogadischu werden unterstützt. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist als eine der wenigen ausländischen Hilfsorganisationen dort tätig.
In der Provinz Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra sind die Menschen zwei Jahre nach der Tsunami-Katastrophe erneut von schweren Überschwemmungen betroffen, die heftige Regenfälle ausgelöst haben. Die Zahl der Flüchtlinge wird auf 200.000 geschätzt. Hunderte von Menschen gelten noch als vermisst. Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt über den internationalen Verbund ACT im Nordosten der Provinz Aceh die Menschen, die vor den Wassermassen in Notunterkünfte geflohen sind. Allmählich geht das Wasser zurück. Dennoch gibt es noch immer viele Menschen, die vom Wasser eingeschlossen sind. Sie können nur vom Boot aus von den Partnern der Diakonie Katastrophenhilfe versorgt werden.
Weitere Informationen unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de
Verantwortlich: Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher
zurück | letzte Aktualisierung: 17.09.2007 | copyright by EKHN