Pressemitteilung der EKHN, Nr. 5 / 2007

31. Januar 2007

"Er wird mir fehlen!"

Kirchenpräsident Steinacker würdigt vertrauensvolle Zusammenarbeit mit scheidendem Bischof Kamphaus

Darmstadt/Limburg, 2. Februar 2007. Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Prof. Dr. Peter Steinacker hat den mit 75 Jahren aus dem Amt scheidenden Bischof des Bistums Limburg Franz Kamphaus als „beeindruckenden Bischof und Bruder im gemeinsamen Herrn“ gewürdigt. Kamphaus habe den Wahlspruch, den er 1982 über sein Bischofsamt gestellt habe, „Evangelizare pauperibus“ –„Den Armen das Evangelium verkünden“ - wahrgemacht.

Mit ihm ist geistliche Tiefe möglich

Seit Steinackers Amtsantritt 1993, vor fast 14 Jahren, haben die beiden Leitenden Geistlichen ihrer Kirche und ihres Bistums, deren Gebiete sich in weiten Teilen überschneiden, vertrauensvoll zusammengearbeitet. Darüber sagte Steinacker wörtlich: „In großer Offenheit und Achtung gegenüber den jeweiligen Traditionen unserer Kirchen haben wir zusammengearbeitet. In den Fragen der wachsenden sozialen Kälte, der Kritik an der öffentlichen Gottvergessenheit, im Protest gegen den Irakkrieg fanden wir uns auf gemeinsamer Position. Seine ethischen Positionen waren stets geistlich begründet und es war zu spüren, dass sie aus Christuserfahrungen herrühren. Diese geistliche Tiefe, die mit ihm möglich ist, bleibt mir in dankbarer Erinnerung. Er wird mir fehlen!“

Bischof Kamphaus wird am 2. Februar 2007 in Limburg verabschiedet. Bei der Liturgie zu seinem Abschiedsgottesdienst wirkt Kirchenpräsident Steinacker mit.

Darmstadt, 31. Januar 2007

Verantwortlich: Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher