Pressemitteilung der EKHN, Nr. 38 / 2007

19. Juni 2007


EKHN geht Partnerschaft mit einer Kirche in den USA ein

Kopsch: "UCC passt besonders gut zu uns"

 

Darmstadt/Hartford, 20./22. Juni 2007. Am Mittwoch wird eine Delegation der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) unter Leitung der Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Cordelia Kopsch in die USA reisen, um eine ökumenische Partnerschaft offiziell zu beginnen. Sie wird mit der United Church of Christ (UCC) im Bundesstaat New York (New York Conference) am Freitag, den 22. Juni 2007, in Hartford geschlossen. In der 300 Kilometer nördlich von New York gelegenen Stadt feiert die UCC in diesen Tagen mit einer Generalsynode ihr 50. Jubiläum.
Zur Begründung sagte Kopsch: „Wir haben uns schon lange eine Partnerkirche in den USA gewünscht, mit der wir unsere theologischen, sozialethischen und politischen Positionen austauschen und weiterentwickeln können. In der UCC haben wir eine Partnerkirche gefunden, die aufgrund ihrer unierten Verfassung sowie ihres theologischen und sozialethischen Profils besonders gut zu uns passt. Sie engagiert sich stark in Friedensfragen sowie gegen Rassismus und sie hat den Mut zu konfliktreichen Debatten.“ Geplant sind Jugend- und Personalaustausch sowie gemeinsame Projekte.

Erste Partnerschaft mit einer Kirche in Amerika

Bislang hat die EKHN Partnerschaften zu Kirchen in Asien, Afrika und Europa. Sie sind jeweils einzelnen Regionen der EKHN zugeteilt. Die neue Partnerschaft mit der UCC ist die erste, die die EKHN mit einer Kirche in Amerika eingeht. Sie soll in den Städten Frankfurt und Wiesbaden verortet werden.
Zur Delegation gehören neben Cordelia Kopsch der Leiter des Zentrums Ökumene Dr. Jochen Kramm und der Referent für Mission und Ökumene in der Kirchenverwaltung Walter Schneider. Wiesbaden wird vertreten durch den Propst für Süd-Nassau Dr. Sigurd Rink, den Wiesbadener Pfarrer Sunny Panitz und der Vorsitzende des Dekanatsvorstandes Peter Klein. Für Frankfurt reisen die Dekanatssynodalvorsitzende des Dekanats Frankfurt-Nord Barbara Mielert und Kirchenvorstandsvorsitzender Rainer Brunssen mit.

Möglich geworden ist die Partnerschaft durch den Beitritt der EKHN in die Union Evangelischer Kirchen (UEK). Diese unterhält bereits eine Rahmenpartnerschaft mit der UCC in den USA. Den Mitgliedskirchen der UEK ist dabei jeweils eine Region (Conference) der UCC in den USA zugeteilt. Die Kirchenleitung hatte den Bundesschluss am 8. Februar 2007 beschlossen und will ihn 2012 überprüfen.

Darmstadt, 19. Juni 2007  

Verantwortlich: Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher