Pressemitteilung der EKHN, Nr. 67, 2007

28. November 2007

„Große Hoffnungen und viele gute Erfahrungen“

Kirchenpräsident Steinacker gratuliert neuem Limburger Bischof Tebartz-van Elst

 

Limburg/Darmstadt, 28. November 2007. „Wir begrüßen sehr aufmerksam, mit großen Hoffnungen und vielen guten Erfahrungen den neuen Bischof in Limburg. Wir freuen uns, dass der Bischofsstuhl mit ihm nun wieder besetzt ist. Er kommt in eine Region, in der die Ökumene - auch mit dem Bistum Mainz - seit langem bestens funktioniert und viele gemeinsame Initiativen möglich sind.“ Mit diesen Worten hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Prof. Dr. Peter Steinacker den designierten Bischof des Bistums Limburg Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst zu seiner neuen Aufgabe gratuliert und willkommen geheißen.

Das Gebiet des Bistums Limburg überschneidet sich weitgehend mit dem Gebiet der EKHN.

Steinacker äußerte die Hoffnung, die bisherige „außerordentlich gute, vertrauensvolle und von großer geistlicher Übereinstimmung getragene Zusammenarbeit“ des Bistums und der EKHN mit dem neuen Bischof Tebartz-van Elst fortsetzen und neu gestalten zu können. In der säkularen Gesellschaft finde die christliche Stimme vielfach nur noch Gehör, wenn sie von beiden großen Kirchen gemeinsam vorgetragen werde.

Der bisherige Lebenslauf des neuen Bischofs lasse hoffen, dass er mit viel persönlichem Engagement, theologischem Scharfsinn und wachem Verstand auf die Themen der postmodernen Gesellschaft eingehen werde und dafür angemessene Antworten des Glaubens und der Kirche finden werde. Das Gebiet des Bistums sei dafür besonders interessant, weil es eines der quirligsten Ballungsgebiete Europas und zugleich sehr ländliche Regionen verbinde. „Als Kirchen sind wir hier besonders gefragt, das Zeugnis von Jesus Christus auf vielerlei Weise einzubringen“, sagte Steinacker wörtlich.


Frankfurt, den 24. November 2007

 

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher