Pressemitteilung der EKHN und des DWHN, 2007
Akute Notlage in Somalia
Diakonie und Evangelische Kirche stellen 30.000 Euro bereit und bitten um Spenden
Spendenkonto
Gesamtkirchenkasse der EKHN
Evangelische Kreditgenossenschaft
Frankfurt
Konto-Nr. 4 100 000
BLZ 500 605 00
Stichwort „Somalia“
Weitere Informationen unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de
Darmstadt, 3. Dezember 2007. Angesichts der eskalierenden Gewalt und der großen Not in Somalia bitten die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und das Diakonische Werk in Hessen und Nassau (DWHN) um Spenden und stellen selbst 30.000 Euro Soforthilfe für die Opfer von Gewalt und Vertreibung bereit. Bereits im Januar hatte sich die EKHN mit 10.000 Euro dafür engagiert. EKHN und DWHN stellen sich damit hinter den Spendenaufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Diakonischen Konferenz, die den Abzug von einer der letzten Hilfsorganisationen vor Ort abwenden wollen. Der Einsatz von DBG (Daryeel Bulsho Guud) ist wegen fehlender Mittel akut gefährdet. Die Leiterin der Kirchenverwaltung Sigrid Bernhardt-Müller äußerte sich zutiefst betroffen „angesichts der Gefahr, dass selbst die wenige mögliche HIlfe für die Menschen in Darfour aus Mangel an Geld abgezogen werden muss“. Sie stellte deshalb auf schnellstem Wege Mittel zur Verfügung. Der Vorstandsvorsitzende des DWHN Dr. Wolfgang Gern wies darauf hin, dass die Diakonie Katstrophenhilfe ausschließlich mit in der Region verankerten Hilfsinititiativen zusammenarbeite und dadurch sicherstelle, „dass die Hilfe schnell und gut dort ankommt, wo die Opfer sie brauchen“.
Nach UN-Schätzungen sind 1,5 Millionen Somalis auf der Flucht. Die Hauptstadt Mogadischu ist fast entvölkert, die Menschen leben in der Umgebung unter freiem Himmel. Die Versorgungslage ist katastrophal, da fast alle Hilfsorganisationen das Land wegen der permanenten Gewalt und militärischen Angriffe verlassen haben. Da sich auch kaum noch Journalisten im Land aufhalten können, nimmt die Weltöffentlichkeit zur Zeit nur wenig Notiz von dieser humanitären Katastrophe.
Die Diakonie Katastrophenhilfe finanziert vor Ort Soforthilfemaßnahmen von DBG (Daryeel Bulsho Guud), die eine der letzten noch im Sudan aktiven Hilfsorganisation für die Opfer von Krieg und Vertreibung in Darfour ist.
Für sie bittet die EKHN um weitere Spenden und hat dafür ein eigenes Spendekonto eingerichtet:
Gesamtkirchenkasse der EKHN
Evangelische Kreditgenossenschaft Frankfurt
Konto-Nr. 4 100 000
BLZ 500 605 00
Stichwort „Somalia“
Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher
zurück | letzte Aktualisierung: 07.12.2007 | copyright by EKHN