Pressemitteilung der EKHN, Nr. 29 / 2008

18. Juni 2008

Fritz Rohrer gestorben

Oberkirchenrätin Kopsch: Evangelisch-kreativer Querdenker hat viele Menschen fasziniert und motiviert

Fritz Rohrer
Fritz Rohrer †

Foto: Hubert Heck

Darmstadt, 18.6. 2008. Der Begründer der Spiel- und Theaterarbeit in der EKHN, Fritz Rohrer, ist am 11. Juni 2008 nach langer schwerer Krankheit in Dreieich gestorben. Er wurde 73 Jahre alt. Die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten, Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch würdigte Rohrer als einen Mann, der über Jahrzehnte die kirchliche Arbeit im Spiel- und Theaterbereich für Jugendliche und Erwachsene geprägt habe. Wörtlich sagte sie: „Fritz Rohrer war ein ungewöhnlich kreativer Mensch, der immer wieder nach neuen Formen der Verkündigung gesucht hat. Sein Ideenreichtum, seine künstlerische Begabung und seine Fähigkeit zum evangelisch-kreativen Querdenken haben viele Menschen fasziniert und motiviert.“
1934 in Ostpreußen geboren, machte Fritz Rohrer nach dem Krieg eine Diakonen-Ausbildung und legte ein Erzieherexamen ab. Seit 1960 arbeitete er im Amt für Jugendarbeit der EKHN in Darmstadt, wo er besonders die Arbeit mit Tonbandgeräten und Tonbildserien, den damals modernsten technischen Medien in den Gemeinden, aufbaute. 1970 wechselte er zur EKHN-„Beratungsstelle für die Gestaltung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen“ in Frankfurt und gründete dort 1979 die Spiel- und Theaterwerkstatt. Jahrzehntelang war er auch der Kirchentagsarbeit ebenso eng verbunden wie der Ton- und Bildstelle der EKHN, deren Vorstand er seit den 70er Jahren angehörte.

 

Verantwortlich: gez. OKR Dr. Joachim Schmidt