Pressemitteilung der EKHN, Nr. 31 / 2008
Christen und Muslime treten für Religionsfreiheit ein
Gemeinsame "Kasseler Erklärung" votiert für freie Religionswahl

Prof. Dr. Wilhelm Richebächer (Ökumenereferent EKKW), Konrad Hahn,
(Islambeauftragter der EKKW), Ertugrul Sahin,( Assistent an der
Stif tungsprofessur für islamische Theologie Uni Frankfurt muslim.
Referent), Galip Akin, (Religionsattaché der DITIB), Kirchenpräsient Dr.
Peter Steinacker, Bischof Martin Hein, Ramazan Kuruyüz (Vorsitzender
der IRH), Tharwat Kades (Kirchenpräsident der Presbyterianischen
Kirche von Ägypten und Pfarrer i.R. der EKHN, Ünal Kaymakci,
Stellvertretender Vorsitzender der IRH
Vordere Reihe von links nach rechts:
Pfarrerin Susanna Faust, Islamreferentin der EKHN, Naime Cakir,
Frauen- und Dialogbeauftragte der IRH
Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker hat das Ergebnis des dritten Tages der Religionen, der am 20. August in Kassel stattfand, gelobt: „Diese dritte Begegnung von Spitzenvertretern evangelischer Kirchen und muslimischer Verbände in Hessen hat nicht nur in einer deutlich entspannten Atmosphäre und im Geist persönlicher Wertschätzung stattgefunden, sondern auch ein herausragendes Ergebnis erbracht, das eine bundesweite Ausstrahlung entfalten wird.“
Dieses wurde in der Kasseler Erklärung festgehalten, deren Inhalt sich mit Mission und Religionsfreiheit in einem säkularen Staat beschäftigt. Gemeinsam wollen sich die Kirchen und muslimischen Verbände dafür einsetzen, dass jedem Menschen das Recht auf freie Wahl der Religion zugestanden wird.
Verantwortlich: Pfarrer Stephan Krebs, Pressespreche der EKHN
zurück | letzte Aktualisierung: 05.02.2009 | copyright by EKHN