Pressemitteilung der EKHN

9. September 2008

Jedes vierte offene Denkmal ist evangelisch

 

Kirchen hüten kulturelles Erbe
„Tag des offenen Denkmals“ am 14. September

 

Wiesbaden/Darmstadt/Kassel, 14. September 2008. Am Sonntag, den 14. September, veranstaltet das Landesamt für Denkmalpflege Hessen mit Sitz in Wiesbaden den „Tag des offenen Denkmals“. Von den knapp 500 Gebäuden, die an diesem Tag laut Programmheft besichtigt werden können, gehört jedes vierte Gebäude zu den evangelischen Landeskirchen in Hessen. 111 Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und zwei Dutzend Gemeinden der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) öffnen zusätzlich zu den täglich geöffneten Gotteshäusern für Interessierte ihre Kirchentüren und bieten zum Teil Führungen und andere Programmpunkte an. Weitere können hinzu kommen, denn der Anmeldeschluss endet erst einen Tag vorher. Aktuelle Informationen bietet die website www.denkmalpflege-hessen.de.

Der Kirchenpräsident der EKHN Dr. Peter Steinacker wies zu diesem Anlass in Darmstadt auf die große Bedeutung der Kirchen für die Bewahrung des kulturellen Erbe hin: „Nicht nur an diesem Tag sondern während des ganzen Jahres dokumentieren wir unsere Verantwortung für die Pflege des kulturellen Erbes. Und wir beleben es mit aktuellem Handeln zum Wohle der Gesellschaft“.

Der Bischof der EKKW Dr. Martin Hein erklärte: „Kirchen sind ein Zeichen der Gegenwart Gottes. In vielen Kirchengemeinden erlebe ich ein hohes Engagement, diese Schätze zu erhalten und mit Leben zu erfülllen. Der Tag des offenen Denkmals ist eine gute Gelegenheit, sich von der eindrücklichen Schönheit unserer Kirchen zu überzeugen.“

Der Tag des offenen Denkmals wurde erstmals 1984 in Frankreich ausgerufen. 1990 beteiligte sich Hessen erstmals und als erstes Bundesland in Deutschland daran. Ziel ist es, historisch wertvolle Gebäude öffentlich zugänglich zu machen.

 

Darmstadt/Kassel, 9. September 2008

gez: Stephan Krebs, Pressesprecher EKHN und Karl Waldeck, Pressesprecher EKKW