Pressemitteilung der EKHN
Großes Interesse an der Wahl des Kirchenpräsidenten im Internet
Gratulationen von Repräsentanten aus Politik und Kirchen
Darmstadt / Lauterbach / Frankfurt, 29. September 2008. Die Wahl von Dekan Dr. Volker Jung als Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Samstag in Frankfurt wurde öffentlich aufmerksam verfolgt. Erstmals hatte die Kirchensynode ihre Wahltagung auf eine Großbildeinwand übertragen und als Livestream ins Internet gestellt. Wie der Präses der Kirchensynode Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer in Darmstadt berichtete, wurde von der Möglichkeit, am eigenen Computer die Wahl live mitzuverfolgen, 2913 Mal Gebrauch gemacht. An einigen Orten hätten Gemeinden und Einrichtungen das Signal per Beamer für größere Gruppen übertragen. Schäfer zog eine positive Bilanz dieses Angebots, es habe den Anspruch der Synode nach öffentlicher Teilhabe und Transparenz für alle Interessierten umgesetzt.
Huber, Lehmann, Tebartz-van Elst und Koch hoffen auf gute Zusammenarbeit
Das rege Interesse am neuen Kirchenpräsidenten, der sein Amt am 1. Januar 2009 antritt, zeigt sich auch in zahlreichen Grußbotschaften. So gratulierten bereits wenige Minuten nach der Wahl der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Bischof Dr. Wolfgang Huber, die katholischen Bischöfe in Mainz und Limburg Karl Kardinal Lehmann und Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst sowie der hessische Ministerpräsident Roland Koch.
Huber hob die „vielfältigen Erfahrungen“ des neuen Kirchenpräsidenten Dr. Volker Jung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Göttingen, als Pfarrer und Seelsorger, als Rundfunkprediger und als Dekan hervor. Huber versicherte: „Im Kreis der Leitenden Geistlichen und der Kirchenkonferenz freuen wir uns auf Sie.“
Lehmann verwies auf mehrere Begegnungen mit Jung in den vergangenen Jahren und schrieb: „Seit 25 Jahren durfte ich mit Ihren drei Vorgängern sehr gut zusammenarbeiten. So Gott will, darf ich dies auch noch eine Weile mit Ihnen. Ich freue mich darauf.“
Bischof Tebartz-van Elst schloss seine Gratulation mit dem Satz: „Ich freue mich auf die Fortsetzung der bewährten und vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Ökumene.“
Der Hessische Ministerpräsident Roland Koch schrieb dem neu gewählten Kirchenpräsidenten Jung: „Für die Übernahme Ihres Amtes wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute und Gottes Segen.“ Koch äußerte sich „sehr zuversichtlich, dass wir die gute Zusammenarbeit zwischen der hessischen Landesregierung und der Führung der Landeskirche auch unter dem neuen Kirchenpräsidenten Jung fortsetzen werden“.
Verantwortlich:gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher
zurück | letzte Aktualisierung: 02.10.2008 | copyright by EKHN