Pressemitteilung der EKHN, Nr. 47
Synode wählt Mitglied der Kirchenleitung
Susan Durst aus Rheinhessen folgt auf Elke Schulze
Frankfurt, 20. November 2008. Die Kirchenleitung der Evangelischen
Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat ein neues Mitglied. Die derzeit in
Frankfurt tagende Kirchensynode wählte am Donnerstag mit großer
Mehrheit Susan Durst aus Zornheim bei Mainz als Gemeindeglied in die Kirchenleitung.
Sie wird dort Nachfolgerin von Elke Schulze aus Seeheim-Jugenheim, deren
fünfjährige Amtszeit zum Jahresende 2008 abläuft. Präses
Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer zeigte sich erfreut, dass „die
Synode mit Frau Dr. Durst eine Persönlichkeit für die Arbeit in
der Kirchenleitung hat finden können, die sich auf allen kirchlichen
Arbeitsfeldern und Organisationsebenen engagiert und bewährt hat“.
Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker, der der Kirchenleitung
vorsteht, bezeichnete Susan Durst als Persönlichkeit, „die ihre
tiefe Verbundenheit mit ihrer Kirche aktiv lebt“. Sie verbinde persönliche
Frömmigkeit und gesellschaftliches Engagement miteinander. Damit sei
sie eine gute Vertreterin ihrer amerikanischen Heimatkirche United Church
of Christ (UCC) und ihrer deutschen Heimatkirche EKHN, die beide partnerschaftlich
verbunden seien. Es sei erfreulich, dass Durst ihre vielfältigen Kenntnisse
und Erfahrungen nun in der Kirchenleitung einbringen könne.
Durst sieht sich selbst als Generalistin, als gut evangelische Christin
mit einem breiten Themenspektrum. Als Mitglied der Kirchenleitung möchte
sie dazu beitragen, dass die drei Handlungsebenen der EKHN - Gemeinde, Dekanat
und Gesamtkirche - besser und vernetzter zusammenwirken. Alle Ebenen seien
ihr durch ihr breit gefächertes ehren- und hauptamtliches Engagement
bestens vertraut. Aus ihrer Kindheit in USA kennt sie die Begeisterung von
Gemeindegliedern für die Belange der eigenen Gemeinde. Diese Freude
am Glauben und am tätigen Christsein hofft sie für die EKHN fruchtbar
zu machen.
Zur Person
Susan Durst wurde 1947 in Bangor/Maine/USA geboren. Sie studierte von
1964 bis 1968 Chemie und Politikwissenschaft in South Hadley/Massachussetts.
1968-1969 verbrachte sie einen Studienaufenthalt an der Universität
Karlsruhe als Fulbright-Stipendiatin und heiratete 1972. Sie kehrte vorübergehend
in die USA zurück und promovierte 1973 in Cambridge/Massachussetts über
das Thema „Der Einfluss der Vertriebenenverbände auf die deutsche
Ostpolitik am Beispiel der Oder-Neiße-Linie“. Anschließend
arbeitete sie als Assistentin an der Universität Mannheim. Da sie
dann Mutter wurde, übernahm sie von 1978 bis 1980 nur noch Lehraufträge.
Von 1980 bis 1995 widmete sie sich hauptsächlich ihrer Familie mit
drei Kindern. Von 1995 bis 1997 war sie hauptberuflich Leiterin des synodalen
Projekts zur Neuordnung der mittleren Ebene in der EKHN.
Susan Durst ist seit 1985 Vorsitzende des Kirchenvorstands der Gemeinde
Zornheim. Von 1991 bis 2000 war sie im Vorstand der Evangelischen Gesamtgemeinde
Mainz. Seit 1984 ist sie Mitglied in der Dekanatssynode Mainz. Seit 2003
ist sie stellvertretende Präses des Dekanats. Susan Durst war Mitglied
der achten Kirchensynode der EKHN und ihres Bauausschusses. Von 2007 bis
2008 absolvierte sie eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Fundraiserin. Susan
Durst ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
Fotohinweis
Ein Foto von Susan Durst mit Präses Schäfer und Kirchenpräsident
Steinacker kann hier heruntergeladen werden.
Frankfurt, 21. November 2008
Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher EKHN
zurück | letzte Aktualisierung: 21.11.2008 | copyright by EKHN