Pressemitteilung der EKHN, Nr. 47

21. November 2008

Synode wählt Mitglied der Kirchenleitung

 

Susan Durst aus Rheinhessen folgt auf Elke Schulze



Frankfurt, 20. November 2008. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat ein neues Mitglied. Die derzeit in Frankfurt tagende Kirchensynode wählte am Donnerstag mit großer Mehrheit Susan Durst aus Zornheim bei Mainz als Gemeindeglied in die Kirchenleitung. Sie wird dort Nachfolgerin von Elke Schulze aus Seeheim-Jugenheim, deren fünfjährige Amtszeit zum Jahresende 2008 abläuft. Präses Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer zeigte sich erfreut, dass „die Synode mit Frau Dr. Durst eine Persönlichkeit für die Arbeit in der Kirchenleitung hat finden können, die sich auf allen kirchlichen Arbeitsfeldern und Organisationsebenen engagiert und bewährt hat“.
Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker, der der Kirchenleitung vorsteht, bezeichnete Susan Durst als Persönlichkeit, „die ihre tiefe Verbundenheit mit ihrer Kirche aktiv lebt“. Sie verbinde persönliche Frömmigkeit und gesellschaftliches Engagement miteinander. Damit sei sie eine gute Vertreterin ihrer amerikanischen Heimatkirche United Church of Christ (UCC) und ihrer deutschen Heimatkirche EKHN, die beide partnerschaftlich verbunden seien. Es sei erfreulich, dass Durst ihre vielfältigen Kenntnisse und Erfahrungen nun in der Kirchenleitung einbringen könne.
Durst sieht sich selbst als Generalistin, als gut evangelische Christin mit einem breiten Themenspektrum. Als Mitglied der Kirchenleitung möchte sie dazu beitragen, dass die drei Handlungsebenen der EKHN - Gemeinde, Dekanat und Gesamtkirche - besser und vernetzter zusammenwirken. Alle Ebenen seien ihr durch ihr breit gefächertes ehren- und hauptamtliches Engagement bestens vertraut. Aus ihrer Kindheit in USA kennt sie die Begeisterung von Gemeindegliedern für die Belange der eigenen Gemeinde. Diese Freude am Glauben und am tätigen Christsein hofft sie für die EKHN fruchtbar zu machen.

Zur Person

Susan Durst wurde 1947 in Bangor/Maine/USA geboren. Sie studierte von 1964 bis 1968 Chemie und Politikwissenschaft in South Hadley/Massachussetts. 1968-1969 verbrachte sie einen Studienaufenthalt an der Universität Karlsruhe als Fulbright-Stipendiatin und heiratete 1972. Sie kehrte vorübergehend in die USA zurück und promovierte 1973 in Cambridge/Massachussetts über das Thema „Der Einfluss der Vertriebenenverbände auf die deutsche Ostpolitik am Beispiel der Oder-Neiße-Linie“. Anschließend arbeitete sie als Assistentin an der Universität Mannheim. Da sie dann Mutter wurde, übernahm sie von 1978 bis 1980 nur noch Lehraufträge. Von 1980 bis 1995 widmete sie sich hauptsächlich ihrer Familie mit drei Kindern. Von 1995 bis 1997 war sie hauptberuflich Leiterin des synodalen Projekts zur Neuordnung der mittleren Ebene in der EKHN.
Susan Durst ist seit 1985 Vorsitzende des Kirchenvorstands der Gemeinde Zornheim. Von 1991 bis 2000 war sie im Vorstand der Evangelischen Gesamtgemeinde Mainz. Seit 1984 ist sie Mitglied in der Dekanatssynode Mainz. Seit 2003 ist sie stellvertretende Präses des Dekanats. Susan Durst war Mitglied der achten Kirchensynode der EKHN und ihres Bauausschusses. Von 2007 bis 2008 absolvierte sie eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Fundraiserin. Susan Durst ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Fotohinweis
Ein Foto von Susan Durst mit Präses Schäfer und Kirchenpräsident Steinacker kann hier heruntergeladen werden.

Frankfurt, 21. November 2008

 


Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher EKHN