Pressemitteilung der EKHN, Nr. 49
Elke Schulze aus der Kirchenleitung verabschiedet
Fünf Jahre lang war Elke Schulze aus Seeheim-Jugenheim als von der Synode gewähltes ehrenamtliches Mitglied in der Kirchenleitung. Am 22. November 2008, zum Ende ihrer Dienstzeit, wurde sie von der Kirchensynode verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Dr. Susan Durst aus dem Dekanat Mainz.
Präses Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer dankte Schulze, ihre jahrlange Arbeit sei „für das synodale Geschehen wichtig und prägend“ gewesen. Elke Schulze wies darauf hin, dass sie durch die Arbeit in der Kirchenleitung erfahren habe, „wie reich und vielfältig unsere Kirche ist“. Beeindruckt zeigte sie sich von dem großen persönlichen Engagement, mit dem die Arbeit in der Kirchenverwaltung und der Kirchenleitung vorangetrieben werde. Zum Abschied zitierte Schulze die Glaubensvision des Bischofs der EKHN-Partnerkirche in Magdeburg Axel Noack: „Aus der Zuversicht des Glaubens klar sehen, nüchtern analysieren und tapfer handeln.“
Elke Schulze war im November 2003 von der Synode gewählt worden. Die 66 Jährige gehört seit 1987 dem Kirchenvorstand in Seeheim sowie seit 1991 der Dekanatssynode Bergstraße-Mitte an. Seit 1992 vertrat sie dieses Dekanat auch in der Kirchensynode der EKHN. Dort war sie Vorsitzende des Ausschusses für Mission und Ökumene. Schulze ist Sozialarbeiterin und Mutter von drei erwachsenen Kindern.
Stichwort: Kirchenleitung
Innerhalb des von der Synode gesetzlich vorgegebenen Rahmens trifft die Kirchenleitung alle wichtigen Sach- und Personalentscheidungen. Die Besetzung der Leitungsämter bleibt dabei der Synode vorbehalten. Die Kirchenleitung tagt in der Regel alle zwei Wochen in Darmstadt. Ihr gehören der Kirchenpräsident, seine Stellvertreterin, die Leiterin der Kirchenverwaltung, ein Propst, zwei Verteterinnen des Kirchensynodalvorstands sowie zwei von der Synode gewählte Gemeindemitglieder an. Eine davon war Elke Schulze.
Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher EKHN
zurück | letzte Aktualisierung: 22.11.2008 | copyright by EKHN