Pressemitteilung der EKHN, Nr. 49
Präses Schäfer: „Leidenschaftlicher Verkündiger der biblischen Botschaft“
Synode verabschiedet Kirchenpräsident Steinacker aus ihrer Mitte
Am Samstag, 22. November, dem letzten Tag der Synodaltagung hat Präses Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer dem scheidenden Kirchenpräsidenten Prof. Dr. Peter Steinacker seine Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand überreicht.
Steinacker scheidet mit dem Erreichen der Altersgrenze zum Jahresende 2008 aus dem aktiven Dienst aus. In seiner letzten Rede vor der Kirchensynode griff Steinacker das Logo der EKHN, das Facettenkreuz, auf und schärfte anhand dessen der Synode ein, dass „der Protestantismus von der Pluralität lebt“. Das Logo lässt aus acht einander überlappenden Quadraten im Innern ein Kreuz entstehen. Es steht für die Einheit in der Vielfalt. Darauf anspielend sagte Steinacker, dass dem Kreuz etwas fehle, wenn einzelne Frömmigkeitsstile nicht mehr in der EKHN vertreten seien. „Die EKHN hat einen großen Reichtum in geistlicher Hinsicht.“ Steinacker schloss mit dem Satz: „Gott wird seine Finger und seine Hände über uns halten.“
Präses Schäfer wies auf seinen gemeinsamen 15jährigen Weg als Präses mit Kirchenpräsident Steinacker hin, auf dem im „geschwisterlichen Streit über Ziel und Prozesse oft Sportsgeist gefragt war“ aber die „gegenseitige Wertschätzung nie in Frage gestanden habe“. Er würdigte Steinacker als „leidenschaftlichen Verkündiger der biblischen Botschaft“ und stellte die theologische Qualität seiner jährlichen Berichte zur Lage in Kirche in Gesellschaft heraus. Diese Berichte überreichte Steinacker den Synodalen in einem Buch mit dem Titel „Glaube am Puls der Zeit“ als Abschiedsgeschenk.
Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher EKHN
zurück | letzte Aktualisierung: 09.03.2009 | copyright by EKHN








