Pressemitteilung der EKHN / 2009

14. Juni 2009

Lichterkirche war ein großer Erfolg

Die beiden großen evangelischen Kirche in Hessen bilanzieren ihr erstes gemeinsames Programm auf einem Hessentag

Langenselbold/Frankfurt/Kassel. Die Lichterkirche war ein großer Erfolg. Sie hat viele Menschen tief angerührt und damit das Hessentagsprogramm um die Dimension des Glauben bereichert. Darin waren sich Bischof Dr. Martin Hein und Kirchenpräsident Dr. Volker Jung in ihrer Bilanz des Hessentags einig. Auf dem Hessentag in Langenselbold, der am Sonntag zu Ende ging, hatten die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck erstmals ein gemeinsames Programm organisiert, in dessen Zentrum die Lichterkirche stand. In der völlig abgedunkelten Kirche hatte der rheinhessische Künstler Alfred Wolski effektvoll angestrahlte Glasskulpturen aufgehängt. Zum Programm der Kirchen gehörten auch zahlreiche Konzerte und Lesungen sowie sechs Themenzelte vor dem Kirchengebäude.

Die Zahlenbilanz weist über 110.000 Besucher in der Lichterkirche aus. Sie waren von 120 Ehrenamtlichen aus der örtlichen Kirchengemeinde betreut und bewirtet worden. Weitere 70 Menschen boten Informationen in den Themenzelten, 450 Musiker gestalteten das Gesamtprogramm mit. Nahezu alle kostenpflichtigen Veranstaltungen waren ausverkauft.

In seiner persönlichen Bilanz hob Kirchenpräsident Jung besonders die Wirkung der Lichterkirche hervor. Sie sei im munteren Treiben auf der Hessentagsstraße ein ruhender Pol gewesen, der Herz und Versand verzaubert habe. Die sich langsam drehende Engelsfigur aus vielen bunten Glasstücken habe wie ein himmlischer Lichtbote gewirkt und zum Nachdenken über den Glauben und das Leben angeregt. Für viele Menschen sei dies zum „Licht für die Seele“ geworden.

Lust auf mehr

Bischof Hein betonte, dass die Lichterkirche bei Tag und Nacht erreichbar war. Dies hätten die Besucher intensiv genutzt. Das Gastgeberteam sei mit vielen von ihnen über Fragen zu Glauben, Bibel und Liturgie ins Gespräch gekommen. Auch die im Kulturprogramm der Lichterkirche eingeladenen Musiker und Künstler hätten ihre Themen in den Zusammenhang der Kirche gestellt und damit in einem anderen Licht erfahren. Das gemeinsame Hessentagsprogramm sei ein gelungenes Beispiel für die Kooperation der beiden großen Kirchen in Hessen und mache Lust auf mehr.

Pfarrer Wolfgang W. Weinrich, der seit elf Jahren die Auftritte der EKHN auf Hessentagen organisiert, lobte insbesondere das Engagement der örtlichen Kirchengemeinde und des Kirchenkreises. Sie hätten sich in vorbildlicher Weise engagiert.

Der langjährige Hessentagsbeauftragte der EKKW Pfarrer Reiner Degenhardt äußerte großes Lob für die Zusammenarbeit mit der Stadt Langenselbold und dem Land Hessen. Die Kirche sei von ihnen eng in den Gesamthessentag eingebunden worden.

Verantwortlich: gez. Stephan Krebs, Pressesprecher EKHN und Karl Waldeck, Pressesprecher EKKW

www.lichterkirche.de