Pressemitteilung der EKHN / 2009

29. Juni 2009
Propst Eibach
Quelle:EKHN
Als Propst ist Pfarrer Klaus Eibach noch bis zum 30. Juni 2009 im Amt

Propst Eibach beendet seine Amtszeit

Neue Aufgabe: Landkarte der Weltanschauungen
Nachfolge bis Ende November offen


Gießen, 30. Juni 2009. Am 30. Juni endet die Amtszeit von Pfarrer Klaus Eibach als Propst für die Propstei Oberhessen. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung würdigte aus diesem Anlass insbesondere Eibachs detaillierte Kenntnis der Gemeinden in seiner Propstei. Eibach habe aufgrund zahlreicher Besuche vor Ort „sehr genau gewusst, was in den Gemeinden los ist“. Diese Kenntnis habe er engagiert und beharrlich in die Leitungsgremien eingebracht. Eibachs besonderes thematisches Interesse habe dem interreligiösen Dialog gegolten.
Die offizielle Verabschiedung von Klaus Eibach aus dem Propstamt findet am Sonntag, 6. September, in Gießen statt.

Bis zu seinem Eintreten in den Ruhestand Ende Oktober 2010 übernimmt Eibach einen Projektauftrag im Themenbereich Weltanschauungsfragen im Zentrum Ökumene der EKHN. Im Auftrag der Kirchenleitung wird er eine Landkarte der Weltanschauungen in der EKHN erstellen sowie zusammen mit dem Beauftragten für Weltanschauungsfragen eine Konferenz Weltanschauungsfragen aufbauen.

Dabei soll ein aktueller Überblick über religiöse Strömungen und Gruppen entstehen, um Menschen darüber aus Sicht der EKHN beraten zu können. Ein Schwerpunkt wird das Verhältnis von östlichen Meditationskursen zu christlicher Spiritualität und Glaubenspraxis sein.

Nachfolge und Vertretung

Die Amtsnachfolge Eibachs ist noch nicht geklärt. Derzeit erstellt die Kirchenleitung einen Wahlvorschlag, der im August präsentiert werden soll. Die Kirchensynode könnte dann auf ihrer Tagung Ende November die Wahl durchführen. Bis dahin werden die Amtsgeschäfte vom Propst für Nord-Nassau Pfarrer Michael Karg sowie von den anderen Pröpstinnen und Pröpsten vertreten.
Darmstadt, 29. Juni 2009

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher