Pressemitteilung der EKHN / 2009

4. November 2009

Wirtschaft braucht Vertrauen - bei Opel wird Vertrauen zerstört

Kirchenpräsident Jung äußert sich zum geplatzten Verkauf des Rüsselsheimer Autobauers

 

Die Art und Weise, wie hier über Monate hinweg Katz und Maus gespielt wird , ist für Außenstehende nicht nachzuvollziehen. Ein solches Verhalten fördert eher das Misstrauen gegenüber Konzernstrukturen und ihren Managern. Das ist das falsche Signal, denn die Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, wie wichtig Vertrauen für das Wirtschaften ist. Eigentlich müsste es jetzt darum gehen, dieses Vertrauen wieder aufzubauen. Statt dessen verstärken die Vorgänge rund um Opel eher das Misstrauen.

Auf die Betroffen kann das nur wirken wie ein zynisches Pokerspiel. Ausgetragen auf ihrem Rücken. Seit Monaten schwanken sie täglich zwischen Hoffnung und Verzweiflung und haben darüber Tag für Tag ihre Arbeit gemacht und ihren Teil der Verantwortung für den Konzern getragen.

Letztlich wird das Ergebnis zählen: Möglichst bald Klarheit und möglichst viele gesicherte Arbeitsplätze. Das hoffe und wünsche ich für sie.

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher