Pressemitteilung der EKHN / 2009
Ausgaben trotz Rückgang bei den Einnahmen weitgehend stabil
Kirchensynode beschließt Haushalt 2010
Frankfurt, 27. November 2009. Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Freitag in Frankfurt den Haushalt 2010 in Höhe von 477,3 Mio. Euro beschlossen. Er umfasst knapp 29 Mio. Euro weniger als im Jahr 2009. Knapp drei Viertel der laufenden Ausgaben sind Personalausgaben. Größter Posten im Haushalt sind die Zuschüsse an die Kirchengemeinden und Dekanate. Sie erhalten mit 267,2 Mio. Euro mehr als jeder zweiten Euro. Das größte Investitionsprojekt ist mit 10,6 Mio. Euro die Sanierung des Gebäudes der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt. Mit 1,1 Mio. Euro soll im Jahr 2010 die Sanierung des Laubach-Kollegs mit einem Gesamtvolumen von über 4,5 Mio. Euro abgeschlossen werden.
Finanzdezernent Striegler: „Kontinuität trotz(t) Krise“
Bei den laufenden Ausgaben wird weitgehend auf Kürzungen verzichtet, obwohl die Einnahmen aus der Kirchensteuer im Jahr 2009 bereits 7,5 Prozent (29 Mio. Euro) unter denen des Vorjahres liegen und Finanzdezernent Heinz Thomas Striegler für das kommende Jahr 2010 mit einem weiteren Rückgang von 55 Mio. Euro rechnet. Zur Deckung des Haushalts 2010 sollen 48,3 Mio. Euro aus der Rücklage herangezogen werden. Als „Kontinuität trotz(t) Krise“ beschreibt Finanzdezernent Heinz Thomas Striegler den Finanzkurs. Er wird durch unerwartete Überschüsse in den Jahren 2007 und 2008 ermöglicht und gibt der EKHN die Chance, die Folgen der Wirtschaftskrise erst einmal abzuschätzen und dann ihre finanziellen Folgerungen zu ziehen.
Der Vorsitzende des Finanzausschusses der Synode Wolfgang Leue zeigte sich über die große Mehrheit für den Haushaltsentwurf erfreut. Zudem lobte er die konstruktive Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung und der Kirchenleitung bei der Steuerung der Finanzen.
Frankfurt, 27. November 2009
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