Mitteilung der EKHN / 2009

28. November 2009

Synode debattiert in zweiter Lesung Revision der Kirchenordnung

Entscheidung im Februar 2010 zu erwarten
Präses Schäfer lobt ernsthafte und konstruktive Debatte

 

Die Kirchensynode hat ihre Arbeit an der Revision der Kirchenordnung fortgesetzt. Sie hat damit die Voraussetzung geschaffen, die neue verfassungsrechtliche Grundlage der EKHN auf einer außerordentlichen Tagung am 20. Februar 2010 zu beschließen. Während ihrer Tagung vom 24.- bis zum 28. November in Frankfurt setzte die Synode die zweite Lesung fort und entschied dabei wichtige Sachfragen. So soll das Leitende Geistliche Amt (LGA) als eigenständiges geistliches Leitungsgremium abgeschafft werden. Statt dessen sollen die Pröpstinnen und Pröpste, die derzeit zusammen mit dem Kirchenpräsidenten und dessen Stellvertreterin das LGA bilden, Sitz und Stimme in der Kirchenleitung erhalten. Diese wird neu zusammengesetzt und vergrößert. Der Titel Kirchenpräsident für den Leitenden Geistlichen der EKHN bleibt erhalten. Die Alternative Bischof verwarf die Synode.

Rechtsgültig wird eine neue Kirchenordnung erst, wenn sie in dritter Lesung eine Zweidrittelmehrheit in der Synode erhält.

Der Präses der Kirchensynode lobte die Debatte als „ernsthaft und konstruktiv“. Er sagte: „Wir sind weit gekommen.“ Wichtige und komplizierte Sachfragen seien nun vorentschieden. Schäfer zeigte sich überzeugt, dass die Synode dieses „große Vorhaben“ im Februar abschließen werde.

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher