Pressemitteilung der EKHN / 2010

1. März 2010

Zukunftsperspektive „Leben im Alter“

EKHN legt Bericht einer Konsultation vor und baut ein Netzwerk für Aktive auf

 

„Das Durchschnittsalter der Mitglieder unserer Kirche wird sich in den nächsten Jahren sicher deutlich erhöhen, doch wir sollten das nicht beklagen, sondern diesen Prozess aktiv mit gestalten“, sagt Oberkirchenrat Christian Schwindt, Vorsitzender der Konsultationsgruppe „Leben im Alter“. Wie das geschehen kann, darüber hat sich eine fachübergreifende Arbeitsgruppe im Auftrag der Kirchenleitung Gedanken gemacht. Dabei hat sie die Folgen der gesellschaftlichen Entwicklung und des demographischen Wandels für kirchliches Handeln in den Blick genommen. Sie legt nach einer zweijährigen Konsultationszeit nun ihr Ergebnis vor. Darin werden wesentliche Erkenntnisse, Daten und Tendenzen zusammengefasst, bestehende und innovative Ansätze im Kirchengebiet dargestellt und Empfehlungen für dieses Arbeitsfeld erarbeitet.


Kontakt:

Ulrike Schwartz, Kirchenverwaltung,  Paulusplatz 1, 64285 Darmstadt
Tel.: 06151/405-430,


Zum Download:

Titel

Leben im Alter: Abschlussbericht der Konsultationsgruppe „Leben im Alter“ (PDF)

Materialanhang des Berichtes (PDF)

Haltung zum Ergebnis des Konsultationsprozesses:

Der Vorstand der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau bezieht Stellung


Mehr zum Thema:

www.ekhn.de/senioren

Gemeinden, Einrichtungen und Initiativen, die in diesem Arbeitsbereich arbeiten oder arbeiten wollen, finden darin gute Anregungen.
Für sie entsteht nun ein Netzwerk. Wer daran mitwirken will, kann sich melden bei

Ulrike Schwartz, Kirchenverwaltung,  Paulusplatz 1, 64285 Darmstadt, Tel.: 06151/405-430,

Leitfragen der Konsultation waren u.a.:

→ Mit welchen Ideen und Angeboten kann der demografische Wandel im Kirchengebiet der EKHN begeleitet werden und wie können sich ältere Menschen dabei verstärkt aktiv einbringen?
→ Wie können Schnittstellen zwischen den verschiedenen Akteuren in Kirche, Diakonie und Kommune gestaltet und gefördert werden?
→ Wie wird mehr Prävention und Unterstützung für pflegebedürftige ältere Menschen möglich? Und kann die Situation von pflegenden Angehörigen durch eine aktive gemeindenahe Diakonie verbessert werden?

Die Lebenslagen älterer Menschen sind vielfältig

Die Konsultationsgruppe regt selbstkritisch an, ein eindimensionales Altersbild (arm, alt krank) hinter sich zu lassen und durch mehrdimensionale Altersbilder zu ersetzen. Die Lebenslagen älterer Menschen sind heterogen und verlangen nach kreativen Antworten, die auch die generationsübergreifenden Aspekte im Blick haben. Wesentlich ist, so der Bericht weiter, zum einen die Akteure und Fachleute praxisnah zu vernetzen und zum anderen gemeinsame Qualitätskriterien und –ziele in der Arbeit mit und für ältere Menschen zu erarbeiten. Das freiwillige Engagement und die selbstbestimmte Teilhabe älterer Menschen sind ebenso gezielt zu fördern, wie die Prävention und Unterstützung für pflegebedürftige ältere Menschen und deren pflegende Angehörigen durch eine aktive gemeindenahe Diakonie und Seelsorge.

Zu folgenden Punkten gibt der Bericht im Einzelnen ausführlich Auskunft:

Der Bericht enthält überdies ein Sammlung verschiedener innovativer Projekte aus dem Kirchengebiet zum Thema „Leben im Alter“.

Der Bericht ist hier zu finden und als PDF herunterzuladen:

Leben im Alter: Abschlussbericht der Konsultationsgruppe „Leben im Alter“ (PDF)

Materialanhang des Berichtes (PDF)

gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher