Pressemitteilung der EKHN / 2010
Runder Tisch startet Kampf gegen CO2-Emissionen
Bundesregierung fördert Integriertes Klimaschutzkonzept der EKHN
Vorne von links: Projektleiter Dr. Volker Teichert und Rieke Schweizer (beide Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. FEST in Heidelberg), Willi Becker (kirchlicher Umweltberater und –auditor), Burkhard Müller (Dezernat 3, Referatsgruppe Bauwesen, Projektleiter Integriertes Klimaschutzkonzept für die EKHN), Marta Wachowiak (FEST)
hinten von links: David Wienecke (Fa. Wienecke, Hillebrecht & Partner als externer Dienstleister), Kirchenbaudirektor Georg Weber (Dezernat 3, Leiter Referatsgruppe Bauwesen), Sebastian Parker (Leiter Referat Zentrale Dienste), Dezernent Wolfgang Heine, Dr. Wernfried Schreiber (stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der Kirchensynode), Kurt Homberger (Abteilung Bau, Liegenschaften und Hausverwaltung des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt am Main ERV), Pfarrer Dr. Hubert Meisinger (Referent für Umweltfragen im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung), Pfarrer Dr. Hans-Jürgen Steubing (Beauftragter für ökumenische Diakonie im Zentrum Ökumene).
Darmstadt, 6. Dezember 2010. Startschuss für ein ehrgeiziges Projekt: Minus 25 Prozent CO2-Emmissionen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in zehn Jahren. Dieses Ziel hatte die Synode vorgegeben und dafür eigens einen Runden Tisch zur Klimaproblematik eingesetzt. Dieser kam am Montag in Darmstadt zu einer Auftaktveranstaltung zusammen, um die Arbeit an einem Integrierten Klimaschutzkonzept für die EKHN zu beginnen. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Ergebnisse sollen in einem Jahr vorliegen. Fachlichen Beistand erhält die EKHN dafür von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg.
Das Integrierte Klimaschutzkonzept soll erstmals nicht nur Einzeleffekte wie den Energieverbrauch von Heizungen in den Blick nehmen, sondern auch die Bereiche Beschaffung, Mobilität und das individuelle Verhalten von Mitarbeitenden sowie von Teilnehmenden bei Gottesdiensten und Veranstaltungen einbeziehen.
Auch die bereits angestoßenen Maßnahmen zum Klimaschutz wie den Ökofonds, das Energiecontrolling, die Ökostrominitiative und anderes mehr sollen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und entsprechend verbessert werden.
Das Integrierte Klimaschutzkonzept soll die Grundlage dafür schaffen, dass die EKHN aus dem Stadium guter Pilotprojekte im Bereich Umwelt- und Klimaschutz heraustritt und umweltschützendes Handeln verstärkt Einzug in die alltägliche Praxis der 1200 Gemeinden mit ihren 10.000 haupt-, weiteren 10.000 neben- und 60.000 ehrenamtlich Beschäftigten hält.
Weitere Informationen bietet im Verlauf der Projektarbeit www.ekhn.de/klima.
Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressespreche
zurück | letzte Aktualisierung: 08.12.2010 | copyright by EKHN