Bitte um Spenden
Südindischer Bischof: „Partnerschaft trägt in der Not“
Spendengelder aus Hessen-Nassau unterstützten Opfer nach Monsunregen
Die EKHN sowie Christinnen und Christen in Oberhessen unterstützten Opfer des heftigen Monsuns in Südindien, nachdem die südindische Partnerdiözese East Kerala über schwere Folgen nach einem Monsunregen berichtete. Im Juni diesen Jahres war Kerala von Zerstörungen durch Erdrutsche, Nahrungsmittelknappheit und Epidemien betroffen. Mit über 20.000 Euro haben Einzelspenderinnen und Einzelspender, Gemeinden, Dekanate und die Landeskirche EKHN unbürokratisch helfen können.
Hilfe durch Medikamente und Baumaterialien
Mit der finanziellen Hilfe wurden medizinische Camps durchgeführt und notwendige Medikamente an über 2.500 Menschen kostenlos verteilt. Ebenso wurden Lebensmittel wie Reis und Getreide an über 1.500 Menschen in den am schwersten betroffenen Gebieten ausgeteilt. Für Familien, deren einfache Hütten schwer beschädigt waren, gab es Unterstützung mit Baumaterialien. Bischof Dr. Daniel bedankt sich ganz herzlich: „Es ist gut zu erfahren, dass unsere Partnerschaft auch in der Not trägt“, sagte Bischof Daniel in einem Telefongespräch mit Detlev Knoche, dem Beauftragten für Entwicklung und Partnerschaft Asien in der EKHN.
Hintergrund
Seit knapp 20 Jahren verbindet die Propstei Oberhessen eine Partnerschaft mit der südindischen Diözese East Kerala, eine der 23 Diözesen der protestantischen Kirche von Südindien. Heute wird die Partnerschaft getragen von den Dekanaten Alsfeld, Vogelsberg, Nidda und Büdingen. Die Diözese East Kerala ist eine der kleinsten und ärmsten Diözesen der Kirche von Südindien. Sie liegt in den östlichen Bergen des Bundesstaates Kerala. Die Menschen in der Region leben überwiegend von der Landwirtschaft und den Teeplantagen.
[Detlev Knoche,
Beauftragter für Entwicklung und Partnerschaft Asien,
Zentrum Ökumene der EKHN / RD]
zurück | letzte Aktualisierung: 18.10.2007 | copyright by EKHN