Bitte um Spenden

1. März 2010

Erfolgreiche Hilfsmaßnahmen auf Haiti unterstützen

Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe hat Modellcharakter / gutes Spendenergebnis in Hessen-Nassau




Bankverbindung

Die EKHN bittet um Spenden unter dem Kennwort: "Erdbebenhilfe Haiti"
Empfänger/Begünstigter: Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
Konto 4 100 000 BLZ 520 604 10
IBAN DE27 5206 0410 0004 1000 00
BIC GENODEF1EK1

Spendenbescheinigung

„Für die größeren Projekte auf Haiti, wie zum Beispiel für den Aufbau von Häusern, werden noch Spendengelder benötigt“, erklärte Rainer Lang von der Diakonie Katastrophenhilfe aus Stuttgart am 1. März. Dabei freut er sich über die Fortschritte, die vor Ort durch die Spenden aus Deutschland ermöglicht werden: „Die 2.000 Zelte für Familien sind jetzt aufgebaut.“ Ein Kollege habe ihm aus Haiti berichtet, dass sich die Stimmung vor Ort in eine sehr positive Richtung gewandelt habe. „Die Menschen sehen, dass etwas geschieht, dass die Hilfsmaßnahmen gut laufen.“

Modellcharakter: Angelina Jolie besucht das Camp der Diakonie Katastrophenhilfe

Die Hilfe ist so gut organisiert, dass das Camp der Diakonie Katastrophenhilfe für die Vereinten Nationen Modellcharakter hat. Das teilten UN-Vertreter bei dem Besuch der Schauspielerin Angelina Jolie in dem Camp Mitte Februar mit. Jolie war als Botschafterin des UN-Flüchtlingskommissariats in Haiti unterwegs.

Gutes Spendenergebnis aus Hessen und Nassau

Zu dieser erfolgreichen Entwicklung haben auch Spenderinnen und Spender aus Hessen und Nassau beigetragen. „Ich freue mich sehr, dass die Menschen so beherzt gespendet haben,“ erklärt Pfarrer Dr. Hans Jürgen Steubing, Beauftragter für Ökumenische Diakonie in der EKHN. Der Blick auf die Zahlen ist der Anlass seiner Begeisterung:
Insgesamt sind bis zum 1. März 187.280 Euro auf das Spendenkonto der EKHN für die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe auf Haiti eingegangen.

Engagement, das etwas bewirkt

Gelder, die gebraucht werden: Geplant ist der Bau von Schulen und Gesundheitszentren genauso wie der Bau von Einzelhäusern und Schutzzentren für den Katastrophenfall.  
Jetzt liegt der Schwerpunkt der Hilfe im südöstlichen Landesteil. In Jacmel wurden die Familienzelte aufgebaut. Dazu wurden 4.000 Schlafmatten, 4.000 Decken, 2.000 Moskitonetze, 2.000 Hygienesets, 2.000 Küchensets und 2.000 Plastikplanen verteilt.
Daneben startete die Diakonie Katastrophenhilfe mit 100 Werkzeugsets für jeweils rund 1.000 Euro ein Cash for Work (Geld für Arbeit)-Programm für 500 Familien. Die Werkzeuge sind zur Beseitigung der Trümmer, aber auch für den Wiederaufbau vorgesehen. Gesundheitsstationen werden mit vier medizinischen Nothilfesets für 30.000 Euro für je 10.000 Menschen unterstützt.

[Rita Deschner/DK]