Bitte um Spenden
74 Spenderinnen und Spender zur Rettung der Mr. Zehn-Prozent-Aktion gesucht
Aktion unterstützt seit 41 Jahren Menschen in Not
Spendenkonto:
Konto der Zehn-Prozent-Aktion
Kto. 404 4444,
BLZ 520 604 10
bei der Ev. Kreditgenossenschaft (EKK ) Kassel
Zehn Prozent-Aktion
Projekte, die unterstützt werden sollen
Zitat aus dem Alten Testament:
„Bringt den Zehnten in voller Höhe in mein Kornhaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütte die Fülle.“
(Maleachi 3,10)
„Die Kinder der Grundschule in Pfaffen-Schwabenheim haben den guten Zweck der Mr. Zehn-Prozent-Aktion erkannt und unterstützt: Nachdem ich ihnen von der Spendenaktion im Religionsunterricht erzählt hatte, haben sie ihre Spardöschen in die Schule mitgebracht“, erzählt Pfarrerin Bea Ackermann, die ehrenamtliche Vorsitzende der Mr. Zehn-Prozent-Aktion. Dadurch konnte vor fünf Jahren die Aktion, die seit 1969 besteht, gerettet werden.
Auch 2010 wird es spannend: Bis zum 31. März werden noch 74 Spenderinnen und Spender gesucht, damit die Aktion auch in Zukunft weiter geführt werden kann. Bis jetzt haben sich 367 Menschen beteiligt, insgesamt werden 441 Spenderinnen und Spender benötigt. Wird diese Anzahl nicht erreicht, endet das ganze Projekt. Das will Bea Ackermann keinesfalls zulassen und blickt auf die Erfolge: „In 41 Jahren haben wir fast 8 Millionen Euro eingenommen.“ Die Pfarrerin ermutigt: „Es steht jedem frei, von welchem Betrag er zehn Prozent abgeben möchte.“
Wer steckt dahinter?
Seit 41 Jahren spendet ein Mr. Zehn-Prozent zehn Prozent seines Einkommens, um Hilfsprojekte zu unterstützen. Mr. Zehn-Pozent möchte anonym bleiben, da es ihm nicht darum geht, mit dieser Aktion bekannt zu werden. Bea Ackermann verrät: „Ich kenne Mr. Zehn-Pozent persönlich, er ist ein engagierter Christ aus Wiesbaden und spendet seit 27 Jahren 30.000 bis 40.000 Euro pro Jahr.“ 1982 hatte er dieses Amt von seinem Vorgänger übernommen, da dieser nach Kanada ausgewandert war. Nach dessen Tod im letzten Jahr nannte sie nun den Namen des Gründers: „Es war Paul Schuster, ein Frankfurter Pelzhändler.“
Die Projekte
Schon bei seiner Amtsübernahme habe der neue Mr. Zehn-Prozent erkannt, dass in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander gehe. Deshalb gehöre seitdem immer auch ein Spendenprojekt in Deutschland dazu. In diesem Jahr werden Gelder für das Café Bunt, einem Tagesaufenthalt mit Notunterkunft und Beratungsangebot für Frauen in Not in Bad Kreuznach gesammelt. Zusätzlich werden Projekte in Mali (Brot für die Welt), Kambodscha (Misereor), Nigeria (missio) und Palästina (Herrenhuter Brüdergemeinde) unterstützt.
Konto der Zehn-Prozent-Aktion
Kto. 404 4444,
BLZ 520 604 10
bei der Ev. Kreditgenossenschaft (EKK ) Kassel
[Rita Deschner]
zurück | letzte Aktualisierung: 24.02.2010 | copyright by EKHN