Bitte um Spenden

10. August 2010

Überschwemmungen in Mitteleuropäischen Partnerkirchen der EKHN

Diakonie Katastrophenhilfe ruft zur Unterstützung der Opfer auf


Die Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, betonte nach den schweren Überschwemmungen in Ostdeutschland, Tschechien und Polen, dass das evangelische Hilfswerk den Flutopfern beistehen werde genauso wie bei der Oderflut 1997 oder der Elbeflut 2002. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hatte schon nach den Überschwemmungen im Mai dieses Jahres das Diakonische Werk der Lutherischen Kirche Polens darin unterstützt, Flutopfern zu helfen. Während einige dieser Maßnahmen - wie zum Beispiel die Sanierung durchfeuchteter Gebäude noch immer laufen, bedrohen schon wieder neue Flutmassen die Menschen und ihr Hab und Gut. 

Stark betroffen sind auch der Osten Sachsens, die sächsische Schweiz, das Erzgebirge, Stolberg und Chemnitz sowie Görlitz. Der Schwerpunkt der Maßnahmen soll nach den Sofortmaßnahmen auf dem Wiederaufbau und der Instandsetzung liegen. In den Hochwassergebieten in Brandenburg deutet sich leichte Entspannung an. Die Deiche halten nach jüngsten Berichten den Fluten bislang stand.
Die Hilfe wird in den betroffenen Gebieten mit dem Deutschen Roten Kreuz und den Behörden vor Ort abgestimmt, heißt es in einem Bericht der Diakonie Sachsen. Diese ruft in Abstimmung mit der sächsischen Landeskirche sowie der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz zur Hilfe für die Betroffenen in Ostdeutschland, Tschechien und Polen auf. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt als die zuständige Fachorganisation die diakonischen Werke in Ostdeutschland, in Polen und in Tschechien bei der Umsetzung der Hilfe für die Flutopfer.

Die EKHN ruft dazu auf, die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe durch Spenden und Kollekten zu unterstützen und stellt als Sofortmaßnahme 10.000 € für diese Arbeit bereit.

Kontonummer: 4 100 000 
Gesamtkirchenkasse der EKHN
BLZ: 52060410
Stichwort: Flut Mitteleuropa


 

[Diakonie Katastrophenhilfe/Ute Greifenstein]