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Stadtkibbuz Resheet in Jerusalem

Kiriat Menachem - Ir Ganim ist ein in den 60ziger Jahren entstandener jüdischer Vorort im westlichen Jerusalem. Er besteht aus 7stöckigen Wohnblocks, die jeweils in der 4. Etage durch eine Brücke verbunden sind. Die einzelnen Wohnblockgruppen waren ursprünglich durch Mauern getrennt. So entstanden abgeschlossene Innenhöfe. Etwa 14000 Menschen leben hier.

Konto :
Evang. Regionalverwaltung Starkenburg West, Gernsheim
Konto 3006509, KSK Groß-Gerau (BLZ 50852553)
Stichwort: "Stadtkibbuz"

Wohnviertel mit sozialem Sprengstoff

Die ursprüngliche Bevölkerung stammte aus Nordafrika. Es waren Juden, die in den Flüchtlingslagern geblieben waren und nun zwangsweise angesiedelt werden mussten. Der soziale Sprengstoff in diesem Viertel wuchs mit den Jahren so alarmierend, dass beinahe alle städtischen Dienste eingestellt werden mussten. Mafianetzwerke herrschten in Ir Ganim und terrorisierten das Leben der Bewohner. Drogen, Alkohol, Kriminalität, riesige Arbeitslosigkeit, unglaublicher Schmutz bestimmten das Bild. Flucht aus dem Wohnviertel und tiefe Hoffnungslosigkeit kennzeichneten den Alltag.

Weitere Informationen bei :
Lomdim

Kibbuz-Bewohner räumten auf

Da entstand in Zusammenarbeit mit der Jerusalem Foundation der Stadtkibbuz Resheet. Etwa 20 Familien aus religiösen Kibbuzim zogen in das verwahrloste Viertel, um es wieder bewohnbar und liebenswert zu machen. Sie begannen, Müll zu beseitigen, Häuser und Wohnungen zu renovieren, Kindergärten und eine Schule zu gründen. Der selbstlose Eifer steckte die Mehrzahl der Bewohner von Ir Ganim an. Sie halfen und unterstützen die Kibbuzniks.

Lebensqualität gesteigert

Nach 10 Jahren Arbeit der Kibbuzleute sieht Ir Ganim heute so aus: Saubere Höfe, Rasenflächen, blühende Blumen, freier Zugang zu allen Höfen, regelmäßige städtische Dienste. Der Kibbuz unterhält einen religiösen, jüdischen Kindergarten und in einem Schulversuch werden Kinder auf die Grundschule vorbereitet. Ein Gewächshaus für Heilpflanzen, Jugendtreffs und Familienbesuche ergänzen das Programm. Man ist wieder stolz darauf, in Ir Ganim zu wohnen!