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bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
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Die tägliche Losung, Jahreslosung 2012
3. Februar 2012
Stresstest Beziehung: Trennung und Versöhnung zwischen Eltern und Kindern
Online-Themen-Special mit Impulsen

Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern kann zu einem echten Test für das Nervenkostüm werden – unabhängig vom Alter der Kinder. So kann es durchaus vorkommen, dass die bereits erwachsenen Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen. Psychologe Dr. Wolfgang Schrödter vom Evangelischen Zentrum für Beratung in Höchst macht klar, dass ein Kontaktabbruch vielfältige Ursachen haben kann. Er beschreibt auch, unter welchen Vorzeichen Eltern und Kinder wieder zusammen finden können. Doch soweit muss es nicht kommen. Im Online-Themen-Special zu „Eltern-Kind-Beziehungen“ bietet Beraterin Judith Rosner Impulse für eine gelingende Beziehung, die als wertvoller Baustein für ein ganzes Leben gilt.

1. Februar 2012
WESER5 Tagestreff Weißfrauen: Obdachlose vor dem Erfrieren bewahren
Anzahl der Hilfesuchenden ist gestiegen / Menschen aus der Mitte der Gesellschaft sind von Wohnungslosigkeit betroffen

„Ich bitte die Bevölkerung in diesen kalten Wochen besonders aufmerksam zu sein, wenn sie einen Menschen sehen, der Hilfe braucht. Einfach die Telefonnummer 110 wählen und um Unterstützung bitten“, so das Anliegen von Renate Lutz, der Leiterin des WESER5 Diakoniezentrums. Sie erklärt, dass manche der obdachlosen Menschen in Frankfurt am Main auch bei frostigen Temperaturen unterwegs seien. Die Straßensozialarbeiter von WESER 5 suchen sie dann auf und versuchen sie davon zu überzeugen, eine Übernachtungsstätte aufzusuchen. Bewirkt auch das beste Argument nichts, verteilen sie Schlafsäcke.
Doch viele der Menschen ohne Obdach finden den Weg ins Warme. Im Tagestreff von WESER5 erhalten sie ein Frühstück, können sich duschen und erholen. „Ich stelle fest, dass die Anzahl der wohnungslosen Besucher in den letzten zwei Jahren von durchschnittlich 90 auf 150 Besucher gestiegen ist,“ stellt Leiterin Lutz fest.

1. Februar 2012
Speck weg für den guten Zweck
Drei schwergewichtige Kirchenmitarbeiter aus Nieder- und Ober-Ramstadt schnallen den Gürtel enger und verdienen damit Geld

Sie specken ab für den guten Zweck: Hendrik Lohse (156 Kilo), Pierre Dispensieri (148 Kilo) und Tobias Loy (133 Kilo) wiegen zusammen soviel wie 43 Medizinbälle. Ab heute, 1. Februar 2012, wollen sie jeder bis zu 25 Kilo abnehmen, pro Kilo gibt es Geld von Sponsoren für den Förderverein Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret und für das Evangelische Jugendwerk sowie die Landeskirchliche Gemeinschaft.
40 Wochen lang lassen die kräftigen Kirchenmitarbeiter die Pfunde purzeln. Keine leichte Aufgabe für den 36-jährigen Tobias Loy, Kirchenvorsteher in der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Ramstadt.

31. Januar 2012
Verleumdung oder Wahrheit?
Heftige Diskussion im evangelischen Gemeindehaus in Kronberg

Wenig schmeichelhaft für die Einwohner von Kronberg am Taunus war eine große Reportage, die sie in der Woche vor Weihnachten in der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT lesen mussten: Der Hamburger ZEIT-Redakteur Hennig Sußebach war gemeinsam mit einer Schauspielerin, als Obdachlosen-Paar verkleidet, in der Woche vor dem dritten Advent einige Tage durch Kronberg gezogen und hatte Eindrücke gesammelt, die er dann unter dem Titel „Maria und Josef im Ghetto des Geldes“ pünktlich zu Weihnachten veröffentlichte. Unter anderem geriet dort der evangelische Pfarrer von Kronberg, Hans-Joachim Hackel, in ein wenig schmeichelhaftes Licht. Anlass für den Dekan des Dekanats Kronberg, Eberhard Kühn, den Autor zu einer öffentlichen Diskussion über seinen Text einzuladen, die am Abend des 30. Januar stattfand. Im Folgenden fasst Martin Reinel, Mitarbeiter der EKHN-Öffentlichkeitsarbeit, seine Eindrücke des Abends zusammen.

27. Januar 2012
Ab in den Urlaub - aber wohin?
Evangelische Freizeiten ermöglichen interessante Begegnungen und unvergessliche Erlebnisse

Ein Städtetrip nach London für Erwachsene, Campen in Spanien für Jugendliche oder ein Forscherwochenende für Kinder in Rheinland-Pfalz. Dies sind Beispiele für Reisen, die Initiativen aus der EKHN für 2012 zusammengestellt haben. Eine Auswahl an Reisen der evangelischen Kirchengemeinden, der Jugendreferenten und Bildungsstätten, aber auch vom Verband "Evangelische Frauen“, finden Sie im Reiseportal der EKHN. Jede dieser Reisen verspricht einen spannenden und aufregenden Urlaub, in dem Kinder, Familien, Jugendliche, Erwachsene und Senioren vielen netten Leuten begegnen können.

Na, Lust auf Urlaub? Den Kontakt zur Anmeldung finden Sie in den Details zur jeweiligen Reise im Reise-Kalender.

26. Januar 2012
Das Geld im Dienste der Wirtschaft und die Wirtschaft im Dienste des Menschen
Ex-EKD-Ratsvorsitzender Huber lobt Engagement der Kirchen in der Wirtschaft

Der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. Wolfgang Huber, hat bei einem Podiumsgespräch in der Frankfurter Heilig-Geist Kirche die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kirche hervorgehoben. Es sei ein „großes Glück, dass in den verantwortungsvollen Berufen unserer Gesellschaft vielfältige Chancen für Christen bestehen, Teil dieser Verantwortung zu sein und zu wissen, aus welchem Grund sie dies tun.“ Christliche Unternehmer handelten nach einer besonderen Kombination zwischen nüchternem Realismus und unerschrockener Hoffnung: „Das Geld steht im Dienste der Wirtschaft und die Wirtschaft im Dienste des Menschen.“
In der Diskussion mit dem Staatsrechtler Dr. Paul Kirchhof lobte Huber die Leitlinien des verantwortlichen Handelns in der Wirtschaft, die von 50 leitenden Unternehmen unterzeichnet worden seien. Der ehemalige Verfassungsrichter Kirchhof kritisierte dagegen, die Kirche hätte sich im Vorfeld der aktuellen Finanzkrise stärker mahnend zu Wort melden sollen: „Wir hätten uns gewünscht, dass auch die kirchlichen Stimmen das Verantwortungseigentum wieder mehr einfordern.“ Jeder der Kapital habe und es in einem Fonds platziere, müsse persönlich verantworten, was mit dieser Kapitalmacht geschehe, so Kirchhof.
Die EKHN-Stiftung hatte Huber und Kirchhof am 25. Januar zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Das Ende der Institutionen? Über die schleichende Zerstörung von Staat und Kirche“ eingeladen.

25. Januar 2012
Studie: Dreiviertel der Hessen finden es gut, dass es die Kirche gibt
Aber für den Sinn des Lebens sorgen die Befragten lieber selbst

„Was glauben die Hessen?“ hat der Hessische Rundfunk in einer Studie untersuchen lassen. Die nun veröffentlichten Ergebnisse der im Herbst letzten Jahres durchgeführten Studie zeigen, dass es unter den Hessen eine hohe Akzeptanz der Kirchen gibt. Gleichzeitig erwarten die Hessen von der Kirche nicht unbedingt, dass sie sinnstiftend wirkt. Der Aussage „Das Leben hat nur dann einen Sinn, wenn man ihm selber einen Sinn gibt“ stimmten über 80 Prozent der Befragten zu.
Für Kirchenpräsident Dr. Volker Jung leitet sich aus den Ergebnissen der Studie die Schlußfolgerung ab, dass die Kirche eine Sprache finden sollte, die den Menschen im Alltag abholt. „Wir müssen zum Beispiel deutlicher zeigen, für was das Kreuz steht“, so Jung.

25. Januar 2012
Impulstag: Einfach Singen
Singen macht stark, schön, gesund und klug

Singen macht stark, schön, gesund und klug. Singen ist die Basis aller Kirchenmusik. So heißt es in der Einladung zum Impulstag des Zentrums Verkündigung am 11. Februar 2012. Eingeladen sind alle Menschen in unserer Kirche, die „Einfach Singen“ möchten und sich mit diesem Thema auseinandersetzen wollen. Neben Impulsen der Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum können sich die Teilnehmenden in sieben verschiedenen Arbeitsgruppen – unter anderem zu Gottesdienstmodellen für den Sonntag Kantate, Psalmen mit Konfirmanden, Tagzeitengebeten – dem Thema nähern. Nähere Informationen im Flyer. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 € inklusive Verpflegung.

23. Januar 2012
„In der Kirche bin ich einfach zu Hause“
Wilma Dörr aus Rabenau-Londorf spielt seit 70 Jahren die Kirchenorgel

Rabenau-Londorf. Kleine Instrumente sind nicht gerade ihr Ding. Ein paar Hundert Pfeifen müssen es schon sein, am liebsten 1400. Denn exakt so viele Pfeifen gehören zur Kirchenorgel im Dom der Rabenau in Londorf. Das ist das Revier von Wilma Dörr (80). Seit 70 Jahren begleitet sie von hier Gottesdienste, Hochzeiten oder Beerdigungen an der Orgel. Und das jeden Sonntag – mit nur ganz wenigen Ausnahmen.

mehr über Wilma Dörr

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20. Januar 2012
Augen auf beim Einkauf: Von Fleisch aus tiergerechter Haltung profitieren Verbraucher, Landwirte und Tiere
Tipps rund um den Fleischgenuss von EKHN-Landwirtschaftsexpertin Maren Heincke zum Start der Grünen Woche

Rinder, die genüsslich das Gras auf einer riesigen Weide zupfen, Schweine, die sich wohlig im Matsch wälzen können und Hähne, die hocherhobenen Hauptes den Hof abschreiten – ein solches Leben wünschen sich viele Verbraucher für Nutztiere. Zumindest bei Umfragen.
Doch beim Einkauf richten sich die meisten Verbraucher vor allem nach dem Preis der Lebensmittel. Und auch die Realität der Ställe sieht zum Teil anders aus, wie der jüngste Skandal um Antibiotika in der Hähnchenmast zeigte. Doch der Verbraucher hat die Chance, die Situation zu ändern. Wie? Dazu hat die Landwirtschafts-Expertin der EKHN, Maren Heincke, die passenden Tipps.

20. Januar 2012
Träume im Schlaflabor
Botschaften in den Bildern der Nacht

(Quelle: Multimedia-Redaktion)

Der Pharao hatte einen Traum: Darin sah er sieben schöne, wohl genährte Kühe aus dem Nil steigen, danach erschienen sieben hässliche, magere Kühe. Zu allem Übel fraßen diese auch noch die stattlichen Rinder auf. Doch was sollte dieser Traum bedeuten? Laut biblischem Bericht traf der herbeigerufene Josef mit seiner Deutung ins Schwarze.
Doch was Josef nicht wusste war, dass Träume vor allem in den so genannten REM-Phasen während des Schlafes auftauchen. Dies erfuhr Tobias Weiler, Volontär im Medienhaus der EKHN, als er sich in der Nacht vom 16. auf den 17. Januar in das Schlaflabor des evangelischen Krankenhauses in Sachsenhausen legte.

19. Januar 2012
Pfarrer über die Manroland-Zerschlagung: "Ich habe mit Menschen zu tun, die um ihr Selbstwertgefühl kämpfen"
Verantwortliches, nachhaltiges Wirtschaften gefordert

Schon seit Monaten spüren die Beschäftigten des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland einen unerträglichen Druck, der mit dem drohenden Arbeitsplatzabbau verbunden sei. Diesen Eindruck teilte Pfarrer Gerhard Hinrich Müller von der Evanglischen Erlösergemeinde Offenbach a.M.-Waldheim der Multimedia-Redaktion in einem Interview am 19. Januar mit.
Die Befürchtungen haben sich jetzt bestätigt: Die Possehl-Gruppe wird das Offenbacher Werk nicht übernehmen und dadurch fallen über 1.000 Arbeitsplätze am Standort Offenbach weg.
Noch im November letzten Jahres hatten sich der Pfarrer und andere Kirchenvertreter an einer Demonstration für den Erhalt der Arbeitsplätze beteiligt. Nun fordert Pfarrer Müller: „Die Wachstumsideologie muss durch ein verantwortliches, nachhaltiges Wirtschaften ersetzt werden.“

19. Januar 2012
Spenden für kranke Königin gesucht
Matching Fund 2012 fördert 25 Projekte

„Die Königin braucht Ihre Hilfe“ – so betitelt die Paulusgemeinde in Darmstadt ihr Fundraising-Konzept für die Orgelrenovierung. 210.000 Euro müssen zusammenkommen, um deren Spielfähigkeit für die Zukunft zu sichern. Das dahinter stehende Konzept war eines von 25 Projekten, die das Kuratorium des Matching Funds der EKHN überzeugten. Sie wurden mit jeweils 10.000 Euro Fördermittel aus dem Fund prämiert. Beworben hatten sich insgesamt 41 Gemeinden mit Konzepten, mit denen sie von Januar bis Dezember 2012 Spenden einwerben wollen.

18. Januar 2012
Lärmbelastung: Züge rattern auch nachts an Wohnhäusern im Rheintal vorbei
Propst befürwortet einen „Stufenplan“ zur Reduzierung des Lärms

In Assmannshausen führen die Bahngleise direkt zwischen den Wohnhäusern und an Straßen der Stadt vorbei. Über die Auswirkungen des Lärms  im Rheintal haben sich Dr. Sigurd Rink, Propst für Süd-Nassau in der EKHN,  und der Umweltpfarrer Dr. Hubert Meisinger, am Dienstagnachmittag, den 17. Januar 2012, informiert. Die Delegation bemerkte beim Passieren mehrerer Güterzüge: Eine Verständigung ist in dem Moment kaum noch möglich. Vertreter der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ beschrieben dem Mitglied der Kirchenleitung der EKHN die Lärm- und Erschütterungssituation vor Ort. Rink plädierte für einen konstruktiven Lösungsansatz.

18. Januar 2012
Zwischen Widerstand und Anpassung
Veranstaltungsreihe zum Kirchenkampf in Wiesbaden 1933-1945

Die Veranstaltungsreihe zum Kirchenkampf, die am 25. Januar beginnt, zeigt in Vorträgen und Gottesdiensten Facetten des Kirchenkampfes in Wiesbaden und im „Nassauer Land“. Die Veranstalter stellen die Herausforderungen, Ereignisse und Akteure dieser Zeit in den Gesamtzusammenhang kirchlicher Opposition gegen den Nationalsozialismus und thematisieren damit die innerkirchlichen Auseinadersetzungen zwischen der Bekennenden Kirche und Deutschen Christen. Die Veranstaltungsreihe ist Teil des von der Kirchenleitung der EKHN in Auftrag gegebenen Forschungsprojektes „Wissenschaftliche Auswertung der Kirchenkampfdokumentation der EKHN“.

17. Januar 2012
Unwort des Jahres „Döner-Morde“ verharmlost Verbrechen gegen Menschen
EKHN unterstützt Projekt gegen Rechtsextremismus

„Döner-Morde“ ist das Unwort des Jahres 2012. Das hat die Jury der „Sprachkritischen Aktion“ in Darmstadt bekanntgegeben. Die Jury kritisiert den Begriff „Döner-Morde“ für die Mordserie einer rechtsextremen Terrorgruppe als unangemessen und verharmlosend.
Pfarrerin Ilona Klemens, Geschäftsführerin des Rates der Religionen Frankfurt, befürwortet die Entscheidung der Jury: Der Begriff „Döner-Morde“ verniedliche und verharmlose die rassistisch motivierten Verbrechen und mache die Opfer mit dem Bild vom Imbissstand zu „den anderen“, die nicht „zu uns“ gehörten. Sie verdeutlicht: „Zudem werden sie quasi unsichtbar gemacht: Die Taten richteten sich schließlich nicht gegen ein Mittagsgericht, sondern gegen Menschen!“

16./23. Januar 2012
Schiffsunglück: Fürbitte und Mitgefühl für die Zeit des Hoffens und Bangens
Suche nach den Vermissten wird fortgesetzt

Ein Ruck, der Geschirr des Abendessens von den Tischen zu Boden reißt – und plötzlich Dunkelheit. So endete die Fahrt des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ vor der Insel Giglio in der Nähe der toskanischen Küste am 14. Januar 2012. Das Schiff lief auf einen Felsen auf und kippte danach um. Wie viele Menschen noch vermisst werden, wissen die Behörden aber nicht genau Für Angehörige und Freunde eine harte Zeit des Hoffen und Bangens. „In einer solch angespannten Situation kann es helfen, wenn Angehörige die Zeit in Gemeinschaft mit Menschen verbringen, denen sie vertrauen können und bei denen sie Beistand finden,“ empfiehlt Pfarrer Andreas Mann, Beauftragter für die Notfallseelsorge in der EKHN.

13. Januar 2012
Positive Haltung zur Landesgartenschau in Gießen
Diskussion um Bürgerinitiative

Eine Gießener Bürgerinitiative bemüht sich derzeit, rund 3000 Unterschriften für die Einleitung eines Bürgerbegehrens zu sammeln. Damit sollen Baumfällungen zur Vorbereitung der Landesgartenschau in Gießen, aber auch die Aufnahme von Schulden zur Finanzierung verhindert werden. Der evangelische Dekan Frank-Tilo Becher begrüßt die geplante Landesgartenschau und unterstützt die damit verbundenen Vorhaben als Chance für die Stadtentwicklung.  

12. Januar 2012
Gute Aussichten: Religionsunterricht an Berufsschulen geben
Kirchen und Ministerium stärken das Fach

Gute Berufsperspektiven? Die bietet ein Studium der evangelischen Theologie im Rahmen des Lehramts an Berufsschulen. Darauf weist Sönke Krützfeld hin, der als Oberkirchenrat in der EKHN für den Bereich „Schule und Religionsunterricht“ verantwortlich ist. Wer Interesse daran hat, Jugendlichen religiöse Themen zu vermitteln, wird vor allem an der Teilzeit-Berufsschule gebraucht. Bis zum Sommer 2011 waren dort bis zu 90 Prozent des Religionsunterrichtes ausgefallen. Krützfeld nennt die Ursache: „An den beruflichen Schulen gibt es nicht genügend Lehrkräfte für den Religionsunterricht.“
Um die Situation zu verbessern, wurden die Kirchen aktiv. So arbeiten jetzt verhältnismäßig viele Pfarrerinnen und Pfarrer mit voller Stelle an diesen Schulen, insgesamt decken sie etwa 85 Prozent der gehaltenen Stunden. Der kirchliche Schulexperte betont allerdings: „Das Fach Religion gilt laut Grundgesetz als ordentliches Lehrfach und deshalb sollen es grundsätzlich auch staatliche Lehrkräfte erteilen.“

4. Januar 2012
Zum zehnten Mal: Konfi-Cup der EKHN
Austragunsort ist diesmal Kubach/Hirschhausen

Am 2. Juni 2012 lädt der Arbeitskreis Kirche und Sport in der EKHN zu seinem 10. Konfi-Cup-Turnier auf Landeskirchenebene ein. Der Konfi-Cup wird bei den Titelverteidigern aus Kubach/Hirschhausen im Dekanat Weilburg stattfinden. Die Anmeldung ist ab sofort über die Webseite des Arbeitskreises möglich.
Spielberechtigt sind Konfirmandengruppen der EKHN, die im Jahr 2012 KonfirmandInnen sind oder Konfirmation feiern. Da die Zahl der teilnehmenden Teams begrenzt ist, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.
Die Turnierregeln und alle weiteren Informationen auf der Homepage.

3. Januar 2012
„Was glaubst du denn?“ - Neues Onlineangebot zum Kinderfunkkolleg

Seit Oktober 2011 bietet hr2-kultur für Kinder und Jugendliche unter dem Titel „Was glaubst du denn?“ ein Kinderfunkkolleg im „Trialog der Kulturen“ mit Hintergründen über die großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Jetzt wird dieses Angebot im Internet ergänzt. Fragen wie „Was sind Heilige?“ oder „Wie sieht es in einer Moschee aus?“ lassen sich dort spielerisch beantworten. Auf der Website werden ab Frühjahr 2012 auch Beiträge von Schülerinnen und Schülern zu den Themen des Trialogs präsentiert. Diese entstehen in medienpädagogischen Workshops an hessischen Schulen. Die Website, auf der auch Eltern und Lehrer weiterführende Informationen finden, wird so laufend ergänzt und erweitert.

Ausstellung bis 29. Februar 2012
Textilkunst in Darmstadt

Ausschnit ParamentMit einer Ausstellung am Paulusplatz und einem Kunstprojekt in der Stadtkirche feiert die Paramentenwerkstatt am Elisabethenstift gGmbH ihren 120. Geburtstag. Seit 1891 wird in der Darmstädter Werkstatt textile Ausstattung für sakrale Räume gefertigt. „Das sind 120 Jahre Dialog mit Kirchengemeinden, Räumen, Künstlern und Architekten.“, sagt die Leiterin der Werkstatt Marie-Luise Frey-Jansen. Es bedeute immer auch, zwischen Kirche und Kunst zu vermitteln.

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