Informationen über den Kooperationsprozess von den Evangelischen Kirchen Kurhessen-Waldeck / Hessen und Nassau

Der Kooperationsprozess:
Ziele und Verfahren
Auf folgenden Gebieten streben beide Landeskirchen eine engere Zusammenarbeit an:
• Akademiearbeit
• Mission und Ökumene
• Religionspädagogik
• Theologische Aus- und Fortbildung
Ziele
• Durch die Kooperation soll sich die Qualität der Arbeit in den Aufgabenfeldern verbessern.
• Die Handlungsfelder sollen nach innen und außen gestärkt werden.
• In Bezug auf gesellschaftliche Entwicklungen, wie beispielsweise den demografischen Wandel sollen neue Visionen und Handlungsoptionen entwickelt und erweitert werden.
• Zugleich soll sich die Identität für jede der beiden Kirchen schärfen.
• Durch die engere Kooperation sollen Ressourcen und Mittel eingespart werden.
Kooperationsrat
Der Gesamtprozess wird von einem Kooperationsrat gesteuert, dem folgende Mitglieder angehören:
- Kirchenrat Jörn Dulige, Beauftragter der evangelischen Kirchen am Sitz der hessischen Landesregierung
seitens der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau:
- Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau
- Kirchenpräsident Dr. Volker Jung
- Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch, Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten
- Dr. Ulrich Oelschläger, Präses der Synode
- Pfarrer Wolfgang Prawitz, Vorstand der Synode
- Ltd. Oberkirchenrat Heinz Thomas Striegler, Leiter der Kirchenverwaltung
seitens der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck:
- Bischof Prof. Dr. Martin Hein
- Vizepräsident Dr. Volker Knöppel
- Dekan Fritz-Eckhard Schmidt
- Dekan Kirchenrat Rudolf Schulze, Präses der Synode
- Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Schwarz, Landespfarrer und Dezernent für Diakonie
- Andrea Stöber, Mitglied der Synode
Eine Koordinierungsgruppe ist zwischen den Sitzungen des Kooperationsrats tätig. Sie besteht aus Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch und Vizepräsident Dr. Volker Knöppel sowie Pfarrer Joachim Schauß als Geschäftsführer und Wolfgang Kleemann als externem Berater. Sie dient den Arbeitsgruppen und Projektsteuerungsgruppen als Ansprechpartner und kann nach Rücksprache mit dem Kooperationsrat Entscheidungen hinsichtlich des Verfahrens treffen.
Arbeitsgruppe Recht und Finanzen
Aufgabe der Arbeitsgruppe „Recht und Finanzen“ ist es, für den Kooperationsrat eine Finanzplanung für die vier Arbeitsbereiche sowie die rechtlichen Grundlagen des Kooperationsprozesses vorzubereiten. Dieser Gruppe gehören folgende Mitglieder an:
Seitens der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau:
- Ltd. Oberkirchenrat Heinz Thomas Striegler, Leiter der Kirchenverwaltung
- Oberkirchenrat Thorsten Hinte
- Oberkirchenrat Jo Hanns Lehmann
- Oberkirchenrat Christian Ebert
Seitens der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck:
- Vizepräsident Dr. Volker Knöppel
- Kirchenverwaltungsdirektor Erwin Ritte
- Kirchenrechtsoberrat Timo Koch
- Kirchenverwaltungsoberrat Armin Fuhrmann
- Kirchenamtsrat Jörn Kring
Fachbeauftragte
Nach den Herbstsynoden 2009 wurden die bisher inhaltlich zuständigen Projektsteuerungsgruppen durch so genannte Fachbeauftragte (einer pro Landeskirche) ersetzt. Sie sind für die Ausarbeitung der Konzeptionen in den einzelnen Arbeitsfeldern des Kooperationsprozesses zuständig.
Die Fachbeauftragten sind im Einzelnen:
Akademiearbeit:
- Oberkirchenrat Christian Schwindt, Komm. Leiter für Zentrum für gesellschaftliche Verantwortung
- Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Stock, Dezernent für Bildung
Mission und Ökumene:
- Oberkirchenrat Pfarrer Detlev Knoche, Leiter des Zentrums Ökumene
- Pfarrer Dr. Frank Hofmann, Vorsitzender der Kammer für Mission und Ökumene
Religionspädagogik:
- Oberkirchenrat Pfarrer Sönke Krützfeld, kirchliche Dienste Schule und Religionsunterricht
- Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Stock, Dezernent für Bildung
Theol. Aus- und Fortbildung:
- Oberkirchenrat Pfarrer Jens Böhm, Referatsleiter Personalförderung und Hochschulwesen
- Dr. Regina Sommer, Referentin für theologische Ausbildung
Synoden
Die Synoden der beiden Landeskirchen haben im November 2009 durch wortgleiche Beschlüsse der Kooperation in vier Arbeitsbereichen im Grundsatz zugestimmt. Lediglich im Blick auf einzelne Maßnahmen wollte die Kirchensynode der EKHN Veränderungen . Daraufhin wurden die Kooperationsberatungen auf Basis der unterschiedlichen Beschlusslagen weitergeführt und eine Fülle von Detailfragen bearbeitet. Ziel ist es, im November 2011 einen Vertragsentwurf für die Kooperation vorzulegen, so dass die synodalen Gremien der EKHN und der Rat der Landeskirche der EKKW für die Herbstsynode 2012 ein Zustimmungsgesetz und den Kooperationsvertrag zur endgültigen Beschlussfassung vorbereiten können.
Diakonische Werke
Die diakonische Arbeit in den Gebieten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und von Kurhessen-Waldeck besser darstellen und vernetzen als bisher und dieses Tun als sozialer Dienst der evangelischen Kirche zukunftsfähig machen: Dies ist das Ziel, das mit der Fusion der beiden Diakonischen Werke, dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) und dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck (DWKW), 2013 erreicht werden soll.
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20.10.2011
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