Quelle: http://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/jahreslosung-2018-gibt-mut-fuer-durststrecken-des-lebens.html

Jahreslosung 2018

Mut für Durststrecken des Lebens

EKHNWasserWasser

Die Durststrecken des Lebens können einem Menschen so einiges abverlangen. Die Jahreslosung für 2018 schenkt für eine solche Phase ein Hoffnungsbild des Glaubens, dafür wurde ein Zitat aus der Offenbarung des Johannes gewählt: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Kirchenpräsident Dr. Volker Jung erläutert diese Worte.

epdVolker JungVolker Jung

„Wasser ist Leben.“ So heißt eine Kampagne des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen für sauberes Trinkwasser. 2010 hat die UNO-Vollversammlung beschlossen, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein Menschenrecht ist. Dieses Recht wird vielen Menschen vorenthalten. Kaum vorstellbar ist es, dass immer noch alle zwanzig Sekunden ein Kind an unzureichender Wasserversorgung stirbt. Wasser ist Leben. Weil das so ist, hat „Brot für die Welt“ das neue Jahr unter das Thema gestellt: „Wasser für alle.“

Die Worte der Jahreslosung 2018 stehen im Buch der Offenbarung des Johannes (Kapitel 21, Vers 6): „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ 

Gott stillt den Durst nach Leben

In diesem Buch der Bibel stellt der Seher Johannes den leidvollen Seiten des Lebens große Hoffnungsbilder gegenüber, Hoffnungsbilder des Glaubens. Die Botschaft ist: Was auch immer Menschen erleben und erfahren, Gott ist ein Gott des Lebens. Deshalb wird am Ende kein Leid mehr sein, kein Geschrei, kein Tod. Gott wird abwischen alle Tränen. Gott schenkt Leben. Er stillt den Durst nach Leben. Niemand muss mehr Hunger und Durst leiden. Ganz praktisch und in einem übertragenen Sinn. Gott stillt den Hunger und Durst nach erfülltem Leben. Gott gibt von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. 

Bilder der Hoffnung in uns

Wer auf diese Bilder schaut und sie verinnerlicht, wird spüren: Sie sind selbst eine Quelle des Lebens. Wir brauchen Bilder der Hoffnung in uns, damit wir uns nicht damit abfinden, wenn Menschen Unrecht geschieht. Wenn Menschen in dieser Welt nicht bekommen, was sie zum Leben brauchen. Und wir brauchen Bilder der Hoffnung, damit wir selbst nicht zugrunde gehen auf den Durststrecken des Lebens.

Schon jetzt Gottes Welt entgegengehen

Wir brauchen Bilder der Hoffnung, damit Gottes Welt, der wir entgegengehen, schon hier und jetzt Raum gewinnt unter uns. Kein Kind soll verdursten müssen. Alle Menschen sollen genug zu essen und zu trinken haben. Kein Mensch soll ohne Hilfe und Trost bleiben. Die Hoffnungsbilder der Bibel sagen: Haltet euch fest am Gott des Lebens. Trinkt aus der Quelle des lebendigen Wassers!

Nehmen Sie einmal ein Glas Wasser und trinken es langsam. Schluck für Schluck. Und denken Sie dabei: Wasser ist Leben. Und: Leben schenkt Gott. Gott sei Dank!

Ich wünsche Ihnen ein gutes und gesegnetes neues Jahr 2018!

Ihr Volker Jung