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Hier finden Obdachlose Hilfe

„Wir geben keinen Menschen verloren!“

Das Leben auf der Straße ist hart. Um es für Obdachlose erträglicher zu machen und ihnen eine Perspektive zu bieten, haben die Diakonie und die evangelische Kirche ein breites Spektrum an Hilfen auf die Beine gestellt. Wer beispielsweise als hilfsbereiter und interessierter Passant einen Überblick sucht, findet ihn in der folgenden Adressliste. Dadurch besteht die Möglichkeit, die betreffende Person über eine passende Einrichtung vor Ort zu informieren.

Adressen: Wohnungslosenhilfe in der Diakonie Hessen - Dienste und Einrichtungen (PDF)

Wohnungslosenhilfe

Angebote für Wohnungslose stellt die Diakonie in Alsfeld, Bensheim, Darmstadt, Frankfurt am Main, Friedberg, Gießen, Groß-Gerau, Mainz, Offenbach, Rüsselsheim und Wiesbaden bereit.

Menschen, die in der Wohnungslosenhilfe landen, sind meist bereits durch viele andere Hilfesysteme gefallen. Aber: „Wir geben keinen Menschen verloren!“ Dies betont Stefan Gillich und erklärt, was eine erfolgreiche Arbeit ausmacht: „Der Mensch in seiner Notlage bestimmt selbst, in welchem Bereich seines Lebens wir helfen sollen und wie weit diese Hilfe geht.“ Die Aufgabe der Mitarbeitenden sei es dann, im richtigen Moment ansprechbar zu sein.

Stefan Gillich, der Referent für Gefährdetenhilfe der Diakonie Hessen, stellt die Angebote, die eng miteinander verzahnt sind, vor:

  • Aufsuchende Sozialarbeit / Streetwork
    Sozialarbeiter suchen Menschen auf, die in Not geraten sind. Dabei wird versucht, ihr Vertrauen zu gewinnen und ihnen Hilfsangebote nahe zu bringen. Denn es kommt vor, dass Wohnungslose gar nicht wissen, dass ihnen geholfen werden kann.
  • Tagestreffs
    Das Leben auf der Straße ist Dauerstress. Deshalb finden Wohnungslose auf unkomplizierte Weise in den Tagestreffs einen sicheren Ort, an dem sie sich erholen, austauschen und aufhalten können. Hier können sie duschen, ihr Gepäck aufbewahren und ihre Kleidung waschen. Einzelne Tagestreffs bieten Essen an, andere stellen Kochutensilien zur Selbstversorgung zur Verfügung.
  • Fachberatung
    An die Tagestreffs ist i.d.R. eine Fachberatung angebunden. Fachkräfte beraten und unterstützen Wohnungslose, ihre Lebenssituation zu verbessern und die für die passende Lebensform zu finden. Dabei orientiert sich Beratung an den Themen und Fragen, die für den Hilfesuchenden wichtig ist.
  • Notübernachtungen
    Für kurze Zeit, meist für eine Nacht, erhalten Obdachlose eine Übernachtungsmöglichkeit. Am nächsten Tag wird mit den Mitarbeitenden über mögliche weitere Wege und Hilfsmöglichkeiten gesprochen.
  • Wohnheime und betreutes Wohnen
    Sobald der Sozialhilfeträger vor Ort seine Kostenzusage erteilt hat, kann der Hilfesuchende in ein Wohnheim einziehen. Auch hier orientiert sich die Beratung an den persönlichen Lebensumständen, außerdem werden lebenspraktische Fähigkeiten wie vermittelt wie einen Haushalt selbständig zu führen, Geld zu verwalten, sich ein soziales Umfeld aufzubauen sowie eine Wohnung und einen Arbeitsplatz zu suchen.
  • Obdachloseninitiativen oder Kirchengemeinden organisieren Projekte, die die Lage der Wohnungslosen verbessern. So bietet die Sankt Katharinengemeinde an der Frankfurter Hauptwache im Winter eine Wärmespeisung an und eine Tageseinrichtung in Darmstadt ermöglicht die medizinische Versorgung. Meist werden diese Projekte durch Spenden finanziert.

Mehr auf den Seiten der Diakonie Frankfurt lesen

Weitere Hilfen für Obdachlose:

In der Publikation "Die Zukunft des Sozialstaates und unsere Verantwortung Sozialwort der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau: Anregungen, Beispiele, Konkretionen" werden Modellprojekte von Kirche und Diakonie mit Kontaktadresse vorgestellt.
Broschüre als PDF herunterladen

Kirche vermittelt zwischen Hartz IV-Wohnungssuchenden und Anbietern

„Der Hochtaunus hält zusammen!“ lautet das Motto der Aktion der evangelischen und katholischen Kirche. Die Aktion setzt sich für Menschen ein, die Hartz IV beziehen und ihre Wohnung aufgrund der teuren Miete verlassen müssen. Aber es gibt in dieser Region zu wenig kostengünstige Wohnungen. Die kirchliche Aktion will zwischen denjenigen, die eine Wohnung anbieten können, und den Wohnungssuchenden vermitteln. Anbieter und Betroffene sollen sich bei der Ökumenischen Wohnhilfe im Taunus e.V. melden. Hinter der Aktion stehen die Evangelischen Dekanate Bad Homburg und Usingen, das Katholische Bezirksamt Hochtaunus und die Ökumenische Wohnhilfe im Taunus e.V..
Mehr über das Projekt lesen

Kirchlicher Sozialdienst am Flughafen

Das Angebot des Kirchlichen Sozialdienstes für Passagiere richtet sich an Reisende, die in eine Notsituation geraten sind, die unvollständige Passdokumente haben, die bestohlen wurden, nicht nach Hause kommen können.
Mehr über den Sozialdienst lesen

Hilfe für Arbeitssuchende 

Kirche und Diakonie bieten zahlreiche Initiativen an, die arbeitssuchende Menschen unterstützen sowie Jugendlichen bei der Ausbildungsplatzsuche helfen.
Mehr über die Hilfe bei Arbeitslosigkeit

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Über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Jesaja 60,2

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von unsplash_tyssul-patel

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