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Willkommenskultur für Flüchtlinge

Lucian/istockphoto.com„Wer die Ärmsten dieser Welt gesehen hat, fühlt sich reich genug zu helfen.“ (Albert Schweitzer)

Kirche und Diakonie setzen sich für diejenigen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen. Auf Flüchtlinge trifft das in besonderem Maße zu. Viele haben Krieg, Verfolgung und Unterdrückung erlebt und brauchen Schutz. Dabei sprechen die wenigsten unsere Sprache. Trotzdem wollen sich die meisten möglichst schnell in die Gesellschaft integrieren und ihren Anteil leisten. Auf dem Weg dahin benötigen sie Hilfe – Hilfe, für die sie oft ein Leben lang dankbar sind. 

Übersicht: Wo helfen engagierte Menschen und Initiativen

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Auf einer Karte finden Sie die Orte, wo Ehrenamtliche und Initiativen den Flüchtlingen helfen. Hinter jeder Markierung finden Sie Infos und Links zu Berichten und Videos.

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Ein Hemd, ein paar Schuhe, ein Bündel Wäsche. Tausende Flüchtlinge kommen in Deutschland nur mit dem an, was sie am Leib tragen. Auf der Flucht haben sie Hunger und Durst gelitten, wurden möglicherweise ausgeraubt und beleidigt. Wie lässt sich diesen Menschen als Privatperson am besten helfen?

Mehr über Tipps für persönliches Engagement für Flüchtlinge

Fakten zur Flüchtlingshilfe von Kirche und Diakonie

John HelferichHelfer am Frankfurter Hauptbahnhof bereiten Essen für Flüchtlinge vor

Generell lässt sich sagen: Wenn irgendwo Flüchtlinge untergebracht werden, dann bringen sich die evangelischen Kirchengemeinden zumeist vor Ort ebenfalls ein. Mal wirken sie in einem breiteren bürgerschaftlichen Bündnis mit, mal formiert sich dieses Engagement unter dem Dach der Kirchengemeinde.

zu den Fakten zur Flüchtlingshilfe von Kirche und Diakonie

Kirchenasyl bietet Schutz für Menschen, die von Abschiebung bedroht sind. Kirchengemeinden öffnen ihre Türen und nehmen diese Flüchtlinge auf; damit leisten sie während eines begrenzten Zeitraumes Nothilfe. Dabei unterstützen die Gemeinden auch die Flüchtlinge, einen legalen Aufenthaltsstatus zu beantragen.

Mehr über das Kirchenasyl

Die Mitarbeitenden der Flüchtlingsseelsorge stehen Flüchtlingen bei, begleiten sie und suchen mit ihnen gemeinsam nach Perspektiven. Neben Gottesdiensten und klassischer Seelsorge bieten sie den Flüchtlingen auch Hilfe in asyl- und ausländerrechtlichen Fragen oder bei Ämtergängen. Zudem begleiten Flüchtlingsseelsorger Ehrenamtliche und beraten Kirchengemeinden.

Mehr über die Adressen der Flüchtlingsseelsorger

Aktuelle Nachrichten über Flüchtlinge

Fatma Demirkol holt sich gerne Tipps von Gulpaze Albayrak. Die 69-Jährige ist jeden Tag im Interkulturellen Garten und hilft gerne.

27.06.2017 cm

Ein Garten für alle!

Der Interkulturelle Garten soll Menschen unterschiedlicher Herkunft verbinden, durch gemeinsames Gärtnern. Jeder darf den Garten auch zum Sonnen und Genießen nutzen. Wir waren vor Ort und haben geschaut, wie die Gärtnerinnen miteinander klar kommen.

20.06.2017 bj

Kirchengemeinden unter Druck - Bundesweite Kirchenasylkonferenz in Frankfurt

Unter dem Titel "Kirchenasyl zwischen Restriktion und Solidarität" findet am 1. Juli 2017 von 10 bis 15.45 Uhr im Dominikanerkloster in Frankfurt am Main eine bundesweite Kirchenasylkonferenz statt. Eingeladen sind Vertreter*innen von Kirchengemeinden und Dekanaten sowie Unterstützer*innen und Betroffene.
Talk über Hass und Gewalt in der ZeitKirche auf dem Hessentag

16.06.2017 fk

„Das Problem ist, dass wir nicht widersprechen!“

Über beleidigende und hasserfüllte Kommentare in den sozialen Medien haben Prominente wie Michel Friedman in einer Talkrunde auf dem Hessentag gesprochen. Sie äußerten auch Vorschläge, wie auf Hass und Gewalt reagiert werden könne.

12.06.2017 bj

Diskussion: „Müssen Christen alle willkommen heißen?“

Zu einem offenen Dialog über die Willkommenskultur mit dem evangelischen Kirchenpräsidenten Volker Jung und dem katholischen Stadtdekan Johannes zu Eltz laden die Evangelische Sonntags-Zeitung, das katholische Haus am Dom und die Evangelische Akademie Frankfurt am Mittwoch, den 14. Juni, um 19.30 Uhr, in die Heilig-Geist-Kirche in Frankfurt ein.
Horst Rühl steht seit dem 1. Mai 2016 als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der Diakonie Hessen.

08.06.2017 epd/red

Diakonie kritisiert Abschiebedruck

Die Diakonie Hessen hat das Land aufgefordert, das staatliche Rückkehrkonzept für Flüchtlinge zu ändern. Der Grund: In Gießen müssten Flüchtlinge bereits am zweiten Tag - noch vor der Asylantragstellung – zur Rückkehrberatung.
Pianist Aeham Ahmad

08.06.2017 red

Liebe zur Musik als Hoffnungsschimmer zwischen Kriegstrümmern

Seine Musik hatte inmitten der vom Krieg zerstörten Straßenzüge im syrischen Jarmuk die Menschen erreicht. Wer die Interpretationen des Pianisten Aeham Ahmad erleben möchte, hat dazu die Chance am 16. Juni auf dem Hessentag. Über sein Leben hat der Musiker mit EKHN-Reporter Davide Di Dio gesprochen.
Außenansicht

01.06.2017 epd

Mainzer Landtagsfraktionen stellen sich hinter Kirchenasyl

Nach den beiden Durchsuchungsaktionen von Kirchenräumen in Ludwigshafen und Budenheim haben sich die Fraktionen des Mainzer Landtags mit Ausnahme der AfD im Grundsatz zum Kirchenasyl bekannt.
Afghanistan

31.05.2017 hag

„Abschiebungen nach Afghanistan stoppen“

Verbände fordern: Alle Abschiebungen nach Afghanistan sofort stoppen. Am 31. Mai kamen bei einem Selbstmordanschlag in Kabul mindestens 80 Menschen ums Leben. Dennoch will die Bundesregierung trotz kurzem Abschiebe-Stopp weiter nach Afghanistan „rückführen“.
Logo und ein aus bunten Fäden geflochtenes Band

31.05.2017 pwb

Materialien zur Interkulturellen Woche 2017: „Vielfalt verbindet.“

„Vielfalt verbindet.“ - unter diesem Motto findet die Interkulturelle Woche 2017 in einem besonderen Zeitraum statt: im September sind die Parteien im Endspurt des Wahlkampfes zur Bundestagswahl am 24. September. Die Kirchen rufen dazu auf, Haltung zu zeigen und sich mit klarer Position einzumischen. Materialien sind ab sofort verfügbar.
Flüchtlingspfarrerin Dorothea Schulz-Ngomane und Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN

27.05.2017 rh

Visionen für eine Kirche mit Geflüchteten

Neuzugezogene und Alteingesessene: Das war schon immer ein spezielles Verhältnis. Noch interessanter wird es, wenn die Neuzugezogenen nicht sächsisch oder saarländisch sprechen, sondern arabisch. Anerkennung für das gute Miteinander hat nun Kirchenpräsident Jung auf dem Kirchentag gezollt - und neue Impulse gesetzt.

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Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.

Jeremia 17,24

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von ESA_NASA

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