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Visitation

Christoph GerkenBegegnungen mit Menschen stehen im Mittelpunkt der Visitationen. Es geht darum, auf das zu hören, was sie bewegt. Hier Pröpstin Gabriele Scherle im Gespräch mit einer engagierten Ehrenamtlichen in einer Dorfladen-Initiative in Rodgau-Dudenhofen.

Visitation, der Besuch von Christengemeinden durch Glaubensgenossen, gehört zu den ältesten Aufgaben der Kirche. Schon Paulus hat die frühen Gemeinden nach ihrer Gründung nicht alleine gelassen, sondern sich durch Briefe und Boten immer wieder nach ihrem Befinden erkundigt und sie auf seinen Reisen persönlich aufgesucht, um sie im Glauben zu ermutigen. Luther und Melanchthon war die Visitation wichtig, um die Gemeinden in ihrer reformatorischen Grundhaltung zu festigen. Und auch wenn die Anliegen, die Praxis und die Bedeutung der Visitation in ihrer langen Geschichte recht verschieden gewesen sind, so ist sie bis heute eine zentrale Aufgabe kirchenleitenden Handelns geblieben.

Der "Blick von außen" stärkt und motiviert

Visitationen finden in der EKHN auf allen Ebenen statt: in den Kirchengemeinden, Dekanaten und der Gesamtkirche mit ihren Diensten und Einrichtungen. Durch die Besuche werden Probleme und Chancen, die vor Ort bestehen, sowie das, was dort durch die Akteure geleistet wird, wertschätzend wahrgenommen werden. Indem ihnen der Blick von außen zur Verfügung gestellt wird, werden  Leitungsgremien auf den verschiedenen Ebenen in ihrer Verantwortung gestärkt und angeregt, ihre Arbeitsfelder weiterzuentwickeln. Die Kirchenleitung erhält ein Bild über die Herausforderungen, die sich an der Basis stellen, und kann darauf bei Bedarf mit entsprechenden Maßnahmen reagieren. Visitation versteht sich so als vielseitig vernetzter Feedbackprozess, in dem Leitungsgremien in Gemeinden, Dekanaten, Einrichtungen und der Gesamtkirche mit ihren jeweiligen Aufgabenfeldern einander wahrnehmen und aufeinander reagieren.

Verantwortlich für die Visitation sind die Pröpstinnen und Pröpste, die Stellvertretende Kirchenpräsidentin und der Kirchenpräsident. Gemeinsam werten sie die vor Ort gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen aus und leiten daraus Empfehlungen für die kirchenleitenden Gremien ab. Unterstützt werden sie von den beiden Beauftragten für Visitation.

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Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.

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