Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Aufgaben und Mitglieder

Aufgaben

Die Kirchensynode ist das maßgebende Organ der geistlichen und rechtlichen Leitung der Gesamtkirche. Sie entscheidet in wesentlichen theologischen, rechtlichen, finanziellen und personellen Angelegenheiten von gesamtkirchlicher Bedeutung. Die Synode setzt sich grundsätzlich zu 2/3 aus Gemeindegliedern und zu 1/3 aus Pfarrerinnen und Pfarrern zusammen.

Die Kirchensynode entscheidet über alle grundsätzlichen Angelegenheiten der Gesamtkirche:

  • die Wahl der Kirchenpräsidentin oder des Kirchenpräsidenten, der Stellvertreterin oder des Stellvertreters, der Leiterin oder des Leiters der Kirchenverwaltung und der Pröpstinnen und Pröpste;
  • die Wahl der weiteren Mitglieder der Kirchenleitung, sofern die Kirchenordnung nichts anderes bestimmt;
  • den Erlass von Kirchengesetzen;
  • die Feststellung des Haushaltsplans, die Abnahme der Jahresrechnung und die Entlastung der Kirchenleitung.

Die Synode, einem Parlament ähnlich, arbeitet nach demokratischen Prinzipien und tagt zwei bis drei Mal im Jahr. Die Mitarbeit geschieht ehrenamtlich.

Mitglieder (Synodale)

Die Kirchensynode besteht aus Gemeindemitgliedern und Pfarrerinnen und Pfarrern, die von den Dekanatssynoden gewählt werden, und von Mitgliedern, die durch die Kirchenleitung berufen wurden. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre.
Mindestens zwei Drittel der gewählten Mitglieder der Kirchensynode sollen nicht-ordinierte Gemeindemitglieder sein.

Der Zwölften Kirchensynode (Juni 2016 bis Mai 2022) gehören insgesamt 140 Mitglieder an. 127 Kirchensynodale sind dabei gewählt. Unter anderem durch die Neuordnung der Dekanate sind dies weniger als beim Start der alten Legislatur vor sechs Jahren. Hinzu kommen aktuell 13 von der Kirchenleitung berufene weitere Synodale. Diese sollen sich vor allem mit ihren besonderen Kenntnissen beispielsweise aus der Wissenschaft einbringen. Darunter sind auch zwei Vertreter der theologischen Fakultäten im Kirchengebiet. Jeweils ein weiteres Mitglied ist für die Evangelisch-Reformierte Stadtsynode in Frankfurt und den Reformierten Konvent berufen.

Knapp 60 Prozent des Synodalen gehörten bereits der bisherigen Synode an. Unter den gewählten Mitgliedern sind 43 Pfarrerinnen und Pfarrer. Damit ging ihr Anteil gegenüber 2010 um etwa 1,5 Prozent auf knapp 34 Prozent zurück. Der Anteil der Frauen unter den gewählten Synodalen ist gegenüber 2010 um rund fünf Prozent auf 37 Prozent gestiegen. Der durchschnittliche Synodale ist rund 55 Jahre alt.

Ohne Stimm- aber mit Rederecht gehören der Synode zudem fünf Jugenddelegierte an. 

Vorstand

Der Kirchensynodalvorstand wahrt die Rechte der Kirchensynode bei nicht versammelter Synode. Er strukturiert und leitet die Synodentagungen. Der Kirchensynodalvorstand, ebenfalls ehrenamtlich geführt, besteht aus dem Präses und einer Stellvertreterin, sowie drei weiteren Mitgliedern. Der Präses führt den Vorsitz im Kirchensynodalvorstand und sollte nicht Pfarrer oder Pfarrerin sein.

Arbeitsweise

Die inhaltliche Arbeit geschieht durch Plenumssitzungen und in den Ausschüssen. Zur Bearbeitung wichtiger Sachfragen können zusätzlich Arbeitsgruppen gebildet werden.
Auf Propsteiebene werden Synodalgruppen gebildet, die die Tagung der Synode vorbereiten. Ebenso laden verschiedene Interessensgruppen zu Informationstreffen ein. Es gibt jedoch – anders als in politischen Parlamenten - keine Fraktionen.

Ein Ältestenrat unterstützt den Kirchensynodalvorstand bei der Vorbereitung und Leitung der Tagung der Kirchensynode. Er besteht aus den Mitgliedern des Synodalvorstandes, den Vorsitzenden der Ausschüsse und den Sprecherinnen und Sprechern der auf Propsteiebene gebildeten Synodalgruppen.

 

Diese Seite:Download PDFDrucken

Das Gesetz ist durch Mose gegeben;
die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden."

Johannes 1, 17

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStock-baona

Zurück zur Webseite >

to top