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Der Präses der Kirchensynode

Vorsitzender der Synodentagungen und des Kirchensynodalvorstands

EKHNPortraitDr. Ulrich Oelschläger, Präses der Synode der EKHN

Der Präses gilt als „Parlamentspräsident“ der Kirchensynode und ist verantwortlich für deren Leitung. Er moderiert zusammen mit den weiteren Mitgliedern des Kirchensynodalvorstands die Sitzungen der Synode und fördert deren Arbeit inhaltlich. Er leitet die Sitzungen des Kirchensynodalvorstands, der außerhalb der Synodaltagungen die Rechte der Synode wahrt. Zu seinen Aufgaben gehören des Weiteren die Ausfertigung von Kirchengesetzen und die Vertretung der Kirchensynode nach außen. Der Präses übt die Dienstaufsicht über die Mitarbeitenden im Synodalbüro und den Leiter des Rechnungsprüfungsamtes aus.

Das Programm des Präses

Seit Mai 2010 ist Dr. Ulrich Oelschläger Präses der Kirchensynode der EKHN. In seiner Vorstellungsrede vor seiner Wahl zum Präses auf der 1. Tagung der Elften Kirchensynode bekannte sich Dr. Ulrich Oelschläger zum „offenen Diskurs, in dem jeder zu seinem Recht kommt.“

In seiner Vorstellungsrede zog der Studiendirektor bei der Schulaufsicht historische Linien von der Römerzeit am Rhein bis zur Reformationszeit und bis in die Moderne. Er erwähnte die Jüdische Synagoge seiner Wahlheimat Worms von 1034 und seine Gemeindekirche, eine Basilika aus karolingischer Zeit, die im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, aber der Taufstein sei völlig unversehrt geblieben. Ein Zeichen dafür, dass die gute Sache Jesu weitergehe, sagte der seiner Kirche zeitlebens eng verbundene Redner.

„Wir brauchen den Dialog, den ökumenischen Dialog, den Dialog mit anderen Religionen, mit der Philosophie, mit der Politik“, stellte sich Oelschläger den 150 Landessynodalen vor. Ein solches Gespräch gibt es auch im durch Martin Luther und den Wormser Reichstag bekannten Worms: Mit Katholiken, Syrisch-Orthodoxen und mit islamischen Gemeinden.

Den Diskurs will der Kirchensynodale auch bei den synodalen Tagungen und in den Ausschüssen der Synode suchen. Eine „Kultur gegenseitiger Wertschätzung“ suche er zu fördern. Sicher hat ihn zu solchen Einstellungen auch Philipp Melanchthon gebracht, den er als „Praeceptor Germaniae“ – als Lehrer Deutschlands – zitierte.

Biografische Daten von Dr. Ulrich Oelschläger

Dr. Ulrich Oelschläger wurde am 8. September 1946 in Oberhausen in eine Pfarrfamilie hinein geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre in Bielefeld. Als Zwölfjähriger gelangte er ins rheinhessische Fürfeld im Dekanat Wöllstein. Nach dem Abitur am altsprachlichen Gymnasium in Bad Kreuznach 1966 studierte Oelschläger in Mainz Germanistik, Theologie, Philosophie und Deutsche Volkskunde. Nach dem Zweiten Staatsexamen wurde er Lehrer am Albert-Einstein-Gymnasium in Frankenthal und unterrichtete dort Deutsch, evangelische Religion, Philosophie und Ethik sowie Hebräisch.

Von 1981 bis 2010 wirkte er in der Stellung eines Studiendirektors bei der Schulaufsicht in Neustadt an der Weinstraße als Regionaler Fachberater für Evangelische Religion. Berufsbegleitend studierte er von 1994 bis 2004 in Mainz an der Evangelisch-theologischen Fakultät Judaistik und schloss mit einer Promotion zum jüdisch-christlichen Verhältnis ab.

Oelschläger wohnt seit 1972 mit seiner Frau in Worms. Seit 1986 ist er Kirchenvorsteher in der Wormser Magnusgemeinde. Er gehört der Dekanatssynode Worms-Wonnegau an und hat als letzter Präses des selbständigen Dekanates Worms die Vereinigung der Dekanate Worms und Osthofen mit gestaltet. Mitglied der Kirchensynode der EKHN ist Oelschläger seit 1992. Seit 1998 gehört er zudem dem Kirchensynodalvorstand (KSV) an.

Zu seinen Hobbies und Interessen zählen: Reiten, Reisen und vor allem Beschäftigung mit Wissenschaft und Kultur mit dem Schwerpunkt der Geschichte der rheinhessischen Heimat.

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Christus spricht:
Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.

Lukas 10, 16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto, andesign101

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