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Pröpstin Gabriele Scherle

EKHN

Gabriele Scherle wurde im März 1952 in Pforzheim in einer bäuerlichen Waldenser-Familie geboren. Sie absolvierte nach ihrer Schulzeit eine Ausbildung für den mittleren Beamtendienst in der Finanzverwaltung ihrer Geburtsstadt. Anschließend arbeitete sie dort zwei Jahre lang als Steuerassistentin und qualifizierte sich für die Fachhochschulreife. Sie studierte zunächst an der Evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen in Freiburg, dann an der Gesamthochschule in Siegen. Dort schloss sie als Diplomsozialarbeiterin ab. Von 1975 an arbeitete sie als Sozialarbeiterin zunächst im Psychiatrischen Krankenhaus Marburg, dann als pädagogische Mitarbeiterin bei der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden in Bonn. 

1979 begann sie als Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst ihr Theologiestudium in Bonn, später wechselte sie nach Berlin, Jerusalem, Bochum und Wuppertal, wo sie 1987 das Erste Theologische Examen ablegte. Ihr Lehrvikariat absolvierte sie in der Wiesbadener Bergkirchengemeinde. Für das anschließende Spezialvikariat ging sie für ein Jahr an die Irish School of Ecumenics nach Dublin. 1990 wurde sie in Neu Isenburg als Pfarrerin ordiniert, wo sie 9 Jahre in der Johannesgemeinde arbeitete. 

1999 wurde sie Friedenspfarrerin der EKHN. Von 2004-2006 war sie Dozentin für Führung und Leitung im Weiterbildungszentrum Burckhardthaus der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Gelnhausen. Scherle war von 1980 bis 1984 stellvertretende Vorsitzende der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste in Berlin, absolvierte von 1998 bis 2001 eine berufsbegleitende Ausbildung in Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung und wirkte als ehrenamtliche Gemeindeberaterin in der EKHN. Sie gehört dem Arbeitskreis Kirche und Israel, dem Nachhaltigkeitsbeirat der Bethmannbank und der EKD-Synode an. Gabriele Scherle ist verheiratet mit Dr. Peter Scherle, Professor für Kirchentheorie und Kybernetik am Theologischen Seminar in Herborn. 

Die Synode der EKHN wählte sie im Mai 2006 als Nachfolgerin von Helga Trösken zur Pröpstin der Propstei Rhein-Main. Im November 2011 wurde sie mit großer Mehrheit wiedergewählt.

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Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

Lukas 12, 48

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto/LPETTET

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