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Senioren

Rainer Sturm/pixelio.deSenioren im WaldIm Alter kann man das Leben auch genießen

Leben im Alter

In den Kirchengemeinden und Dekanaten sind Senioren nicht wegzudenken, ihr oft jahrelanges Engagement ist unschätzbar wertvoll. Mit Erfahrungen aus der Finanz- und Arbeitswelt, handwerklichem Geschick oder der Kindererziehung tragen sie zu einem lebendigen Gemeindeleben bei. Sie alle haben etwas einzubringen in das kirchliche Leben.

Die Kirche dankt von Herzen den zahlreichen, ehrenamtlich engagierten Senioren. Die Kirche möchte für alle Frauen und Männer in vorangeschrittenem Alter ein Ort sein, an dem sie willkommen sind, unabhängig davon, ob sie ehrenamtlich das kirchliche Leben mitgestalten, kirchliche Veranstaltungen besuchen oder Hilfsangebote nutzen.

Schluss mit Einsamkeit – kirchliche Angebote verbinden Gleichgesinnte

Senioren in Hessen-Nassau sind aktiv: Sie besuchen erkrankte Gemeindemitglieder, nehmen an Angeboten der Kirchengemeinde teil oder freuen sich auf den nächsten Seniorenausflug.

Die Kirche ist eine der Möglichkeiten, bei denen Senioren Gemeinschaft erleben können. Dies ist besonders wichtig, wenn beispielsweise der Lebenspartner verstorben ist und die Kinder weit entfernt wohnen. In Bibelkreisen, nach dem Gottesdienst, bei Seniorenreisen, Vorträgen und Konzerten treffen sie sich. In einigen Dekanaten wird dabei das „Miteinander der Generationen“ groß geschrieben, dort werden beispielsweise Ausflüge für Großeltern mit ihren Enkelkindern organisiert.

Kirchliche Unterstützung im Krankheits- und Pflegefall

Wenn die Kräfte nachlassen, ist die Kirche für die Senioren ebenfalls da. Seelsorge für ältere Menschen zuhause oder im Altersheim ist selbstverständlicher Teil des kirchlichen Auftrages. In Beratungsstellen unterstützt die Diakonie der Evangelischen Kirche hilfebedürftige und Rat suchende Menschen.

Kranke und pflegebedürftige Menschen werden durch 85 ambulante Diakonie- und Sozialstationen in der EKHN pflegerisch betreut. Wer mehr Hilfe braucht als er in seiner Familie finden kann, kann in 86 Alten- und Pflegeheimen oder zahlreichen betreuten Wohnanlagen seinen Lebensabend verbringen. Etwa 30 Hospizgruppen von Kirche und Diakonie begleiten sterbende Menschen zuhause oder in einem Heim.

Langes Leben als Segen Gottes sehen

Bei ihrer Sorge um Menschen in hohem Alter verlässt sich die Evangelische Kirche auf die biblische Erkenntnis, dass – trotz aller möglichen körperlichen Gebrechen – ein langes Leben Ausdruck des Segen Gottes ist, so Pfarrer Friedhelm Menzel, Fachmann für Altenhilfe und Hospizarbeit im Diakonisches Werk in Hessen und Nassau. Wer alt wird, verdanke das letztlich nicht sich selbst, sondern Gott und seiner Zusage:

„Ich will Euch tragen, bis ihr grau werdet!“ (Jesaja 46,4).

Solidarität im Alter und mit Älteren zeigen

„Es geht darum, dass Senioren am gesellschaftlichen Leben teilhaben und um den Kampf gegen jede Diskriminierung im Alter. Würdevolles Leben und Sterben muss gesichert werden“, sagt Pfarrer Friedhelm Menzel.

Kirche und Gesellschaft müssten akzeptieren, dass Menschen auch im Alter ganz unterschiedlich sind und unterschiedlich leben wollen. Die „Generationengerechtigkeit“ als Möglichkeit aller Generationen am Leben gleichberechtigt teilzunehmen und sie verantwortlich mitzugestalten müsse neu definiert werden. Die EKHN setzt sich deshalb ein für Solidarität im Alter und mit Älteren. Sie thematisiert in Gottesdiensten, Vorträgen und Freizeiten das Miteinander der Generationen.

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Seht auf und erhebt eure Häupter,
weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Ray

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