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Großereignis im Mai 2021

Millionenhilfe für Ökumenischen Kirchentag von Stadt

OEKTÖkumenischer Kirchentag Frankfurt 2021Ökumenischer Kirchentag Frankfurt 2021

Der dritte Ökumenische Kirchentag kommt vom 12. bis 16. Mai 2021 nach Frankfurt. Bereits jetzt hat die Stadt fast vier Millionen Euro Zuschuss sowie eine Million Euro an Sachleistungen bewilligt. Sie erhofft sich ein großes gesellschaftliches Forum, sagt Frankfurts Kirchendezernet Uwe Becker.

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Der Ökumenische Kirchentag kommt 2021 vom 12. bis 16. Mai nach Frankfurt. Frankfurts Innenstadt von oben Bischof Bätzing (l.) und Kirchenpräsident Jung
OEKTSo wirbt der Ökumenische Kirchentag schon für Frankfurt 2021So wirbt der Ökumenische Kirchentag schon für Frankfurt 2021

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat am Freitag (26. Januar 2018) einen Zuschuss in Millionenhöhe für den 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 beschlossen. Demnach bewilligt die Stadt Frankfurt den Veranstaltern, dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), einen Barzuschuss in Höhe von 3,9 Millionen Euro und gewährt unentgeltlich Sach- und Dienstleistungen mit einem Wert von bis zu einer Million Euro. Das Großereignis ist vom 12. bis 16. Mai 2021 in Hessen zu Gast. 

Frankfurt als ideale Gastgeberin 

„Unsere internationale und weltoffene Stadt bietet den geeigneten Rahmen, um Menschen zusammen zu führen und mit ihnen über aktuelle Themen offen zu diskutieren. Der Dialog wird immer bedeutender, um in einer sich schnell wandelnden Welt den Blick zu weiten und das Herz zu öffnen. Der ökumenische Kirchentag spricht viele Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Religionen an. Die Stadt Frankfurt am Main sieht es daher als ihre Pflicht an, den offenen Dialog und die Stärkung des Zusammenhaltes unserer Gesellschaft zu unterstützen und zu fördern“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. In der Mitte Deutschlands gelegen, biete Frankfurt ideale Voraussetzungen für die Austragung der Veranstaltung mit weit über 100.000 erwartenten Teilnehmenden.

Genauer Finanzplan in Ausarbeitung

Der letzte Ökumenische Kirchentag fand vor acht Jahren in München statt, zuvor gab es 2003 den ersten Ökumenischen Kirchentag in der Bundeshauptstadt Berlin. Aktuell ist der genaue Finanzplan für das Treffen am Main noch in der Vorbereitung. Der zurückliegende Ökumenische Kirchentag in München war mit rund 26 Millionen Euro veranschlagt. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hatte bereits 2016 rund acht Millionen Euro für das kommende Großereignis in Frankfurt zurückgestellt. Aktuell werden bereits erste Stellen zur Unterstützung des Kirchentags 2021 ausgeschrieben. 

Starkes Zeichen des Miteinanders

Mit großer Freude hatten die gemeinsamen Gastgeber, das Bistum Limburg und die Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), auf den Entschluss reagiert, dass es in drei Jahren in Frankfurt den dritten Ökumenischen Kirchentag geben soll. „Es ist fantastisch, dass uns das Geschenk dieses großen Glaubensfestes in der Main-Metropole gemacht wird“, sagten der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung und der Bischof des Bistums Limburg Georg Bätzing vor zwei Jahren bei der Verkündung des Austragungsortes für 2021. Die Christinnen und Christen in Deutschland warteten schon lange auf die Fortsetzung der ökumenischen Kirchentage. Die Zeit sei reif, für "ein starkes und eindeutiges Zeichen des ökumenischen Miteinanders" in Deutschland. Beide hatten zuvor die Veranstalter DEKT und ZDK zur Vorbereitung und Durchführung eines Ökumenischen Kirchentages nach Frankfurt eingeladen, das auf ihrem Kirchengebiet liegt.

Bätzing: Glauben über Grenzen hinweg

„Der Glaube an den auferstandenen Christus ist über die Konfessionsgrenzen hinweg lebendig und die gemeinsame Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in Deutschland auf allen Ebenen erlebbar“, erklärt Bätzing. Frankfurt biete die besten Voraussetzungen, da es in der Mitte des Landes liege und von jeher eine weltoffene und den Menschen zugewandte Stadt sei, sagte der Limburger Bischof. „Wir wollen gute Gastgeber sein und freuen uns auf die Zeit der Vorbereitung und Organisation mit dem DEKT und dem ZdK“, so Bätzing.

Jung: Strahlkraft in die Gesellschaft

„Ein gemeinsamer Kirchentag hat die Chance, weit in die Gesellschaft auszustrahlen. Er kann ein sichtbares Signal für eine kraftvolle und den Menschen zugewandte Kirche sein“, erklärte Kirchenpräsident Jung. Viele Kirchenmitglieder sehnten sich nach einem Impuls zu mehr Gemeinsamkeit. Jung: „Die Vorbereitungen auf den Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt und natürlich der Kirchentag selbst können die Ökumene weiter vertiefen.“ Auch der Kirchenpräsident lobte Frankfurt als idealen Austragungsort für ein ökumenisches Treffen vor allem wegen „der weltoffenen Tradition und der täglich gelebten Toleranz“.

Hintergrund: Ökumenischer Kirchentag

Nach 2003 in Berlin und 2010 in München soll es Frankfurt 2021 den dritten Ökumenischen Kirchentag geben. In der Stadt am Main war der Deutsche Evangelische Kirchentag bereits 1956, 1975, 1987 und 2001 zu Gast. Der kommende Katholikentag ist in Münster vom 9. bis 18. Mai 2018. Der nächste Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 19. bis 21. Juni 2019 in Dortmund statt.  


Ausführlicher Wortlaut von Kirchenpräsident Volker Jung zum 3. Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt: 
„Ich freue mich sehr darüber, dass wir 2021 in Frankfurt einen Ökumenischen Kirchentag feiern können. Das ist eine gute Entscheidung, für die ich allen danke, die daran beteiligt waren. Mitten in großen gesellschaftlichen Herausforderungen sind von den christlichen Kirchen deutliche Zeichen, glaubwürdige Worte und gemeinsame Taten gefragt. Ein gemeinsamer Kirchentag hat die Chance, weit in die Gesellschaft auszustrahlen. Er kann ein sichtbares Signal für eine kraftvolle und den Menschen zugewandte Kirche sein.
Ich bin froh über die guten ökumenischen Signale zu Beginn des Reformationsjubiläums 2017.
Viele Kirchenmitglieder sehnen sich nach einem Impuls zu mehr Gemeinsamkeit. Die Vorbereitungen auf den Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt und natürlich der Kirchentag selbst können die Ökumene weiter vertiefen. Die Voraussetzungen dafür stehen in Frankfurt gut.
Die Stadt am Main ist mit ihrer weltoffenen Tradition und ihrer gelebten Toleranz im Zentrum Deutschlands als Austragungsort ideal. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau wird sich mit der Erfahrung einer viermaligen Gastgeberschaft des evangelischen Kirchentags auch beim ersten ökumenischen Kirchentag auf ihrem Gebiet voll einbringen. Mit  vielen in der Region, in Deutschland und darüber hinaus sage ich schon jetzt: Willkommen am Main!“

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Gott erweist seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.

Römer 5, 8

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von bauhaus1000-iStock

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