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Medientipps

Über vieles machen wir uns keine Gedanken. Unter welchen Arbeitsbedingungen wird der Zucker hergestellt, den wir in unseren Kaffee löffeln? Wie viele der Lebensmittel wirft der Supermarkt am Ende des Tages weg? Sie finden auf dieser Seite Filme und Dokumentationen, die diesen – und vielen weiteren – Fragen auf den Grund gehen. Die Einblicke geben in die globale Ernährung, Warenströme und Geldflüsse – die aber auch aufzeigen, dass jeder von uns mit seinem Konsum Einfluss nimmt. In der Evangelischen Medienzentrale der EKHN können bis zu 2.500 Filme und Medien für die private Nutzung aber auch für nicht kommerzielle öffentliche Aufführungen ausgeliehen werden. Weitere Informationen finden Sie hier: www.medienzentrale-ekhn.de

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© kfw - Taste the Waste

„Taste the Waste DVD 1726
Dokumentarfilm von Valentin Thurn, Katholisches Filmwerk, Deutschland 2010.
91 Minuten, teilweise Original mit Untertiteln, geeignet für Menschen ab 12 Jahren.

Es klingt fast unglaublich und ist doch traurige Realität: Nahezu 50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen - ob durch den Verbraucher oder schon vorher durch die Industrie selbst. Niemandem gefällt diese Wahrheit und doch machen alle mit. Warum? Die Dokumentation sucht nach Antworten und befragt Akteure wie die Abfallwirtschaft, Supermarkt-Direktoren, Bauern oder Köche rund um den Globus. Gleichzeitig werden Alternativen zu verschwenderischem Verhalten sowie Möglichkeiten größerer Wertschätzung aufgezeigt. So alarmierend die weltweite Verschwendung von Lebensmitteln auch ist, macht die Dokumentation von Valentin Thurn doch auch Hoffnung auf Veränderung.

Auszeichnungen: Umweltmedienpreis 2011


© filmsortiment

„Die EssensretterDVD 1854
Dokumentation von Valentin Thurn, Filmsortiment Deutschland, 2013.
44 Minuten, geeignet für Menschen ab 12 Jahren.

Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel landet im Müll! Mit diesem Ergebnis schockierte die Dokumentation „Taste the Waste“ (2011) und löste eine öffentliche Debatte aus. Große Pläne werden seither geschmiedet. Bis 2020 will Bundesernährungsministerin Ilse Aigner erreichen, dass in Deutschland nur noch halb so viele Lebensmittel weggeworfen werden. Konkrete politische Schritte gibt es aber bisher nur wenige, lediglich unverbindliche Appelle an die Öffentlichkeit. Valentin Thurn hakt nach und sucht in ganz Europa nach Lösungen. Dabei trifft er auf viele Menschen, die bei dieser wichtigen Zukunftsfrage nicht mehr auf die Politik warten wollen. Zum Beispiel Familie Kotzur aus Ludwigsburg, die mit einem Abfalltagbuch herausfinden will, wie weit sie ihren Essensmüll verringern kann. Auch Unternehmen in Holland, England, Dänemark, Deutschland und in der Ukraine suchen Lösungen: Eine Karottensaftfabrik nutzt die kleinen Karotten, die bislang aussortiert wurden, pfiffige Designerinnen verwerten unter dem Label „Culinary Misfits“ originell gewachsenes Gemüse, das der Handel so nicht akzeptiert, einzelne Supermärkte machen keine Ramschangebote mehr, die die Kunden dazu verführen, mehr zu kaufen, als sie brauchen. Landwirte und Köche produzieren und fertigen nach der Maxime: „Feed the clients, not the bins!“ „Füttert die Kunden, nicht die Mülltonnen!“. Aber reicht der gute Wille Einzelner?


© EZEF

„Hunger“ DVD 1587
Dokumentarfilm von Marcus Vetter und Karin Steinberger - Eikon/Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit, Deutschland 2010.
115 Minuten, teilweise Voice-Over
, geeignet für Menschen ab 16 Jahren.

Der in Mauretanien, Kenia, Indien, Brasilien und Haiti gedrehte Film rückt Menschen in den Mittelpunkt, die gezwungen sind, mit chronischem Hunger zu leben und er fragt nach, warum der Skandal des Hungers andauert und noch immer viele Menschen keinen Zugang zu ausreichendem Essen haben. Dabei kommen Themen wie die so genannte Grüne Gentechnik, die EU-Fischerei-Politik, der fehlende Zugang zu Wasser, die Verdrängung der Nahrungsmittel zugunsten der Futtermittelproduktion wie auch die Auswirkungen von Billigimporten auf die Entwicklungsländer zur Sprache. - Die Zusatz-DVD ist speziell für Bildungs- und Informationszwecke konzipiert und enthält umfangreiches Material zu den Länder- und Themenschwerpunkten des Films. Die Materialien sind mit den entsprechenden Filmkapiteln verknüpft, sodass einzelne Themenschwerpunkte leicht ausgewählt und vertieft werden können.

Auszeichnungen: Robert-Geisendörfer-Preis 2011


© filmsortiment

„Das Schönauer Gefühl“ DVD 1093
Dokumentation von Frank Dietsche und Werner Kiefer, Filmsortiment, Deutschland 2008.
60 Minuten, geeignet für Menschen ab 15 Jahren.

Der Film schildert die Geschichte der „Schönauer Stromrebellen“ von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahre 1986 bis zum Jahrestag der zehnjährigen Stromnetzübernahme 2007. Die kleine Gemeinde im Schwarzwald übernahm 1997 als erste Kommune in Deutschland das Stromnetz von ihrem Energieversorger und stellt seitdem ihren Strom selber her – aus regenerativen Quellen. Kritiker befürchteten Stromausfälle und bekämpften die Bürgerinitiative hartnäckig. Zu Unrecht - keine Lampe ging aus, kein Herd blieb kalt, im Gegenteil, heute exportiert das Schönauer Unternehmen ökologischen Strom nach ganz Deutschland. Produziert wurde der Film vom Förderverein für umweltfreundliche Stromverteilung und Energieerzeugung Schönau im Schwarzwald e.V. (FuSS e.V.). – Nachtrag: Der Deutsche Umweltpreis 2013 geht an eine Stromrebellin und eine Hanfmattenproduzentin. Ursula Sladek und Carmen Hock-Heyl hätten Pionierarbeit geleistet, so die Begründung der Stiftung. Der zum 21. Mal verliehene Deutsche Umweltpreis ist die höchstdotierte Umweltschutzauszeichnung Europas.


„Filme zum ‚Wegwerfen‘DVD 1782
Filme zum Thema "Müll und Recycling als globale Herausforderung", Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit, 2012.
Gesamtlaufzeit 201 Minuten, geeignet für Menschen: siehe jeweilige Filmbeschreibung, mit unter anderem folgenden Filmen:

© EZEF

„Marlen, la cartonera“
Dokumentarfilm von Maria Goinda
28 Minuten, Original mit Untertiteln, geeignet für Menschen ab 12 Jahren.

Die achtjährige Marlen lebt mit ihren beiden älteren Geschwistern Roberto und Tamara in einem armen Vorstadt-viertel von Buenos Aires. Für ihre Arbeit als Müllsammler fahren sie mit Polaco, dem Freund der Schwester, jeden Morgen mit dem Zug in die Innenstadt.

Der Film begleitet die Kinder während eines solchen Tages, der sehr früh beginnt und erst weit nach Mitternacht endet. Es ist ein harter Alltag. Marlen und ihre Freunde machen sich keine Illusionen – aber sie sind dennoch zuversichtlich.

© EZEF

„Essen im Eimer“ Einzelbestellung DVD 1665
Dokumentarfilm von Valentin Thurn.
30 Minuten, geeignet für Menschen ab 14 Jahren.

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landen im Müll – viele schon nach der Ernte oder bei der Produktion, d.h. ehe sie die Verbraucher überhaupt erreichen. Doch das Ausmaß dieser Verschwendung ist den wenigsten Verbrauchern bewusst – auch wenn sie dieses System durch ihr Kaufverhalten unterstützen. Eine österreichische Wissenschaftlerin hat sowohl die Abfälle einiger Großmärkte wie den privaten Haushaltsmüll systematisch und über einen längeren Zeitraum untersucht. Die Ergebnisse zeigen, wie fatal Unachtsamkeit und Nichtwissen zusammenwirken. Im Film kommen Bauern, Bäcker, Beschäftigte von Supermärkten oder auch Verkaufsstrategen zu Wort. Gezeigt werden Bürgerinnen und Bürger, die nicht nur konsumieren, sondern die auch nach neuen Wegen suchen. Unter anderem „Mülltaucher“, die sich weitgehend aus den Abfallcontainern von Supermärkten versorgen; oder auch ein Modellprojekt aus den USA, wo es gelungen ist, über eine Art Einkaufsgenossenschaft den Zwischenhandel ganz zu umgehen. Die globale Dimension wird am Beispiel des Bananenimports aus Kamerun konkretisiert und die eher „indirekten“ entwicklungspolitischen Implikationen werden durch „das Wegkaufen von Nahrungsmitteln“ durch wohlhabende Konsumenten im Westen verdeutlicht. Kurzfassung des Films „Taste the Waste“ DVD 1726


© kfw - Plastic Planet

„Plastic Planet“ DVD 1590
Dokumentarfilm von Werner Boote, Katholisches Filmwerk, Österreich 2009.
95 Minuten, teilweise Original mit Untertiteln, geeignet für Menschen ab 14 Jahren.

Plastik ist billig, praktisch und selbst in den entlegensten Flecken dieser Welt zu finden. Filmemacher Werner Boote reist als investigativer Reporter rund um den Globus und befragt diverse Gesprächspartner aus Industrie und Wissenschaft zu Fluch und Segen des Kunststoffs. Dabei werden humorvoll teils kuriose Fakten und Facetten rund um die Rolle, die Plastik seit seiner Entwicklung vor über 100 Jahren international spielt, zusammengetragen. Aber ebenso unterhaltsam wie nachdenklich stimmend weist Werner Boote auch auf die umwelt- und Gesundheitsschädlichkeit von Plastik hin. Er stellt Fragen nach Verantwortung, nach Gewinnern und Verlierern und notwendigen Veränderungsprozessen.

FBW-Prädikat: Besonders wertvoll


© Matthias-Film

„Blood in the Mobile DVD 1763
Dokumentarfilm von Frank Piasecki Poulsen, Matthias-Film, Dänemark 2011.
30 und 52 Minuten, teilweise Original mit Untertiteln,
geeignet für Menschen ab 12 Jahren.

Handys verbinden uns, unsere Familie und Freunde. Aber sie verbinden uns auch mit der Demokratischen Republik Kongo, einem der gefährlichsten Orte der Welt. Denn für die Produktion von Handys braucht man spezielle Mineralien, wie Coltan. Coltan wird im Ostkongo oft von Kindern aus ungesicherten Minen geholt. Dabei sind Kinder im Alter von 10 Jahren bis zu 72 Stunden in den engen Tunneln unter der Erde im Einsatz. Der Dokumentarfilm handelt von dem illegalen Geschäft mit Mineralien aus dem Kongo und dem daraus resultierenden brutalen Krieg. Dieser Krieg ist der blutigste Konflikt seit dem zweiten Weltkrieg. Er hat bereits an die 5 Millionen Menschenleben gekostet.

Ausgehend von der Frage, ob an seinem Handy Blut klebt, beginnt Filmemacher Frank Piasecki Poulsen zu recherchieren und ist weltweit unterwegs - spricht mit Jugendlichen in den Minen, verhandelt mit militärischen Machthabern, interviewt Fachleite, setzt sich mit dem Mobilfunkunternehmen seines Handys auseinander.


© Matthias-Film

„Wunderbare Welt“ L 1276
Diareihe mit Bilderbuch von Nick Butterworth und Mick Inkpen, SCM R. Brockhaus, England, Edition Bilderbuchkino, Matthias-Film, 2011.
17 Bilder in Farbe, geeignet für Menschen ab 5 Jahren.

„Wunderbare Welt“ erzählt die Entstehung der Erde als Schöpfungsgeschichte - es ist ein Sachbilderbuch, das sich im Aufbau an der Sieben-Tage-Schöpfung des ersten Schöpfungstextes der Bibel orientiert. Dabei wird die gewohnte Abfolge nach den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft ein wenig umarrangiert. Die Autoren zeigen auch, wie viel die Menschen schon zerstört haben und dass es Zeit ist, sich darauf zu besinnen, verantwortungsbewusst mit der Welt umzugehen.

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Der Gott der Hoffnung
aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben,
dass ihr immer reicher werdet
an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

(Röm 15,13)

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