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Französische Chormusik in der Katharinenkirche

Kurs-Nr.: , 17.07.2022, Oppenheim

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Infos

Termin 17. 07. 2022 19:00 – 21:00 Uhr

Ort Katharinenkirche, Katharinenstraße 1, 55276 Oppenheim

Kosten 18 Euro, ermäßigt 12 Euro Vorverkauf: 16 Euro, ermäßigt 10 Euro Oppenheim: „Katharinenlädchen“ vor der Katharinenkirche (nur gegen Barzahlung) Der Buchladen, Mainzer Straße 52, Tel. 06133 924120 (nur gegen Barzahlung)

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Der vor 200 Jahren geborene Komponist César Franck, dessen vielfältiges Oeuvre im Musikprogramm der Oppenheimer Katharinenkirche in diesem Jahr im Fokus steht, schuf neben den herausragenden Orgelkompositionen, Bühnenwerken und Kammermusik auch zahlreiche Lieder, Oratorien und geistliche Werke für die menschliche Stimme.

Am Sonntag, dem 17. Juli, um 19 Uhr bringt die Kantorei St. Katharinen mit dem Solistenensemble Barock-Vokal der Musikhochschule Mainz unter der Leitung von Propsteikantor Ralf Bibiella Kompositionen des französischen Romantikers zu Gehör und wirft damit ein weiteres Licht auf dessen ausdrucksvolle und klangschöne Tonsprache.

Ein knappes Vierteljahrhundert nach Franck wurde Gabriel Fauré geboren und auch er wirkte bis zu seinem Tode in Paris. Dort war er schon früh als Chorleiter und später als Organist an der Kirche La Madeleine tätig, einem ursprünglich von Napoleon als Ruhmeshalle geplanten klassizistischem Tempelbau, der prädestiniert schien für bedeutende Totenämter der Stadt.

„Nach all den Jahren, in denen ich Begräbnisgottesdienste auf der Orgel begleitet habe, kenne ich alles auswendig! Ich wollte etwas anderes schreiben.“ Und Faurés 1888 uraufgeführtes Requiem ist anders als die vielen Requiemvertonungen seiner Zeitgenossen. Es ist anders in seiner Musik und seiner inhaltlichen Konzeption und es will anders gehört und verstanden werden. Nahezu kammermusikalisch klingt der Chor, der bei der Uraufführung 1888 aus nur 30 Sängern bestand. In seinem zuversichtlichen Charakter findet es kaum Parallelen in der Musikgeschichte. Fauré hat nicht den gesamten Text der Totenmesse vertont. So verzichtet er auf das "Dies Irae", das himmlische Strafgericht und die Androhung der Höllenqualen. Das muss, wie Faurés Schülerin Nadja Boulanger schrieb, für die Amtskirche seiner Zeit ein Skandal gewesen sein, entfiel doch in diesem Werk ein Druckmittel der Kirche, mit dem das gemeine Volk in Angst vor der himmlischen Strafe und damit gefügig gehalten werden konnte. Faurés Bild vom Jenseits ist eine friedvolle Vision, ein Himmel, der alle Schrecken des donnernden Strafgerichts verloren hat. Fauré komponierte eine zarte Revolution, in einer lyrischen und verklärten Atmosphäre. Seine Harmonik geht oft unerwartete Wege, die den Übergang in eine neue, andere Sphäre des Daseins assoziieren. Der Tod ist Erlösung und Eintritt ins Paradies. Fauré wollte nach eigener Aussage ein friedvolles, „vom menschlichen Vertrauen in die Ewigkeit“ kündendes, eben ein „anderes“ Requiem schreiben. Hören Sie diese Komposition voller lichter Momente in einer Zeit, die dieses Licht braucht.

Solisten: Hwajyung Lee, Sopran, Jara Kanzler Hemmet, Alt, Fabian Kelly, Tenor, Doheon Kim, Bass

Kaufen Sie Ihre Tickets online unter diesem Link.

Sie können sich auch per Mail oder telefonisch bis zum letzten Werktag vor der Veranstaltung im Büro des Pfarramts (mit Name, Wohnort und Telefonnummer) Tickets zum Vorverkaufspreis sichern, die an der Abendkasse für Sie zurückgelegt werden.

Pfarrbüro: Mo-Fr 8.30 bis 12.30 Uhr

Tel. 06133-2381 (AB)

kirchengemeinde.oppenheim@ekhn.de

Details

Veranst. Evangelische Kirchengemeinde Oppenheim

Telefon

Telefax Langtitel

E-Mail kirchengemeinde.oppenheim@ekhn.de

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Du wirst Gottes Kraft in der Schwachheit erfahren,
nicht vorher, nicht daran vorbei.
In der eigenen Schwachheit, in den Dingen,
um die ich einen großen Bogen mache,
meine Tabus, meine wunden Punkte.
Aber es tut nicht nur weh, es tut auch gut,
am wunden Punkt berührt und geheilt zu werden.
Und es führt kein Weg daran vorbei,
wenn es richtig gut werden soll.

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