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ZDF-Gottesdienst aus Hessen-Nassau

Ewigkeitssonntag: Gedenken in Funk und Fernsehen

ekhnAltarkreuz der evangelischen Johanneskirche in ErbachAltarkreuz der Johanneskirche

Am Ewigkeitssonntag, der traditionell auch Totensonntag genannt wird, gedenkt die Kirche der Verstorbenen aus dem vergangenen Jahr. Sie benennt die Trauer der Angehörigen. Der große ZDF-Gottesdienst mit dem EKD-Ratsvorsitzenden kommt aus Hessen-Nassau

Der Tod ist immer mit Trennung und Abstand verbunden. 2020 hat das aufgrund der Corona-Pandemie eine größere Dimension. Die Übertragungen von Gottesdiensten in den Fernseh- und Hörfunkprogrammen der öffentlich-rechtlichen Sender am Totensonntag, dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, nehmen diese Fragen auf und versuchen zu trösten und neu Mut zum Leben zu machen.  

Gewohnte Rituale der persönlichen Begegnung sind in diesem Jahr nicht möglich, vieles ist ganz anders. Trauer auf Abstand fordert Menschen heraus. Wie Gott Distanzen überwindet und seine Verheißung „Siehe, ich mache alles neu!“ Zuversicht schenkt, davon predigt der EKD-Ratsvorsitzende Professor Heinrich Bedford-Strohm in seiner Predigt in einem Gottesdienst, den das ZDF um 9.30 Uhr aus der Johanneskirche in Erbach im Rheingau überträgt.

FERNSEHEN

ZDF aus Erbach am Rhein 

Sonntag, 22. November 2020, 9.30 Uhr
Evangelischer Gottesdienst “Zwischen Tod und Leben“ aus der Johanneskirche in Erbach im Rheingau.
Predigt: EKD-Ratsvorsitzender Professor Heinrich Bedford-Strohm, München. Liturgie: Pfarrer Helmut Peters, Bergkirche Wiesbaden. 
Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Sängerinnen und Sängern der Kantorei Bergkirche Wiesbaden unter der Leitung von Kantor Christian Pfeifer.

Heinrich Bedford-Strohhm hat angekündigt, sich mit der besonderen Trauer-Situation in diesem Corona-Jahr auseinandersetzen zu wollen. Die Tränen der Trauer und Verzweiflung sind nach Worten Bedford-Strohms für manch einen in diesen Tagen allgegenwärtig: „Sie vermissen die Lieben, deren irdisches Leben zu Ende gegangen ist und die einfach überall fehlen. Sie sehnen sich danach, dass sie getröstet werden, dass die Wunden heilen, dass sich Neues öffnet.“ Für ihn selbst, so Bedford-Strohm, sei ein Bibelwort aus der Offenbarung des Johannes zu einem „Wegweiser in der Pandemie-Zeit“ geworden: „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein“ (Offenbarung 21, Vers 4). Diese Zusage sei „so etwas ist wie ein Schaufenster in die Ewigkeit. Es ist ein Blick auf eine Welt jenseits der Zeit auf das, was kommt und was irgendwann die ganze Welt durchstrahlt“, so Bedford-Strohm. „Ich ersehne diese Welt, in der alles Leid, alle Verzweiflung, aller sinnloser Tod, endlich überwunden ist.“

 

HÖRFUNK

 

Deutschlandfunk

Sonntag, 22. November 2020, 10:05 Uhr
Evangelischer Gottesdienst
Übertragung aus der Gnadenkirche Tidofeld in Norden
Predigt: Pastorin Sandra Bils. Die Pfarrer arbeitet bei midi, der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung, und ist Mitglied der Präsidialversammlung des Deutschen Evangelischen Kirchentags.
Die Gnadenkirche Tidofeld ist der Nachfolgebau einer historischen Barackenkirche, die tausenden Heimatvertriebenen in einem der größten Vertriebenenlager Deutschlands ab 1945 eine spirituelle Heimat bot. Heute befindet sich dort eine Dokumentationsstätte.

 

Bayern 1

Sonntag, 22. November 2020, 10:35 Uhr
Evangelische Morgenfeier
Pfarrerin Stefanie Schardien, Fürth

In der Konzentration auf das, was ist,
kann sich so etwas wie ein Raum öffnen,
ein Gewahrsam schärfen für die Gegenwart Gottes.

(Carsten Tag)

Carsten Tag

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / rusm

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