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Buchmesse

Neues Buch von Margot Käßmann

Esther StoschLuther-Botschafterin Margot Käßmann auf der EKHN-Synode in Frankfurt

„Das Zeitliche segnen: Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben“ ist ein Buch vom Leben und Tod. Margot Käßmann will zeigen, dass der Tod durchaus in das Leben gehört - für jeden von uns.

adeo-Verlag„Das Zeitliche segnen: Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben“ ist ein Buch vom Leben und Tod von Margot Käßmann„Das Zeitliche segnen: Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben“ ist ein Buch vom Leben und Tod von Margot Käßmann

Im Grunde ist der Tod ein ständiger Begleiter. Ungefähr eine Million Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland. Die Medien sind voll von Unfällen, Krieg und Kriminalität. 

„Der Tod ist kein hoffnungsloser Fall“, zitiert Margot Käßmann den verstorbenen Theologen Heinz Zahrnt. Der Aussage würde nicht jeder zustimmen - und hier setzt Käßmann an. Ihre zentrale These: Ist man sich dem Tod bewusst, lebt man intensiver. 

Eine Art christlicher Ratgeber für den Tod

Das Buch ist eine Art christlicher Ratgeber für den Tod. Die Pfarrerin berichtet emotional und sachlich von zahlreichen Todesfällen. Und davon, wie die Angehörigen, die Familie und die Freunde damit umgehen. Während dieser Einblicke macht Käßmann halt an verschiedenen Stationen: Wie sterben Menschen in Deutschland? Wie verbringen sie die letzten Momente? Wie soll die Trauerfeier und Beerdigung gestaltet sein? Wieso hat Gott das zugelassen? Was ist ein glückliches Leben? Diese Stationen sind emotional. Teilweise so emotional, dass es einen zu Tränen rührt. Dabei agiert Käßmann als diejenige, die einem die Hand hält und mit einem sauberen Tuch die Tränen aus dem Gesicht wischt. Nie aufdringlich, immer wohlwollend.

Der Tod ist nicht das Ende

Für Christen ist der Tod nicht das absolute Ende. Doch wie der Himmel genau ist, kann keiner sagen. Das Leben an sich ist Grund genug, es so schön zu gestalten wie möglich. Dazu gehört auch der Tod - und der trifft jeden. 

Glaubensbekennend, hoffnungsvoll, ehrlich - Käßmann macht ihren Job gut. Theologische Differenzen stellen hier kein großes Hindernis dar: Das Buch regt an zum Denken über das eigene Ende, das Leben, das Miteinander. 

Mehr Buchtipps

Margot Käßmann:

"Das Zeitliche segnen

Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben."

222 Seiten, adeo-Verlag 2014

Die wirklichen Beziehungen zwischen Menschen
sind immer ein Angewiesensein,
ein Einander-Brauchen.

(Dorothee Sölle)

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