Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Zum Segen - weiterer Inhalt

Segen ist handfest. Segen macht Mut und gibt Rückendeckung. Segen verheißt gelingendes Leben. Im Segen steckt die Kraft Gottes. Wenn Menschen anderen und sich selbst den Segen zusprechen, versichern sie sich einer höheren Kraft. Sie können sicher sein: Gott ist auf ihrer Seite.

Segen geht mit. Leben bringt Veränderungen mit sich. Mobilität gehört zum modernen Leben. Menschen wechseln Wohnort, Arbeit und sogar den Partner. Die vielfältigen Neuanfänge lassen die Sehnsucht wachsen: Möge der neue Lebensabschnitt gelingen! Hoffentlich bleibe ich in den neuen Räumen meines Lebens vor persönlichem Scheitern bewahrt! Jeder Anfang birgt unendlich viel Risiko in sich. Aber der Aufbruch steht unter dem Segen Gottes, wie das ganze Leben. Gott sagt: "Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein" (1. Buch Mose, Kapitel 12, 2).

Segen bedeutet vor allem Wegbegleitung. Menschen spüren: "Ich werde gesegnet - und Gott geht auf meinem Weg mit." Manche erleben den Segen als Schutz oder Ermutigung, andere als Freude oder Trost und Kraft in schwerer Zeit. Das Ziel mag weit entfernt und undeutlich sein. Aber Gott selbst begleitet die Menschen auf ihrem Weg.

Segen ist Gutes sagen, nicht schönreden. Im Lateinischen heißt segnen "benedicere", wörtlich: "gut sagen" oder "loben". Segnen heißt, ein Wort zu sagen, das heilt, tröstet und Versöhnung stiftet. Segen redet nicht schön. Segen soll keine fromme Soße sein. Deshalb ist es obszön, Waffen zu segnen. Das widerspricht der Klarheit, die Segen bringt.

Segen öffnet die Augen für einen anderen Blick. Der Blick hinter die Vordergründigkeit des Lebens zeigt das Kostbare an einem Menschen. Wer einen Menschen segnet, sagt ihm: "Ich lobe und danke Gott, dass es dich gibt." Und wer gesegnet wird, hört: "Gott sei gelobt für dich. Gut, dass es dich gibt."

Segen ist Geben. Segen gibt sich selbst weiter, bleibt nicht bei sich stehen. Männer und Frauen werden für andere zu einem Segen. Durch ihre Worte, ihren Rat oder manchmal auch durch ihren Widerspruch. Sie helfen anderen durch Freundlichkeit, durch Nähe oder auch durch ihre Kritik, ihren Lebensweg ein Stück weiter zu gehen.

Segen erzählt Geschichten. Fast alle können von anderen Menschen erzählen, die in ihrem Leben ein Segen für sie wurden. Der Segen hilft, in Aufbrüchen und bei Veränderungen, in Krisen und bei Neuanfängen, in Partnerschaft und Freundschaft. Segen stärkt, bei neuen Herausforderungen im Beruf oder wenn Krankheit und Alter das Leben einschränken.

Segen kann man weitergeben. Wie gut, wenn jemand sagt: "Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein." Dann spürt man neue Kraft im Leben.

(ms/mkr)

Diese Seite:Download PDFDrucken

Gott erweist seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.

Römer 5, 8

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages_saemilee

Zurück zur Webseite >

to top