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Umwelt

Religionen wollen für Naturschutz werben

G. Olsson/istockphoto.comOrientierung geben und Perspektive aufzeigen

Religionsgemeinschaften und Naturschutzakteure sollen sich intensiver auseinander setzen, wenn es um Umweltschutz geht. Bei einem Dialogforum in Bonn soll die künftige Zusammenarbeit besprochen werden.

Vertreter verschiedener Religionen wollen sich gemeinsam für die biologische Vielfalt einsetzen. Zum Auftakt finde ein Dialogforum mit Vertretern von Religionsgemeinschaften, des Naturschutzes, der Wissenschaft sowie des Bundesumweltministeriums am 25. und 26. Februar 2015 im Bundesamt für Naturschutz in Bonn statt, sagte der Vorsitzende des Abrahamischen Forums in Deutschland, Jürgen Micksch, in Darmstadt. Der Verein Abrahamisches Forum ist Veranstalter des Dialogforums in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat in Deutschland, dem Umweltreferat der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und dem Bundesamt für Naturschutz.

Ziel des Forums sei ein intensiver Austausch zwischen den Naturschutzakteuren und den Religionsgemeinschaften, sagte Micksch. Der sich beschleunigende Rückgang in der Vielfalt von Arten und Ökosystemen stelle für die gegenwärtige und für kommende Generationen einen großen Verlust dar. Religionen vermittelten seit Jahrhunderten Regeln, die bezweckten, die Integrität der Natur zu achten und zu bewahren.

Vertreter des Christentums, Judentums, Islams und Buddhismus werden nach den Worten von Micksch auf dem Forum Vorschläge für eine dauerhafte Fortsetzung der Arbeit machen. Dazu gehöre die Einrichtung einer „Interreligiösen Woche der biologischen Vielfalt“ im Anschluss an den Schöpfungstag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im September. Außerdem sollten interreligiöse Teams gebildet werden, die in Schulen die Position der Religionen zum Naturschutz erläuterten. Schließlich solle ein Netzwerk der Religionen für Naturschutz gebildet werden, das den Austausch dauerhaft fortsetze und vertiefe.

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Jetzt in diesen Zeiten.
Wo Ungewissheit uns umtreibt.
Vor dem Virus, das sich ausbreitet.
Oh Gott,
wir wollen daran denken,
dass du von Urzeiten her –
deine Hand über uns hältst.

(nach Doris Joachim)

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