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13. Europäisches Filmfest der Generationen

Filmfest der GenerationenFilm Mitgefühl

Das Evangelische Dekanat beteiligt sich am 13. Europäischen Filmfestival der Generationen in Darmstadt. Am 2., 9. und 15. November sind hier Filme zu den Themen Altern, Zusammenleben und Migration im Programmkino Rex mit anschließender Diskussion zu sehen. Der Eintritt kostet 7,50 Euro.

Europäisches Filmfestival der Generationen in Darmstadt
Filme zu Altern, Zusammenleben und Migration am 2, 9. und 15. November im Programmkino Rex


Am 13. Europäischen Filmfestival der Generationen, das bundesweit vom 1. Oktober bis 30. November stattfindet, beteiligt sich auch eine ökumenische Kooperation in Darmstadt. Zu dieser gehören die Altenseelsorge im Evangelischen Dekanat Darmstadt und im katholischen Pastoralraum Darmstadt-Mitte sowie das Katholische Bildungszentrum nr30, die Berufsfachschule für Pflege und das F+U Fachschulzentrum Darmstadt. Die Filme finden im Programmkino Rex, Wilhelminenstraße 9, in Darmstadt statt. Der Eintritt kostet 7,50 Euro.

Das Filmfestival will Fragen des Alterns, der Migration und des demographischen Wandels aufwerfen und mit dem Publikum erörtern: Wie wollen wir in einer älter und bunter werdenden Gesellschaft miteinander friedvoll und solidarisch leben? Wie kann der Dialog zwischen den Generationen und Kulturen gefördert und wie kann Sorge und Mitverantwortung in der Kommune gestärkt werden? Hierzu will das Festivalprogramm Anregungen und Denkanstöße geben. Die aktuellen Dokumentationsfilme zeigen ältere Menschen und geflüchtete Menschen, die vor neuen Aufgaben und Herausforderungen stehen und dabei Ängste überwinden.

Beginn des Festivals der Generationen in Darmstadt ist am Mittwoch, 2. November, 17 Uhr, im Programmkino Rex. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Mitgefühl – Pflege neu denken“. Er handelt von dem besonderen Pflegekonzept eines kleinen privaten Pflegeheims in Dänemark, gegründet und konzipiert von May Bjerre Eiby. Als Experte zum Thema „Würdig altern“ ist Gunnar H. Nielsen, Seniorprofessor an der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Bereich Pflege- und Gesundheitsförderung, eingeladen.
Weiter geht es am Mittwoch, 9. November, 17 Uhr, im Rex mit dem Film „Wir alle. Das Dorf“. Im Mittelpunkt dieses Dokumentarfilms steht das Sozialprojekt eines Modelldorfs im Wendland, in dem hundert Alte, hundert Geflüchtete und hundert junge Menschen zusammenleben. Als Experte spricht hier ein Vorstandsmitglied des Fördervereins „Gemeinsames Wohnen Jung und Alt e.V. Darmstadt“.
Der dritte Film ist „Warum ich hier bin“, der am Dienstag, 15. November, 17 Uhr, den Schlusspunkt des Filmfestivals der Generationen in Darmstadt setzt. Dieser Film zeigt Menschen, Fluchtursachen, Lebenswege und erfolgreiche Integration. Maria-Antonia Estol vom Migrationsdienst des Caritasverbandes Darmstadt e.V. steht anschließend als Expertin zum Gespräch bereit.
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Ansprechpartnerin für die Organisation des Filmfestivals der Generationen im Ev. Dekanat Darmstadt ist Ute Blum, Diakonin im gemeindepädagogischen Dienst, Tel.: 0151 25 70 38 56, E-Mail: ute.blum@ekhn.de
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Zu den Filmen:

2. NOVEMBER 2022 • 17 Uhr
Mitgefühl – Pflege neu denken


Noch nie haben wir so viel über die älteren und pflegebedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft gesprochen wie während der Corona-Pandemie. Wenn Geschichten über diese Menschen die Titelseiten zierten, ging es oftmals um die schlechten Bedingungen in unseren Pflege- und Altenheimen. Traurige Geschichten, bei denen sich wahrscheinlich viele fragten: Wie können wir unseren älteren und pflegebedürftigen Mitmenschen überhaupt ein Leben in Würde und Freude ermöglichen?
In einem kleinen Pflegeheim in Nordseeland, Dänemark, führt eine Gruppe von Senioren ein Leben, das anders ist als das, was wir normalerweise in den Medien sehen. Dagmarsminde ist ein privates Pflegeheim, das von May Bjerre Eiby gegründet und konzipiert wurde.
Louise Detlefsens Dokumentarfilm MITGEFÜHL schildert mit Humor und Zärtlichkeit den Alltag der Bewohner dieses einzigartigen Pflegeheims. Die Krankenschwester May Bjerre Eiby gründete die Einrichtung auf der Grundlage einer innovativen Pflegemethode: Die Bewohner werden von ihren Medikamenten entwöhnt, stattdessen besteht die Behandlung aus Umarmungen, Augenkontakt, Berührungen, Gesellschaft und ab und zu einem kleinen Glas Portwein. Denn wenn die Erinnerung bröckelt, besteht das Glück darin, im Augenblick zu leben.
Die Zahl der über 80-Jährigen wird in den nächsten Jahrzehnten wachsen. Ein großer Teil von ihnen wird auch von Demenz betroffen sein und daher in einem Pflegeheim leben müssen, das dem besonderen Risiko einer schweren Demenz Rechnung trägt. Das bedeutet viel mehr entsprechende Einrichtungen und viel mehr Pflegepersonal.
Wie können wir als Gesellschaft darauf reagieren und ein würdiges Altern sicherstellen? Darüber und über weitere Fragen möchten wir mit unserem Experten Gunnar H. Nielsen, Seniorprofessor an der Ev. Hochschule Darmstadt (Pflege- und Gesundheitsförderung) ins Gespräch kommen.


9. NOVEMBER 2022 • 17 Uhr
Wir alle. Das Dorf


ein Dokumentarfilm von Antonia Traulsen und Claire Roggan
Eine Koproduktion von Koberstein Film und dem NDR
Gefördert von nordmedia und der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein
89 Min.

Mitten im Wendland – einem der strukturschwächsten Gebiete Deutschlands – gründen Menschen ein Dorf. Ein Modelldorf für die Zukunft Europas soll es werden für hundert Alte, hundert Geflüchtete und hundert junge Menschen. Dieses riesige Sozialexperiment ist schon jetzt ein gesellschaftlicher Mikrokosmos. Wie unter einem Brennglas werden intensiv Themen diskutiert und Lösungen für Probleme gesucht, die uns alle betreffen: die Integration geflüchteter Menschen, eine alternde Gesellschaft, soziale Isolation und die Schwierigkeiten von Behinderten, Alten oder alleinerziehenden Menschen und die Perspektivlosigkeit junger Menschen in der Provinz.
Es ist ein Mammutprojekt, ein bürokratischer Hindernisparcours, ein idealisiertes Utopia – getragen und ersponnen von ganz besonderen Protagonist·innen. Das Dorf kann ein Prototyp für europäisches Leben auf dem Land werden, es kann aber auch als ökologische Senioren Siedlung enden. Alles ist möglich.
Welche Wohnprojekte in Darmstand schon entstanden sind bzw. gerade geplant werden, das erfahren wir von unserer Expertin. Sie wohnt in einem Mehrgenerationenhaus im Stadtteil Bessungen und sammelt täglich eigene Erfahrungen.
Wir freuen uns auf ein Verstandsmitglied des Fördervereins „Gemeinsames Wohnen Jung und Alt e.V., Darmstadt.


15. NOVEMBER 2022 • 17 Uhr
Warum ich hier bin


HD, 65 min, D 2018, FSK ohne Altersbeschränkung
Leila aus Bosnien
Frau Schiller Ostpreußen aus
Cacau aus Brasilien
Ahmad aus Syrien
warumichhierbin.de

Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen? Wie fühlt es sich an, wenn man in Deutschland als Fremder ankommt? Über diese und weitere Fragen sprechen die vier Protagonisten.
Der Film „Warum ich hier bin“ zeigt Menschen, Fluchtursachen, Lebenswege und erfolgreiche Integration.

Wie die tägliche Arbeit einer Mitarbeiterin des Migrationsdienstes aussieht und wie die beiden kirchlichen Hilfswerke Caritas und Diakonie die Geflüchteten in Darmstadt unterstützen, darüber kommen wir mit Frau Maria-Antonia Estol vom Migrationsdienst des Caritasverbandes Darmstadt e.V. ins Gespräch.

Alle Filmvorführungen beginnen um 17 Uhr
Veranstaltungsort ist das Programm-Kino REX
Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt
Eintritt: 7,50 Euro

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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