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Sabine Körte

Abschied mit Boot

Dekanat/ A. Schmitz-SussekSabine Körte (links) wird von Dekan Klaus Schmid und Präses Patricia Garnadt verabschiedetSabine Körte (links) wird von Dekan Klaus Schmid und Präses Patricia Garnadt verabschiedet

Sabine Körte, langjährige Verwaltungsfachkraft des Evangelischen Dekanats Rheingau-Taunus ist in einem Gottesdienst von Dekan Klaus Schmid und Präses Patricia Garnadt feierlich verabschiedet worden. Körte zieht es in ihre Heimat nach Norddeutschland.

Als sie vor fast 15 Jahren ihre Stelle als Verwaltungsfachkraft im Evangelischen Dekanat (damals noch Bad Schwalbach) begann, stand noch nicht einmal ein Schreibtisch im Büro. „Außer einem Computer war da nichts“, erinnert sie sich. Ihre erste Amtshandlung war es also, Mobiliar zu besorgen. Sabine Körte, gelernte Betriebswirtin, musste alles neu entwickeln. Schließlich gab es bislang keine hauptamtliche Verwaltung. „Das wurde alles ehrenamtlich geleistet“, erinnert sich die 59-jährige. Aber die Aufgaben und die Verantwortung im Dekanat wuchsen rasant. Der Haushalt musste ordentlich aufgestellt, Rechnungen bezahlt und die komplette Infrastruktur aufgebaut werden.

Schmid betonte in seiner Predigt die Bedeutung von Wandel und Neuanfang und schenkte ihr symbolisch einen „Südwester“, also eine gelbe Regenschutzkappe wie Fischer sie tragen. „Die sind auch am Land sehr praktisch“, sagt sie schmunzelnd. Sabine Körte zieht es, zusammen mit ihrem Mann Jost, in die norddeutsche Heimat in die Nähe von Schleswig. Beide hatten sich schon lange in die Landschaft am Ostseefjord Schlei „verliebt“ erklärt sie. Die Region kennt Körte schon seit ihrer Kindheit. Ihr Boot liegt schon da und der Wunsch dort sich irgendwie zu verankern bestand schon lange. Aus dem Traum von einem Ferienhaus wurde nichts, „jetzt machen wir es richtig und ziehen dort hin“, erklärt sie.

Zum Abschied waren auch die ehemaligen Präsides (ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende) Dr. Käte Hoffmann und Rainer Löll gekommen. Hoffmann hatte Körte vor über 14 Jahren ermutigt, nach der Erziehungszeit wieder in den Beruf einzusteigen.

Als besondere Höhepunkte ihrer Tätigkeit nennt Sabine Körte die Jahresempfänge des Dekanats sowie die Synoden (Kirchenparlament). „Es war besonders schön die Menschen zu treffen, die Gemeinschaft zu erleben und zu sehen, wofür man eigentlich arbeitet.“ Sie werde die Kollegen und Menschen sehr vermissen. „Die Arbeit im Dekanat ist ein großer Teil meines Lebens geworden“, sagt sie nachdenklich. Vor allem die große Wertschätzung ihrer Arbeit und das hohe Vertrauen, das man ihr stets entgegengebracht wurde, beeindruckte Sabine Körte sehr.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.

Jesaja 42, 3

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStock/Stereohype

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