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Abschied

Den Aufbruch im Fokus

B. LeonePersonen v.l.n.r. Präses Helmar Richter, stellvertretende Dekanin Manuela Rimbach-Sator, Dekan Michael Graebsch, Propst Dr. Klaus-Volker Schütz, Hans-Peter Rosenkranz, Pfarrer Thomas Schwöbel, Eva-Maria Günther, Ulrike Krämer-Oswald

Katharinenkirche Oppenheim: Festlicher Gottesdienst zur Verabschiedung von Dekan Michael Graebsch und dem Dekanatssynodalvorstand

B. LeoneDekan Michael Graebsch

Zum 1. Januar 2019 erfolgte der Zusammenschluss des Evangelischen Dekanates Oppenheim mit dem Evangelischen Dekanat Ingelheim mit Dienstsitz in Nieder-Olm. Am Epiphaniastag verabschiedete Dr. Klaus-Volker Schütz, Propst für Rheinhessen und Nassauer Land, mit einem Festgottesdienst Dekan Michael Graebsch und den bisherigen Oppenheimer Dekanatssynodalvorstand (DSV) in der Katharinenkirche.

Der siebenköpfige Dekanatssynodalvorstand mit Dekan Pfarrer Michael Graebsch, dem Vorsitzenden des Dekanatssynodalvorstandes, Helmar Richter, der stellvertretenden Dekanin Pfarrerin Manuela Rimbach-Sator, Eva-Maria Günther, Ulrike Krämer-Oswald, Hans-Peter Rosenkranz und Pfarrer Thomas Schwöbel wurde vom regionalen Kirchenparlament gewählt und beendete seine Arbeit mit dem Jahreswechsel.  Zahlreich waren sie gekommen, aus den Kirchengemeinden, dem Kollegium, der Familie aber auch Menschen, die sowohl Dekan Graebsch als auch den DSV im Laufe ihrer Amtszeit begleitet hatten, um gemeinsam zu singen, zu beten und Abschied zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde der Abendmahl-Gottesdienst von Propsteikantor Ralf Bibiella.

„Der Epiphaniastag feiert den Aufbruch. Dazu gehört, dass wir etwas zurücklassen und aufgeben“, begrüßte die Pfarrerin der Katharinenkirche, Manuela Rimbach-Sator, die Gottesdienstbesucher. Mitten im Umbruch nehme man sich Zeit für den Abschied. Einige Mitglieder des bisherigen DSV werden für den kommenden DSV kandidieren, andere werden sich im erweiterten Dekanat nicht mehr zur Wahl stellen. So kehre auch der bisherige Dekan Michael Graebsch in den Status eines Pfarrers zurück, zukünftig mit voller Pfarrstelle in Nierstein.

Auf dem Weg in die Zukunft

Epiphanias, oft auch Heilige Drei Könige genannt, sei das älteste Kirchenfest, das wir kennen, sagte Propst Dr. Klaus-Volker Schütz in seiner Predigt. „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt“, heißt es in Jesaja 60,1. So seien auch die Weisen aufgebrochen. Er sprach davon, wie sie das Licht gesehen und „ihren Karren an den Stern gebunden“ hätten, der über ihnen aufgegangen sei. Er sprach den Anwesenden Mut zu, denn die Weisen hätten nicht nur geschaut, sondern seien aufgebrochen und hätten etwas gefunden.

„Dekane kommen und gehen. Doch unser Herr kommt“, sagte Schütz in seiner Predigt. Dabei könne man nicht gehen, ohne laut und herzlich zu danken, richtete er sein Wort an Dekan Graebsch, der in diesen Tagen sein 25-jähriges Amtsjubiläum feiert. „Einer, der die Füße auf dem Boden und das Herz im Himmel hat.“ Zudem honorierte der Propst die umsichtige Leitung des Dekanats durch Präses Helmar Richter. In seinen Dank schloss er den Dekanatssynodalvorstand ein. Propst Schütz betonte die besondere Gemeinschaft zwischen Pfarrerinnen und Pfarrern und zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen im ehemaligen Evangelischen Dekanat Oppenheim, wie sie nicht oft zu finden sei.

Letztlich mahnte Propst Schütz an, Dinge zu bewahren, die in den letzten Jahren geworden und gewachsen seien, wie eine wachsende Begeisterung für Taufen, Osternächte und kirchliche Feste. Zudem zählte er ein neues Interesse am Pilgern und am Gebet im Alltag auf. „Auf die Kita wollen wir setzen und auf die Konfirmation, bei der wir nach wie vor fast komplette Jahrgänge erreichen.“ Deutlich sprach er sich gegen den „Bodensatz aus unseliger Zeit“ aus, der wieder zum Vorschein komme. Dagegen sei Europa die Lösung auf dem Weg, der in die Zukunft führe. So gelte es, auch im vereinigten Dekanat am Interreligiösen Dialog festzuhalten, auf die eigene Sprache zu achten, die Würde des anderen wahrzunehmen und ein klares Nein gegen Hetze zu setzen.

Wertschätzung und Dank

Beim anschließenden Empfang im Westchor der Katharinenkirche erfuhren Dekan Graebsch und der scheidende Dekanatssynodalvorstand viele wertschätzende Worte für ihre langjährige Tätigkeit. Präses Helmar Richter, seit 1998 im Gremium und seit 2004 ehrenamtlicher Vorsitzender der Dekanatssynode Oppenheim, richtete seinen Dank in erster Linie an die Kirchengemeinde Oppenheim, die dem Dekanat ein treuer Partner gewesen sei. Sein weiterer Dank galt der wertschätzenden Zusammenarbeit mit Dekan Graebsch sowie seinen Kolleginnen und Kollegen im DSV. „Ich bin der Meinung, wir haben viel erreicht. Denn immer, wenn ich ratlos war, habe ich im DSV Menschen gefunden, die Ideen hatten“, sagte Richter. Der 67-Jährige fuhr fort: „Zwar bleibt etwas Wehmut zurück aber wir blicken hoffnungsvoll in die Zukunft.“

Landrätin Dorothea Schäfer (CDU), Mitglied der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), dankte sowohl Michael Graebsch für dessen 15-jährige Arbeit als Dekan als auch dem bisherigen Dekanatssynodalvorstand. „Ich weiß, die Veränderung, die Sie nun vor sich haben, wird nicht einfach sein. Aber ich bin mir sicher, dass es gelingen wird.“ Andreas Klodt, Dekan des benachbarten Evangelischen Dekanates Mainz, dankte seinem Kollegen Graebsch, der immer für ihn da gewesen sei und die wertvolle Zusammenarbeit. Dem scheidenden DSV rief er zu: „Jetzt kommt etwas Neues, das es zu gestalten gilt - denn die Orte und die Menschen bleiben.“ Weiteren Dank und Präsente überbrachten Marion Glock für die Geschäftsstelle des Dekanats, die Referentin für Stadtkirchenarbeit, Magdalena Schäffer, und der Leiter des Oppenheimer Jugendhauses, Jürgen Salewski.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Der Menschensohn muss erhöht werden,
damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.

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