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Innovative Erwachsenenarbeit 55+

„Di@-Lotsen“ begleiten Senior*innen in die digitale Welt

kfDer Chef der hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (2. v. l.), überreicht Projektkoordinatorin Carolin Jendricke und Dekan Steffen Held (2. v. r.) vom Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau im Beisein von Professor Dr. Heinz Zielinski (Stiftung "Miteinander in Hessen", li.), dem Langener Bürgermeister Dr. Jan Werner (re.) und des Bundestagsabeordneten Björn Simon die Urkunde zur Teilnahme am Projekt "Di@-Lotsen" des Landes Hessen.Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (2. v. l.), überreicht Projektkoordinatorin Carolin Jendricke und Dekan Steffen Held (2. v. r.) vom Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau im Beisein von Professor Dr. Heinz Zielinski (Stiftung "Miteinander in Hessen", li.), dem Langener Bürgermeister Dr. Jan Werner (re.) und des Bundestagsabeordneten Björn Simon die Urkunde zur Teilnahme am Projekt "Di@-Lotsen" des Landes Hessen.

„Digital im Alter – Di@-Lotsen“ heißt ein neues Projekt des Landes Hessen, das älteren Menschen dabei helfen soll, die Chancen der Digitalisierung für ein möglichst selbstbestimmtes Leben im Alter zu nutzen. Das Evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau ist nun die siebte Modellregion. Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, eröffnete im Langener Haus der Kirche den neuen Standort. Gemeindepädagogin Carolin Jendricke koordiniert das Projekt und freut sich auf Menschen, die als Lots*innen ehrenamtlich aktiv werden wollen.

Die Digitalisierung macht vieles im Leben leichter: Per Smartphone Bilder mit der Familie teilen und Nachrichten verschicken, Bankgeschäfte online erledigen, im Netz einkaufen oder Vitaldaten mit einem Fitnessarmband verfolgen – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Damit gerade Senior*innen von den Chancen der Digitalisierung profitieren und möglichst lang ein „eigenständiges, selbstbestimmtes Leben zuhause führen können“, so Minister Wintermeyer, habe die Hessische Staatskanzlei zusammen mit dem Sozial- und dem Digitalisierungsministerium des Bundeslandes im Juli das Projekt „Digital im Alter – Di@-Lotsen“ gestartet. Ziel sei es, „den demografischen Wandel in Hessen aktiv zu gestalten“ und „durch digitale Möglichkeiten auch bei eingeschränkter Mobilität eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen“. 

Die Digital-Lotsinnen und -Lotsen sollen demnach „unsere älteren Mitbürger*innen niedrigschwellig in die digitale Welt begleiten, indem sie Interessierte kostenlos und wohnortnah im Umgang mit Tablet, Smartphone und Co. schulen“. Unterstützung erhalten die ehrenamtlichen Wegweiser*innen an zentralen Stützpunkten, die das Angebot vor Ort bekannt machen, die Nachfrage koordinieren und die notwendige Technik bereitstellen.

In Langen ist der Stützpunkt bei der Projektstelle „Innovative Erwachsenenarbeit 55+“ des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau angedockt. Die Projektstelle von Gemeindepädagogin Carolin Jendricke hat schon Erfahrung damit, Menschen Berührungsängste mit digitaler Technik zu nehmen: Schon beim vom Land Hessen finanzierten Medienkompetenzprojekt „SMARTphone ENTDECKEN“ der evangelischen Kirche vor zwei Jahren war Langen ein Projektstandort.

 

„Die meisten Älteren sind sehr aufgeschlossen“

„Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Projekt digitale Teilhabe in der Region weiter voranbringen können“, sagte Carolin Jendricke bei der Begegnung mit dem Staatsminister, Dekan Steffen Held, Vertreter*innen der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ und dem Langener Bürgermeister Jan Werner. Und sie stellt klar: „In der Erwachsenenarbeit 55+ geht es nicht um das kalendarische Alter. Die meisten Älteren sind dem digitalen Fortschritt gegenüber sehr aufgeschlossen, haben gerade während der Pandemie dadurch Kontakt halten können; die Teilhabe an Kommunikation gibt Menschen aber auch ein Gefühl der Zugehörigkeit zur Gesellschaft.“

 

Technik-Affine im Kreis Offenbach gesucht

Einige Freiwillige interessieren sich bereits für die Mitarbeit als „Di@-Lotsen“. Weitere technik-affine Menschen, die Lust haben, andere – insbesondere Ältere – beim Einstieg in die digitale Welt zu unterstützen, können sich mit Carolin Jendricke in Verbindung setzen und Näheres erfahren: unter Telefon (0151) 21786149 oder per Mail an carolin.jendricke@ekhn.de.

 

400.000 Euro für sieben Pilotstandorte

Fast 400.000 Euro Gesamtbudget stellt das Land Hessen in den kommenden Jahren für das neue Projekt an den zunächst sieben Standorten zur Verfügung. Investiert wird in Schulungen, Technik sowie in Beratung und Begleitung der Stützpunkte. Neben Langen werden auch in Gießen und Kassel, Schotten, Fuldatal, Taunusstein und Oestrich-Winkel Di@-Lots*innen ausgebildet.  Fachlich betreut das Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen e. V. die Standorte und ihre Freiwilligen mit Schulungen und Sprechstunden. Die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ berät, unterstützt und begleitet die Stützpunkte, um Synergien zu schaffen, Ideen weiterzuentwickeln und eine nachhaltige Struktur für das Projekt aufzubauen.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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