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Neue Lieferaktion für Seniorinnen und Senioren

Die Situation der Schwalbacher Tafel in der Corona-Pandemie

Nora HechlerDie Situation der Schwalbacher Tafel in der Corona-Pandemie. Neue Lieferaktion für Seniorinnen und Senioren. Christian Lozano-Berz, Mitarbeitender im Berufsfreiwilligendienst  (links) und Wolfgang Schneider, langjähriger Ehrenamtlicher Helfer und Mitglied im Leitungsgremium der TafelChristian Lozano-Berz, Mitarbeitender im Berufsfreiwilligendienst (links) und Wolfgang Schneider, langjähriger ehrenamtlicher Helfer und Mitglied im Leitungsgremium der Tafel

In verschiedenen Medien wurde bereits darüber berichtet, mit welchen Herausforderungen die Tafeln in Hessen sich in Zeiten der Corona-Pandemie konfrontiert sehen. Auch der Tafelladen in Schwalbach – ein Projekt der Evangelischen Familienbildung im Dekanat Kronberg – musste aufgrund der erforderlichen Corona-Schutzmaßnahmen zunächst schließen, konnte seine Kunden aber mithilfe von Lebensmittellieferungen und -gutscheinen weiterhin versorgen.

„Wir mussten die Einrichtung der Tafel erst einmal an die Schutzmaßnahmen anpassen. Neben Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel haben wir Spuckschutzwände installiert und Einkaufswagen angeschafft, um den nötigten Abstand zwischen den Menschen herzustellen“, erzählt Judith Grafe, Leiterin der Schwalbacher Tafel. Zudem musste die Ausgabe neu organisiert werden, damit immer nur eine begrenzte Anzahl an Kunden zur gleichen Zeit im Ladengeschäft ist. Ein Problem war auch das Alter der meisten ehrenamtlichen Tafelhelferinnen und –helfer, die selbst zur Risikogruppe gehören. Direkt vor Ostern konnte mithilfe der Unterstützung durch Zuschussgeber, Vereine und Privatspender  die erste Aktion gestartet werden, um Taschen mit Lebensmitteln direkt zu den Kunden zu fahren. Es folgten zwei weitere Aktionen, bei der Lebensmittel-Gutscheine verteilt wurden.

Seit 26. Mai ist der Tafelladen inzwischen wieder zu den gewohnten Ausgabezeiten geöffnet. „Die Tafel ist sehr dankbar, dass wir viel Unterstützung erfahren haben und unsere Tafelkunden weiterhin versorgen konnten. Uns war klar, dass wir unsere Kunden nicht alleine lassen durften“, so Grafe. „Wir mussten aber auch unsere Ehrenamtlichen schützen. Seitdem wir die Schutzvorkehrungen im Laden eingerichtet haben, arbeiten immer mehr von ihnen wieder mit“, ergänzt Pfarrer i. R. Klaus Spory, Vorsitzender des Fördervereins der Schwalbacher Tafel. „Die Begegnung vor Ort und die Bestätigung durch das Ehrenamt hat manchen auch sehr gefehlt“.

Seit Anfang September gibt es einen neuen Mitarbeitenden im Bundesfreiwilligendienst, der für die Tafel im Einsatz ist. Mit seiner Hilfe ist eine neue Aktion realisierbar. „Wir haben festgestellt, dass mehr als 50 ältere Kunden, die zur Risikogruppe gehören, nicht mehr zur Tafel kommen. Diese haben wir kontaktiert und bieten ihnen seit 23. September regelmäßige Lebensmittel-Lieferungen nach Hause an. Fast die Hälfte nimmt dieses Angebot bereits an“, erzählt Judith Grafe, „es freut uns sehr, dass wir sie auf diese Weise weiterhin versorgen können“.

Da die Tafel aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen weiterhin höhere Ausgaben gegenüber dem Normalbetrieb hat, freut sich der Förderverein nach wie vor über Spenden auf das Konto: Nassauische Sparkasse, IBAN: DE42 5105 0015 0197036486, BIC: NASSDE55XXX. Weitere Informationen zur Arbeit der Schwalbacher Tafel finden Sie unter www.tafel-schwalbach.de

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Alles, was dir vor die Hände kommt,
es zu tun mit deiner Kraft, das tu.

(Prediger 9,10)

Prediger 9,10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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