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Corona-Alternative

Digitale „Konfi-Fahrt“

ScreenshotUnter dem Motto „Zum Glück gibt’s den Segen“ trafen sich vom 23. bis 25. April die 38 Konfis aus Altheim, Harpertshausen, Münster und Eppertshausen mit Pfarrer Ulrich Möbus, Pfarrerin Kerstin Groß, Pfarrer Johannes Opfermann, Gemeindepädagogin Stephanie Dreieicher und Teamer*innen zu ihrer „Konfi-Fahrt“.

Absagen, verschieben: Das gibt es seit Beginn der Corona-Pandemie immer wieder aufs Neue: Für die knapp 40 Konfirmanden aus Altheim, Harpertshausen, Münster und Eppertshausen gab es nun eine Alternative. Eine Konfi-Fahrt ohne Kofferpacken.

Seit nun mehr als einem Jahr bestimmt und beschränkt die Corona-Pandemie auch die Konfirmandenarbeit: Konfi-Unterricht in Kleingruppen oder auch digital, keine gemeinsamen Ausflüge, Aktionen und monatlichen Konfi-Samstage aller knapp 40 Konfirmanden aus Altheim, Harpertshausen, Münster und Eppertshausen.

Nun standen die Hauptamtlichen – Gemeindepädagogin Stephanie Dreieicher, Pfarrerin Kerstin Groß sowie die Pfarrer Johannes Opfermann und Ulrich Möbus – Anfang 2021 wieder vor der Entscheidung: Kann die Konfi-Fahrt mit allen zusammen in diesem Jahr überhaupt stattfinden, oder muss sie wie im letzten Jahr abgesagt werden? Dass man mit fast 60 Leuten die übliche Fahrt nach Ernsthofen nicht machen konnte, war schnell klar. Also was tun? Schon wieder ausfallen lassen, war keine Option. So wurde gemeinsam mit den jugendlichen Teamern ein Konfi-Wochenende im April geplant und organisiert; ohne Kofferpacken, Busfahrt und Übernachtung auswärts.

Ein Actionbound zum Einstieg
Fast pünktlich ging es am Freitagmorgen des letzten April-Wochenende für alle bei Zoom digital los. Zum Einstieg gab es einen Actionbound – eine Art Rätsel- und Schnitzeljagd – am Smartphone. Pfarrer Opfermann hatte extra für die „Fahrt“ eine besonderen „Bound“ mit Infos, Quiz und Aufgaben zum Thema „Segen“ erstellt.

Nach diesem Einstieg ging es für alle in digitalen Kleingruppen weiter. Verschiedene QR-Codes führten die Konfis auf einen eigens eingerichteten YouTube-Kanal. Hier sahen sie eine von Teamern gedrehte Videoumfrage. In dieser beantworteten verschiedene Personen zum Beispiel: Was bedeutet dir Segen? Wie fühlt sich Segen für dich an?

Die Konfis konnten sich verschiedene Bibelgeschichten anhören und erfahren, welche Erfahrungen Menschen in der Bibel mit Segen machten. Sie hörten das Lied von Fabian Vogt: „Du sollst ein Segen sein“, beantworteten Fragen dazu und sollten Fotos machen, die sie mit „Segen“ verbinden. Was ihnen Segen bedeutet oder was Segen ihnen gibt, schrieben die Konfis danach mit einem Wort auf eine kleine Feder aus Holz. Diese Holzfeder brachten die Konfis im Laufe des Wochenendes an die Gemeindehäuser. Dort wurden sie an ein großes Engelsflügelpaar geklebt und ein Erinnerungsfoto geschossen. Mit einem gemeinsamen Abschlusssegen ging der erste Tag zu Ende.

Auseinandersetzung mit dem Konfirmationsspruch
Der Samstag stand ganz unter dem Zeichen des Konfirmationsspruches. Dieser Vers aus der Bibel wird den Konfis bei ihrer Konfirmation zusammen mit einem Segen zugesprochen und soll sie ein Leben lang begleiten. Er sollte also gut gewählt sein. Hierzu leitete sie ein QR-Code auf die Internetseite www.konfispruch.de. Danach wurde es kreativ: Im Rucksack fanden die Konfis Leinwand, Pinsel und Farben. Es ging darum den Konfi-Spruch als Bild darzustellen. Im Anschluss ging es nach einem festgelegten Zeitplan an die Gemeindehäuser. Dort stellten die Konfis sich, ihren Konfi-Spruch und ihr Kunstwerk in einem Video für den Vorstellungsgottesdienst vor. Mit einem gemeinsamen Segen und dem Video „ihrer“ Segensfotos endete der Tag nochmal bei Zoom. Zumindest endete so der offizielle Teil, denn die Teamer hatten die Konfis noch zu einem gemeinsamen Werwolf-Abend eingeladen.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Vorstellungsgottesdienste. In ihrer jeweiligen Konfi-Gruppe formulierten die Jugendlichen Gebete, Fürbitten und weitere Texte und suchten Lieder und Psalmen aus. Die Vorstellungsgottesdienste werden in den einzelnen Kirchengemeinden digital stattfinden. Für jeweils einige Stunden waren sie an dem Sonntag, der in der betreffenden Gemeinden für den Vorstellungsgottesdienst vorgesehen ist, öffentlich im Internet zugänglich sein. In Altheim und Münster jeweils am 9. Mai und in Eppertshausen am 13. Juni. Mit einem gemeinsamen digitalen Abendmahls-Gottesdienst endete diese ganz besondere „Konfi-Fahrt“.

Ganz klar, sie war anders. Man war ja nicht wirklich unterwegs. Aber ein Abenteuer war sie auch für das Vorbereitungsteam auf jeden Fall. Niemand wusste im Vorfeld, ob alles so funktioniert wie geplant und wie das so ist, sich auf eine dreitägige digitale Reise zu begeben. Kann man alle drei Tage lang motivieren und ist das Programm abwechslungsreich? Abschließend sind doch alle sehr zufrieden. Es hat Spaß gemacht und das meiste hat auch wie geplant geklappt. Gerade in der jetzigen Zeit, wo vieles digital oder real nur in Kleingruppen stattfinden kann und so viel abgesagt wird, haben sich Hauptamtliche und Teamer gefreut, dass sie als Team wieder etwas mit allen Haupt- und Ehrenamtlichen und der ganzen Konfi-Gruppe zusammen unternehmen konnten. Sie hoffen, die Konfis hatten eine genauso spannende und interessante Zeit. Die Ergebnisse können sich auf jeden Fall sehen lassen.       Stephanie Dreieicher

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

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