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Lektoren- und Prädikantinnentag in Langen

Ehrenamtlich und kreativ Gottes Wort verkündigen

Birgit SchlegelEngagieren sich im und für den Lektorinnen- und Prädikantendienst in der Region: (v. l.) Stephanie Rill, Manfred Sehring, Pfarrer Hansjörg Rekow und Pfarrerin Barbara Friedrich, Frauke Grundmann-Kleiner, Dorothee Escherich-Semsroth, Ulrike Wegner, Jutta Bickelhaupt, Torsten Irion, Thomas Krämer, Martina Hofmann-Becker, Angelique Dreher-Volz und Corinna Wagner.

Menschen, die sich ehrenamtlich in der Verkündigung der christlichen Frohen Botschaft engagieren, trafen sich in Langen zu Austausch und Fortbildung über ihren Dienst als Lektorin oder Prädikant.

Wie prägt der Prädikantendienst meinen persönlichen und geistlichen Alltag? Wie kann ich Gottesdienste noch gestalten? Wie predige ich so, dass Gottes Wort Menschen in ihren Lebenszusammenhängen erreicht? Begleitet von den drei Dekanatsbeauftragten für den Lektoren- und Prädikantendienst – Pfarrerin Barbara Friedrich (Neu-Isenburg), Pfarrer Hansjörg Rekow (Rodgau) und Prädikantin Ulrike Wegner (Dietzenbach) – hatten sich die Teilnehmer*innen einen halben Tag Zeit genommen, Tipps für lebendiges Predigen auszutauschen. Hinweise auf neue Fachliteratur gehörten ebenso dazu wie persönliche Erfahrungen.

 

„Beten aus der Tageszeitung“ und kreative Zugänge zu Bibeltexten

Nach einer Begrüßung durch Pfarrer Hansjörg Rekow schilderte dessen Neu-Isenburger Kollegin Barbara Friedrich aus ihrer beruflichen Praxis, wie eindrückliche und oft auch bedrückende Texte und Bilder aus der Tageszeitung ein guter Ausgangspunkt für aktuelle, lebensnahe Fürbitten-, aber auch Dankgebete werden. Sie eröffnete den Teilnehmenden verschiedene kreative Methoden, Predigttexte an Hand von Schlüsselwörtern zu öffnen und neu verständlich zu machen.

Als wahren Schatz der evangelischen Kirche sieht die stellvertretende Dekanin des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau, Birgit Schlegel, das freiwillige Engagement in der Verkündigung und Auslegung von Gottes Wort. Sie dankte den engagierten Ehrenamtlichen für ihren besonderen, mit vielen Einsatzzeiten am Sonntagmorgen nicht selbstverständlichen Dienst in der Kirche. Ein besonderes Dankeschön richtete die stellvertretende Dekanin an Jutta Bickelhaupt und Corinna Wagner, die in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum als Prätikantinnen der EKHN feiern können. 

Ulrike Wegner, selbst seit schon seit 29 Jahren als Prädikantin in den Kirchengemeinden des Rhein-Main-Gebiets unterwegs, machte sich für besseren Austausch der Aktiven auch außerhalb der Vor-Ort-Treffen stark – etwa durch die Verwendung der einheitlichen landeskirchlichen Mailadressen. Am Vorabend des jüdischen Neujahrsfests beschloss sie die Tagung mit einem jüdischen Reisesegen.

 

Ehrenamtlich im Dienst der öffentlichen Wortverkündigung

Über 2700 Männer und Frauen üben in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aktuell das Amt des Lektors oder der Prädikantin aus, 45 davon sind in den 28 Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau aktiv. Nach einer gründlichen Ausbildung von jeweils rund einem Jahr meist in regionalen Kursen berechtigen beide Ämter zur „ehrenamtlichen öffentlichen Wortverkündigung“. Das heißt, Lektorinnen und Prädikanten dürfen mit der Gemeinde Gottesdienst feiern. Während Lektor*innen sich dabei an Gebet- und Predigtvorlagen halten sollen, feiern Prädikant*innen Gottesdienst mit selbstformulierten Texten und Predigten und sind zudem beauftragt zu taufen und das Abendmahl mit der Gemeinde zu feiern. Die Ausbildung zum Prädikantendienst baut dabei auf der Ausbildung der Lektor*innen auf. Für beide Ehrenämter zahlt die evangelische Landeskirche eine Aufwandsentschädigung und ersetzt die Fahrtkosten im Rahmen des Dienstes. 

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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