Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Ehrenamt

Einsatz für die Gemeinschaft

sru/DekanatUrsel Zieg war seit 1991 im Reichelsheimer Kirchenvorstand. Ebenso lange leitet sie die Seniorengymnastik. Das macht sie auch weiter.

Die Kirchenvorstandswahl am 13. Juni 2021 hat einen großen Wechsel gebracht. Viele langjährige Mitglieder des Kirchenvorstands sind ausgeschieden. Ursel Zieg war 30 Jahre lang im Reichelsheimer Kirchenvorstand.

Mit roten Bäckchen kommt Ursula Zieg, die alle Ursel nennen, an diesem Vormittag zum Gespräch. Seit 1991 leitet sie ehrenamtlich die Seniorengymnastik im evangelischen Gemeindehaus in Reichelsheim. Die Gruppe wollte, dass die gelernte Physiotherapeutin weiter macht. „Mir selbst macht es sehr viel Freude, wenn die Menschen, die ansonsten zu Hauses sitzen, sich hier treffen und bewegen.“

Die Arbeit im Besuchsdienstkreis der Gemeinde und in der Redaktion des Gemeindebriefs „heimatbote“ setzt sie ebenfalls fort. Anders ist es mit der Mitarbeit im Kirchenvorstand der Michaelsgemeinde in Reichelsheim: Für die Wahl im Sommer vergangenen Jahres hat sie nicht mehr kandidiert und wurde am Erntedank-Gottesdienst verabschiedet. 30 Jahre lang war sie im Kirchenvorstand und hier zuständig für die Diakonie. Für ihre Verdienste wurde Ursula Zieg mit der Ehrenurkunde der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ausgezeichnet.

Der Glaube gibt Halt
Wie sie zum Kirchenvorstand kam? Seinerzeit sang Ursula Zieg im Kirchenchor und wurde von Andrea Dippon-Meyer für das ehrenamtliche Leitungsgremium angeworben. Sie war neugierig, wie Kirchenarbeit intern funktioniert. Dass es so viel Verwaltungsarbeit sein würde, hätte sie nicht gedacht, als sie mit der Arbeit begann, sagt sie, eher, dass mehr über den Glauben gesprochen würde. Der Glaube gibt Ursel Zieg Halt. Das habe sie schon als Kind so empfunden. „Auch jetzt habe ich das Gefühl, wenn ich nicht weiter weiß, hilft mir ein Gebet oder eine Bitte.“

Aus der Gemeinschaft auszuscheiden, ist ihr schwergefallen. Aber die Zeit ist im Wandel. „Es ist gut, wenn junge Leute herangeführt werden und lernen, was es bedeutet für Kirche da zu sein“, sagt die 79-Jährige. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und fünf Enkel.

Die guten Erinnerungen an die Arbeit im Kirchenvorstand werden bleiben: Da ist der offene und ehrliche Umgang miteinander, das gemeinschaftliche Erarbeiten von Leitlinien und neuen Zielen, das gemeinsame Feiern – etwa bei Gemeindefesten –, und nicht zu vergessen die Kirchenmusik in der Michaelsgemeinde. Deren kulturelle Bedeutung sei herausragend, sagt Ursula Zieg, ebenso, dass dadurch so viele Menschen erreicht werden könnten.

Was gibt sie der Kirchengemeinde mit auf den Weg? „Ich wünsche der Michaelsgemeinde, dass sie weiter so aktiv bleibt, wie sie ist, und sich viele einbringen und mitgestalten, damit sie so lebendig bleiben kann.“ Und weiter sagt sie: „Jede und jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten, er oder sie muss nur ermutigt werden.“

 

In loser Folge wird das Engagement der ausgeschiedenen Ehrenamtlichen im Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald vorgestellt.

Christel Oertl aus Reinheim: „Kirche ist für mich Heimat”
Herbert Lorenz aus Reichelsheim: Ein unermüdlicher Helfer
Dr. Waltraud Frassine aus Reichelsheim: Herzensanliegen Ökumene

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

Zurück zur Webseite >

to top