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Denkanstoß

Gottes Licht ist warm und sanft

Michaela Meingast, Pfarrerin in Klein-Umstadt, Raibach und Dorndiel, macht sich in ihrem Denkanstoß Gedanken darüber, wie die Weihnachtszeit Licht in unser Leben bringen kann.

 „Wer im Dunkeln lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Namen!“ (Jes. 50, 10)

Dieser Vers des Jesaja hat viele Sprichworte geprägt:
 „Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her!“ oder „Da ist ein Licht am Ende des Tunnels.“ Am Anfang des neuen Kirchenjahres schenkt uns diese Zusage Hoffnung und Zukunft. Voll Vertrauen weist sie darauf hin, dass es weiter geht. Weiter als wir gerade sehen oder ahnen können. Mit Weihnachten bekommen die Zusagen und Versprechen, die Liebe und Nähe Gottes für uns Hand und Fuß, ein Gesicht! Mit Weihnachten, Jesu Geburt, kommt ein Licht in die Welt, das von keiner Dunkelheit ausgelöscht werden kann.

Viele haben es mit Gewalt und Tücke versucht, Herodes, die Römer. Sie alle sind gescheitert, haben kurze Zeit triumphiert und waren dennoch schließlich machtlos. Gottes Licht ist nicht so grell, wie ein Stadionflutlicht, das ein Spiel erhellt, nicht so durchdringend wie ein Halogenscheinwerfer, der die Nacht durchschneidet, nicht so hell, wie ein Neonlicht, das alles in einem kalten Licht erscheinen lässt, sondern warm und sanft.

Es spricht von Orientierung, von Hoffnung, von Schutz und Geleit! Es zeigt einen Weg aus dem Dunkel heraus!
Dunkelheiten gibt es viele in unserem Leben, persönliche Krisen und Anfechtungen, alltäglicher Trott, der uns lähmt und nicht weiter führt, gesellschaftliches Fremdsein, da der Stil, der Umgang miteinander verroht und Rücksichtnahmen bzw. eine gewisse Großzügigkeit im Umgang mit den Fehlern oder Eigenarten anderer nachlässt. Meine Oma sagte immer: „In Gottes Tiergarten gibt es viele unterschiedliche Exemplare, die er alle liebt!“

Vielfalt ist nicht Gottes Schwäche, sondern seine Stärke in seiner Schöpfung!
Und alle wollen einen Weg, ihren eigenen Weg, miteinander im Schauen auf das Licht, welches in Jesus Christus, ein Gesicht, eine Stimme bekommt, geht das! Glauben wir daran und lernen wieder miteinander vertrauensvoll umzugehen! „Wenn eisiger Wind und Kälte dir entgegen schlagen, möge die Liebe Gottes der Schutz sein, der dir Wärme und Halt gibt“ (Irischer Segensspruch)
Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit mit vielen Lichtmomenten!

Ihre Pfarrerin
Michaela Meingast, Klein-Umstadt, Raibach, Dorndiel
Michaela.meingast@ekhn.de

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Epheser 2,19

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages /nottomanv1

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